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Drogencocktails

Folge 2: Der Rob Pilatus

millivanilli_shreddermagDer Milli Vanilli-„Sänger“ wurde nicht etwa wegen seines Outfits erschlagen, sondern nahm sich mit einem Drogencocktail das Leben. Hier die mutmaßlichen Zutaten:

nix Anständiges gelernt haben, sehr schnell ein berühmter 80ies-Star werden, ein Skandal, sehr schnell kein berühmter 80ies-Star mehr sein, sich daran nicht so recht gewöhnen können, ein trauriges Kapitel, ein Zentner Koks + Speed + Heroin + scheißegal, ein Zentner Champagner + Eckes Edelkirsch + was-auch-immer

 

Der „Rob Pilatus“ ist sehr aufwändig und braucht für die Zubereitung mehrere Jahre. Viel einfacher ist der „Curt Kobain“ (nur 2 Zutaten!), den wir Euch nächste Folge vorstellen werden.

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Warnt!

Der „Wachturm“, Ausgabe August 2002 lehrt uns folgendes:

1. kurzer Rock = böse
2. langer Rock = gut

 

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Coversongs

Hier unsere Vorschlagliste für eine CD mit Coversongs, die schon längst fällig sind:

01. Ace Of BaseAce Of Spades
02. Stevie WonderI Believe In Miracles
03. Napalm Death – In The Air Tonight
04. Europe – We Are The World
05. U2 – Das Boot
06. Bro’SisBro Hymn
07. Hatebreed – Love Is In The Air
08. Fanta 4 – Carbonara
09. Alex der Superstar – I’m A Looser Baby
10. Nana – 99 Luftballons
11. Joe Cocker – Evil Dick
12. Bad Religion – Loosing My Religion
13. Rex Gildo – I Believe I Can Fly
14. Earth Crisis – Heal The World
15. R.E.M. – Y.M.C.A.
16. Andrea Bocelli – Mein Freund der Baum
17. The Kelly Family – So Lonely
18. Boys II Men – Boys Don´t Cry
19. R. Kelly – Ihr Kinderlein kommet
20. No Use For A Name – Matilda

 

+ Special-Bonustrack:
Albano & Romina Power singen die albanische Nationalhymne

 

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Skate-Video

South City Stars – Part 2

Sehr schön, mal wieder ein Skate-Video aus München! Diesmal: „South City Stars – Part 2“. Der Streifen dauert ca. 20 min, im (sehr geilen) Intro werden folgende Fahrer vorgestellt: Sefan Lehnert, Mathias Müller, Georg Fischer, Nico Yap und Marc Achmüller. Alles in allem fahren aber weit über 20 verschiedene Fahrer mit, bis auf wenige Ausnahmen alles Müncher Kindl, so wie es sich gehört. Es macht echt Spass sich das Ding anzuschauen, einerseits wegen dem technisch sehr hohem Niveau der Fahrer, andererseits wegen den netten Zwischensequenzen und dem durchweg gut dazu passendem Sound. Kaufen könnt Ihr das in Münchens Brettsport-Kaufhaus Nr.1, dem Boarders. Mehr Infos findet ihr unter: www.southcitystars.com oder www.g-m-f.de. Viel Spass beim anschauen und seid danach nicht frustriert: Die Shredder-Redaktion musste sich dann auch eingestehen, dass ihre Skate-Skills nur zum Semmelholen reichen…

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Bartreport (Teil 2)

Gute Bärte:

bart7_shreddermagDie Elviskottletten
Anständige Sideburns sind ja eigentlich nur eine Bartvorstufe, aber Garant für gepflegtes Rock’n’Roll oder Skinhead-Aussehen und damit nie verkehrt.

 

 

 

 

bart8_shreddermagDer Ostblockschnauzer
Dieser Bart gibt einem neben einem sympathisch-nostalgischem Aussehen noch eine Aura des Zupacken-Könnens und ist damit immer gern gesehen.

 

 

 

bart10_shreddermagDer Bienenbart
Nicht nur großer Mut, sondern ein ebenso gutes Händchen mit Tieren sind hierfür nötig, Eigenschaften, die ebenso positiv zu bewerten sind, wie dieser Bart.

 

 

 

 

 

bart11_shreddermagDer Chaplin-Bart
Ein lustiges kleines Bärtchen, leider im Laufe der 40er Jahre etwas aus der Mode gekommen und damit heutzutage nur noch bedingt einsatzbereit.

 

 

 

 
bart12_shreddermagDer Oberlippenstrich
Wird neben von Helge Schneider noch von selbst erklärten Gelsenkirchner Latinlovern um die 50 mit 86er Corvette getragen und ist damit Garant für guten Style.

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Bartreport (Teil 1)

Schlechte Bärte:

bart1_shreddermagDer Rekordbart
Wie alles, was mit Rekorden zu tun hat, ist dieser und ähnliche Bärte große Scheiße!

bart2_shreddermagDie Frauenkotletten
Wenn auch noch eine der mildesten Arten des gefürchteten Damenbartes, ist von den Frauenkotletten aus notorischem Style-Mangel abzusehen.

 

 

bart3_shreddermagDer Extremistenbart
Dieser ungepflegt wirkende Bart ist oft Ausdruck einer fanatischen Lebenseinstellung und ist damit eher für unrelaxte Zeitgenossen geeignet, alle anderen lieber Finger weg!

 

 

bart4_shreddermagDer Halsbart
Dem Extremistenbart nicht unähnlich, entspringt dieser Bart allerdings weniger häufig einer politischen Einstellung, als einem gestörtem Geschmacksempfinden.

 

 

bart5_shreddermagDer R&B-Bart
Dieser und ähnliche Bärte sind zutiefst unökonomisch, da sie viel Arbeit beim Rasieren machen, leider aber sehr affig aussehen.

 

bart6_shreddermagDer Halbbart
Dieser Bart wird gerne von Witzemachern nach zur Häflte ausgeführter Komplettrasur dokumentiert. Fraglich ist nur, warum? Das bringt doch nichts.

Gossip

Diss des Monats

Kann es sein, dass die Welt langsam zugrunde geht? Es gibt doch tatsächlich ein paar Leute, deren Lebensinhalt nur noch aus den neuesten Handys, SMS und saublöden Klingeltönen besteht! „Schau mal, ich hab die Anfagsmelodie von „Wetten Dass?“ auf meinem Handy!“. Ja und? Was soll das denn, ich bin eh froh wenn das Scheissding nicht klingelt. Auch sehr gut sind die Leute die pausenlos draufschauen, rumdrücken müssen oder sogar Handyspiele spielen. Das alles natürlich in einem Wahnsinnstempo – super Leistung. Hört doch bitte auf damit, es gibt spannendere Dinge als Telefone! Herrgott nochmal, das kann es doch nicht sein.

diss_pimmelhose_shreddermag

Reviews

Festivalreport

Berlinova 14.-15. Juni (Luckau bei Berlin)
Günstige Eintrittspreise und unstressiges Gehabe vor Ort (kein dummes Ordnergepose, Auto einfach möglichst nah ans Zelt parken, keine Shuttlebusse, Schnapsflaschen auf dem Zeltgelände erlaubt, etc…) machten das Berlinova zu einem wirklich lohnenswerten Festival. 2 Tage sind zwar recht kurz, aber dafür war das Motto „Vollgas“ bei allen Teilnehmern spürbar. Diverse Absinth-Bier-Wodka-Tetrapak-Wein-irgendwas-Mischungen flossen direkt aus dem Kochtopf in unsere durstigen Kehlen, es hatte ja auch immerhin weit über 35 Grad im Schatten. Muff Potter starteten am nächsten Morgen das Festival, dank Riesenkopfweh kein Spass. Bei den darauffolgenden Bouncing Souls wurde schon mehr gerockt, wir fühlten uns jedoch noch recht beschissen und dumm im Kopf. Naja, dann die Hellacopters, Beatsteaks und die Alternative Allstars im Halbschlaf abgehakt, um gleich wieder mit lauwarmen Erfrischungsgetränken weiterzumachen. Irgendwann wars dann dunkel, NOFX rockten ordentlich als Headliner und wir danach als dichte Arschgeigen im Partyzelt… Sonntag: Terrorgruppe, BoySetsFire und Seed angeschaut, keine Ahnung, wen wir noch gesehen haben, es waren aber eindeutig mehr. Fazit: sehr vorbildliches Festival, der Weg nach Berlin lohnt sich in jedem Fall, wir sehn uns nächstes Jahr!

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Jobbörse

Geld verdienen neben dem Studium? Na klar: als Teilzeit Shredder-Fach-Verkäufer! Fachliche Voraussetzungen: Hauptschulabschluss oder drunter (eigentlich egal), Sprachkenntnisse: deutsch, man sollte „Spass bei der Arbeit“ haben und mit Menschen umgehen können. Ernstgemeinte Bewerbungen bitte mit Nacktfoto und Lebenslauf an folgende Adresse: satan@shreddermag.de

Wachturm_shreddermag

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Editorial #13

Editorial
Der Rekordsommer ist fast vorbei, aber er wird immer in unseren Herzen weiterleben! So viele Erinnerungen: Eisessen am Ground Zero, Windsurfing in Passau, Nordic Walking auf Sizilien, Dart WM (dieses Jahr ausnahmsweise in Graz), im Fass die Niagara-Fälle runter, endlich mal Cats in London angeschaut, Vernissage von Gerd K. Richmeir im Weser-Palais, die Artischocken-Lese bei Antonello, die erste Fechtstunde, die Riesenbrühpolnische in Ganxstaville und nebenbei ein paar Hits produziert. Viel „Spass“ mit der neuen Ausgabe!

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Interviews

Interview mit den Me First & The Gimme Gimmes

Anlässlich ihres neuen Albums “Take A Break”, auf dem sich die Me First & The Gimme Gimmes als große Steve Wonder-, Prince- und BoyzIIMen-Fans outen, haben wir ein Interview mit den Königen der Punkrock-Coverversion gemacht. Gitarrist Chris a.k.a. Jake Jackson (sonst bei den Foo Fighters) stand uns Rede und Antwort:

Me First & The Gimme Gimmes - Take A Break_shreddermag

S: First of all, how’s your Drummer?
J: who? dave just dave? he’s quite well actually. thanks for asking!

S: How do you decide, what songs to take?
J: we PLAY songs – we TAKE drugs. there’s a difference. we usually run all options thru the fat song selection committee.

S: After you know what song you play, how do you proceed?
J: first is the arduous task of figuring out how to play it, and then we have to see if it makes a good punk song. often times, they don’t.

S: I heard roumors about a 7″ containing Michael Jackson covers only? Is there any truth in that?
J: we have been known to release 7 inches in the past so i’d say it’s a definite possibility.

S: Any plans which genre you will exploit on your next album?
J: we haven’t yet decided which genre to exploit but we always exploit the kids and the scene.

S: Which 3 songs you would never make a cover-version of?
J: we have stacks of songs that have fallen by the wayside.

S: Did you ever get any ressonance how the orignial artists liked your versions?
J: everybody asks us that question and i always give the same answer – no.

S: What are the personal bowling-scores of the gimmes?
J: mike and spike are pretty good but i can’t bowl to save my life.

S: Will you tour in germany some day?
J: we already did. where were you in ’98?

S: Any genuine Me First & The Gimme Gimmes-advices to make this place a better world?
J: listen to our music, best taken with a couple of beers.

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The Blood Brothers – Burn Piano Island Burn (ARTIST direkt/Zomba)

bloodbrothers_burnpiano_shreddermagThe Blood Brothers – Burn Piano Island Burn (ARTIST direkt/Zomba)
Wer einmal in das überaus chaotische Sound-Labyrinth der Blood Brothers hineingerät, der kommt so schnell nicht wieder raus. Schwer zu beschreiben was die Jungs da mit einem anstellen, eins steht aber fest: Sie machen dich kaputt. Und zwar richtig. Im nächsten Moment heben sie dich aber seltsamerweise wieder auf, schenken dir einen Blumenstrauss, klopfen dir auf die Schulter um dich dann unmittelbar mit einer Dampfwalze plattzufahren und an deinen freiliegenden Nerven herumzuexperimentieren. Ein auf und nieder zwischen harten Gitarren, hektischen Schlagzeugattacken, wilden Tempowechseln, willkürlich eingestreuten, ja fast schon poppigen Einsätzten und extremes Gekreische wie es Refused nicht hätten besser machen können. Man braucht wirklich starke Ohren um diese Mischung aus Post-Hardcore, Extrem-Noise-Geschrammel, Gitarrengefrickel und vor allem Lärm zu verdauen. Alles in allem ein Album, das hart an der Schmerzgrenze liegt…Lasst Euch aber nicht abschrecken, hört da mal rein, es lohnt sich. Zur Not einfach den CD-Player ausmachen und drüber nachdenken. Viel Spass damit!

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V.A. – Aggropop Now! (Destiny)

aggropop_now_shreddermagV.A. – Aggropop Now! (Destiny)
Die Terrorgruppe überholt die Rolling Stones und wird 10000 Jahre alt! Um dies gebührend zu feiern, schmeißen die edlen Recken eine Compilation auf den Markt, auf der alle möglichen Bands, die mal mit der Terrorgruppe zusammen gespielt haben, mit einem Geburtstagsständchen vertreten sind. Da dies so viele sind, gleich auf zwei CDs. Mit dabei ist also alles, was Rang und Namen hat. Nicht verpassen!

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Rockstar Pussy – Gimme Gimme

rockstarpussy_gimmegimme_shreddermagRockstar Pussy – Gimme Gimme
Unbeirrt der Tatsache, dass eigentlich kein Mangel an Rockstars oder weiblichen Geschlechtsorganen besteht, haben Rockstar Pussy ihr erstes Album aufgenommen und veröffentlicht. Schnörkelloser Rock’n’Roll, der Marke „schnell, laut & dreckig“ ist darauf zu hören und weiß durchweg zu gefallen. Erinnert am ehesten an Puffball, aber hört’s Euch selber an (www.rockstar-pussy.de), lohnt sich.

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Riders On The Storm – Demo 2002

ridersonthestorm_demo_shreddermagRiders On The Storm – Demo 2002
Wieder mal einen Tritt in den Hintern aller Deppen die meinen es wäre nichts los in München! Weit gefehlt, denn wie man auf ihrer ersten selbstproduzierten Demo-CD hören kann: der lokale Hardcore-Nachwuchs schläft nicht! Die 8 Songs strotzen nur so vor Energie und Tatendrang. Eine schönes Stück Hardcore mit eingestreuten ruhigeren Parts, die angenehm an Black Sabbath oder die Suicidal Tendencies errinnern. Ein kleiner Metaleinschlag ist nicht zu überhören, genausowenig die heisere agressive Stimmme des Sängers der sich jedesmal total verausgabt und sich seinen Frust und Ärger aus dem Körper schreit. Wer das nicht glaubt kann sich ja mal live überzeugen, die Jungs gehen wirklich ordentlich ab. Mehr infos im Internet auf: www.riders-music.de.

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Fabulous Desaster – Panty Raid (Pink & Black)

desaters_pantyraid_shreddermagFabulous Desaster – Panty Raid (Pink & Black)
Frauenpower-Punkrock gibt es ja leider nicht sooo oft, aber wenn, dann hat das meistens Hand und Fuss. Diesen Beweis bringen die vier Mädels aus San Francisco locker, denn hier wird so richtig losgebrettert. 12 schnelle Punkrocksongs mit markanter Stimme und zuckersüssen Melodoien werden hier serviert. Oberküchenchef Fat Mike stand als Produzent wieder mal parat (obwohl das Quartett für dieses Album von Honest Dons auf Pink&Black Records wechselten), auf extreme Weichspülgänge so wie wir sie von ihm mittlerwile nicht mehr hören können, wird aber zum Glück verzichtet. Das ideale Album für die kommende“ Barbeque- und in-der-Sonne-Biertrinken-Saison“. Sehr gut  kaufen!

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Closet Monster – Killed The Radio Star (Join The Team Player)

closetmonster_killedtheradiostar_shreddermagCloset Monster – Killed The Radio Star (Join The Team Player)
Gleich zu Beginn die schlechte Nachricht: Irgendjemand in dieser Band hatte mal irgendwas mit SUM41 zu tun. Satanseidank ist dies völlig belanglos und im Grunde genommen höchst uninteressant. Closet Monster machen sehr eingängigen und melodischen Punkrock, den man getrost in eine beliebige BLINK182-, Donots-, Haumichblau-Schublade stecken könnte, der allerdings wegen seiner sehr politischen (manchmal aber leider auch ein wenig platten) Texte und der rotzigen Produktion (ob die ganz freiwillig ist, sei mal dahingestellt) doch aus dem Rahmen fällt. Insgesamt also eine etwas zwiespältige Angelegenheit, da sie wirklich gut in Ohr geht, aber manchmal eben auch gut wieder zum anderen raus. Entscheidet selbst!

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Los Calzones – Plastico (Übersee)

calzones_plastico_shreddermagLos Calzones – Plastico (Übersee)
Ein weiterer Import-Hit aus dem Hause Übersee-Records: „Los Calzones“ aus Buenos Aires. Diese Ska-Band existiert seit 1988, seit dem veröffentlichten sie 6 Alben und tourten kreuz und quer durch Lateinamerika, teilweise absovierten sie sogar Konzerte vor über 25.000 Leuten! In ihrem Heimatland Argentinien verdienten sie sich sogar schon den einen oder anderen Platinstatus und sind aus der dortigen Musik-Szene nicht mehr wegzudenken. Auf dem neuen Album werden ausschliesslich alte argentinische 80’er Jahre Hits verbraten und zu wahren Ska-Diamanten geschliffen. Perfektion ist bei den Calzones kein Fremwort, zusätzlich tragen keine geringeren Gäste wie Buster Bloodvessel (Bad Manners) und Jason Freese (Mighty Mighty Bosstones) zu diesem Erfolgsalbum bei. Die Single „No te calles“ stieg sofort auf Platz eins der argentischen Radiocharts, ein Beweis das es gute Musik doch ins Radio schaffen kann, was ja hier nicht der Fall ist.

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Genocide Superstars – III (Relapse)

genocidess_shreddermagGenocide Superstars – III (Relapse)
Mit ihrem dritten Album steigen die Genocide Superstars, die neuerdings – wohl aus political correctness-Gründen – den zweiten Teil ihres Bandnamens ausschreiben, von der skandinavischen Knastbruder-Regionalliga in die Oberassel-Hall-Of-Fame auf. Irgendwo zwischen S.O.D., Motörhead und Zeke bolzen und schreien sich die Sympathieträger aus Schweden die tiefschwarze Seele aus dem Leib. Titel wie „Destroyer Of Worlds“, „Hatestomp“ oder „Mord II“ sprechen wohl für sich. Auf jeden Fall wird mit Angepisstheit, Gegröle, Metal-Anleihen und im wahrsten Sinne des Wortes knüppeldickem Rock’n’Roll nicht gegeizt. Wäre nun noch interessant zu wissen, was in deren Kindheit eigentlich so alles falsch gelaufen ist…

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AFI – Sing The Sorrow (Dreamworks)

afi_singthesorrow_shreddermagAFI – Sing The Sorrow (Dreamworks)
Ich hatte mich ja schon sehr auf das neue Album von AFI gefreut, aber „Sing The Sorrow“ übertrifft meine eh schon hohen meine Erwartungen noch mit Leichtigkeit. Der mit „Black Sails In The Sunset“ eingeschlagene und auf „The Art Of Drowing“ ein kleines Stück weiter beschrittene Weg scheint zu einem Ziel geführt zu haben, das auf diesem Album eindrucksvoll dokumentiert ist. So rund, abwechslungsreich und mitreißend hätte ich die für AFI typische Fusion von Punk, Hardcore und Geisterbahn nicht erwartet. Jedes einzelne Stück läßt einem wahlweise das Blut in den Adern gefrieren, eine Gänsehaut kriegen oder schmachtend mitgröhlen oder alles drei gleichzeitig (kein schöner Anblick). Unbedingt sofort kaufen!

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Reisebericht Vietnam

Level 1: Getting Prepared
Für 250 DM impfen………………………………………OK
Singapore Airlines First Class buchen…………………….OK
Xtreme-Boardkino-Ertragen……………………………….OK
Level cleared!

 

Level 2: The Streets of Hanoi Street

Kulturschock überleben………………………………….OK
Mit Ost-Russen und Laotsen saufen………………………..OK
Mit „Melon-Surprise“ Ost-Russen und Laotsen ausschalten…….OK
Hanoi-Smog und Terror-Verkehr überleben…………………..OK
In Bia Hoi (=Kneipe) Akiko unter den Tisch saufen………failed
Fritierten und panierten Kuh-Penis essen………………….OK
Bei schwulem Schneider dumme Anzüge schneidern lassen………OK
Seidenraupen zum Frühstück………………………………OK
Level cleared!

 

Level 3: Ha Long Bay

Schwarzen Reis-Snack essen ohne später zu kotzen…nearly failed
Monster-Spinne abwehren…………………………………OK
Russisches Speedboat überleben…………………………..OK
100.000 Bilder in Ha Long Bay machen……………………..OK
Vietnamesen beim Posen, wie viel er verträgt, zuhören………OK
Vietnamesen nach drei kleinen Bier nach Hause wanken sehen….OK
Level cleared!

 

Level 4: Nim Binh & Hué

Honda Dream II fahren…………………………………..OK
In Nim Binh sehr freundlich über’s Ohr gehauen werden………OK
Von Nim Binh wieder wegkommen………………….nearly failed
12 Stunden Bus fahren und „Mörder!“ zum Busfahrer schreien….OK
Im Bia Hoi Ratten mit Erdnußschalen vertreiben…………….OK
Level cleared!

 

Bonuslevel: Hoi An

100 km breiten Sandstrand finden…………………………OK
X-treme von Strapazen erholen und gut gehen lassen…………OK
X-treme Mitbringsel-Klamotten kaufen……………………..OK
2 Tage vor Weihnachten im Meer baden und Elefanten sehen……OK
X-treme wieder losreissen und weiterfahren………nearly failed
Level cleared!

 

Level 5: Da Nang & der Weg nach Sai Gon

12 Stunden Zugfahrt für 500 km…………………………..OK
Fahrbahres Bia Hoi kaufen……………………………failed
Frische Languste essen………………………………….OK
Alte Krebse essen und keine Fischvergiftung kriegen………..OK
Mini-Abteil in Nachtzug nach Sai Gon überleben…………….OK
Level cleared!

 

Level 6: Sai Gon, Cao Dai & Cu Chi

Um 4 Uhr von kommunistischer Propaganda geweckte werden…….OK
Mitten in der Nacht einmal quer durch Sai Gon latschen……..OK
Lautestes Zimmer des Hotels finden (7. Stock ohne Aufzug)…..OK
Absurdes Sektenzentrum besuchen………………………….OK
Nicht in Tunnelsystemen der Viet Cóng stecken bleiben………OK
Level cleared!

 

Endgegner: Weihnachten in Sai Gon

Dem Hotelbesitzer in die Hände fallen…………………….OK
Auf nüchternen Magen gefälschten Whiskey trinken müssen…….OK
Am Buffet nicht die Beherrschung verlieren………………..OK
Weiter in die Kneipe um’s Eck ziehen……………………..OK
Herausfinden, dass es Cocktails auch tablettweise gibt……..OK
Schicksal besiegeln…………………………………….OK
Am nächsten Tag traurig wieder abreisen…………………..OK
Level cleared!

 

– Game Over –

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Stylerkarren-Special: nicht so gute Autos

fordka_shreddermagFord Ka
Das Design des Ka, das an eine Skischuh-Tasche erinnert, wird zusätzlich verfeinert durch so schöne Dinge wie Plastik-Kotflügel und Sekretärinnen-Aura. Wie schnuckelig!

 

 

bmwz3_shreddermagBMW Z3
Als Cabrio schon häßlich, aber das Coupé ist die Krönung: Hey super, ein Roadster-Kombi. Da werden die wildesten Träume eines jeden Verwaltungsbeamten wahr…

 

 

vwgolf2_shreddermagVW Golf 2
Über den Zweiergolf kann man nicht viel sagen, außer, dass er wohl das aller- langweiligste Auto der Welt ist. Und sehr praktisch. Uaaah!

 

 

opeltigra_shreddermagOpel Tigra
Hausfrauen-Porsche, Runde 1. Wer will dieses Auto denn bitteschön haben? Meist ist dieses rassige Coupé von Opel in Farben wie lila-metallic zu sehen. Ein Rätsel!

 

 

hondacrx_shreddermagHonda CRX
Hausfrauen-Porsche, Runde 2. Das Bild zeigt ein ungetuntes Modell, in Wirklichkeit gibt’s das aber garnicht.

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LowRiderBike-Report

lowriderbike_shreddermagEinen echten V8-Lowrider mit ordentlich Hydraulik im Kofferraum zu fahren, ist schon eines der Ziele, die man im Leben erreichen sollte. Wem dies zu teuer ist, der sollte sich wenigsten sein Rad zu einem LowRider umbauen (Bild links). Wichtige Grundsätze beim Customizing sind „Mehr ist mehr!“ und „Gold ist besser als silber!“. Am besten spart man sich die eigene Schweisserei und kauft sich schon einen geeigneten Rahmen und bort ihn sich dann anständig auf. Wir haben ein paar Teile herausgesucht, die auf gar keinen Fall fehlen sollten. Als erstes mal anständige 72-Speichen-Felgen (1) mit Mänteln mit Flammenprofil (2) und Chrom-Würfel-Ventildeckeln (3). Ein entsprechendes Ersatzrad (4) darf natürlich nicht fehlen. Die Reifen passen dann schonmal, nun zum Kettenblatt. Wir empfehlen eines im schicken IronCross-Design (5). Weitere Gimmicks, die den LowRider erheblich aufwerten sind Chrom-Auspuffrohre (6) und ein Kettenlenkrad (7). Nun noch ein paar Spiegel und der perfekte Cruiser ist fertig.

lowriderstuff_shreddermag

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Skate-History

Einen grossen Beitrag zur Weiterentwicklung des Skateboardens in Deutschland haben mit Sicherheit die Köln-Mundart-Asseln von „Bläck Föös“ geleistet. Hier ein kleiner Auszug aus ihrem Hit „Rollbrett“, durch den der Skateobard-Boom in den 80´ern zweifelsohne mit ausgelöst wurde:

 

„Dä kleine Dieter sät zum singem Pap,
Pap ich muss e Rollbrett han.
Weil mer met dem Dinge schneller
vill schneller als op Rollschoh fahre kann.
Nix, sät do d´r Pap, dos häs scho e Kettkar un en Carrerabahn…“

 

Und so weiter. Scheisse, gell?

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Drogencocktails

Willkommen zur unserer brandneuen Rubrik!

 

Heute: „Drogencocktail á la Falco“.

Anleitung: Erstmal 8 Flaschen Bier zum Einstieg exen, dann 2 gut gemischte Gin Tonics hinterher schütten, 4 schnelle Rüscherl wegziehen, bei einem guten Weinbrand innehalten und durchatmen, mit der halben Flasche Tequila wieder Gas geben, ein bis zwei Pina Colada, Mai Tai und Long Island Ice Tea draufschütten, zum schlecht gemixten Wodka-Martini übergehen, sich selber belügen und den Rausch mit 9-11 frischgeschnupften Lines Koks überspielen. Dann sofort in ein PS-starkes Auto steigen, amateurhaft ausparken und mit Vollgas in einen Wald reinbrettern (Wichtig: Nicht anschnallen!). Ihr werdet sehen, es funktioniert!

 

Ein anderes schönes Exemplar aus der Rubrik Drogencocktails :
„Do it the Jimmy Hendrix Way“:
Anleitung: Ganz einfach: Ganz viel trinken, gaaanz viel rauchen und auf dem Rücken einschlafen. Der Rest geht wie von selbst!

 

In der nächsten Ausgabe: Rob Pilatus

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