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Anmerkung

Von wegen Jugendwort des Jahres – in der Realität da draussen sieht es ganz anders aus. Wir haben knallhart recherchiert und wissen wie der Nachwuchs wirklich denkt und spricht:

 

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klärt auf

Eine Frage die euch sicher unter den Nägeln brennt:
wie zur Hölle entstehen diese komplett sinnlosen und total hässlichen Hemden?

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Hier kommt die Antwort:
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Royal Enfield Bullet Machismo 350

Royal Enfield Bullet Machismo 350_shreddermag

Midlife-Crisis, Haarausfall, erektile Dysfunktion? Jetzt ja keinen Scheiss bauen und versuchen, die Probleme mit einer Harley-Davidson zu lösen (die macht alt). Wenn’s denn ein Motorrad sein, dann bitte die indische Royal Enfield Bullet. Am besten als klassiche 350er in der „Machismo“ Variante (die gibt extra Tinte auf den Füller). Die Bullet ist eigentlich ein englisches Motorrad, Mitte der 50iger Jahre wurde aber die Produktion in UK ab und in Chennai (Südindien) wieder aufgebaut. Und während sie in Europa in Vergessenheit geriet, haben die Inder das Teil bis heute einfach mehr oder weniger unverändert weitergebaut (Achtung nach 2007 gibt’s elektrische Einspritzung wegen der Abgasnorm – Finger davon!). Ein astreines Old-School Motorrad, gscheid schwer, magische 18 PS (da geht was…), Trommelbremsen, kein Schnickschnack und der eine Zylinder rattert, dass man eigentlich erwartet, dass einem der Kolben jede Sekunde durch den Tank in die Fresse fliegt. Geiles Teil!

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Diss des Monats (Juli 2015)

Den Diss des Monats müssen sich diesmal zwei bayerische Institutionen teilen: Die CSU und das P1. Grund sind diese Plakate, die Ihr beim morgendlich Gang von zu Hause ins Stüberl oder vom Gym in die Bank vielleicht schonmal gesehen habt:

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Und da Euch mit hoher Wahrscheinlichkeit dabei auch ein Gefühl von „Irgendwas stimmt hier nicht“ beschleicht, wären wir nicht das Shredder Mag, wenn wir nicht mit knallharter und fundierter Analyse zeigen könnten, warum hier ein Diss des Monats fällig ist:

1. „Lounge in the City“ – ja, die Anspielung auf die in den 2000er Jahren höchst erfolgreiche Gender-Klischee-Serie „Sex in the City“ bleibt uns nicht verborgen. „Lounge“ heissen mittlerweile übrigens auch die Sitzgelegenheiten vor der Bäckerei im Baumarkt.

2. Vollmundig werden „coole“ Leute/Drinks/Party versprochen – ist das wirklich sichergestellt? Wirklich? Ehrlich? Ganz ganz sicher?

3. After-Work-Parties sind total 2000er und eigentlich nur was für verzweifelte Ü30-Single-Sekretärinnen oder Leute, die sich vom unkontrollierten Anquatschen anderer Sakko-Träger einen Karriere-Boost erwarten.

4. Gäste aus Politik („powered by CSU“) und Wirtschaft – die geheime Zutat für jede legendäre Party!

5. Eintritt frei mit Gästeliste, endlich kommt jeder ins P1, sogar Ben Tewag!

6. Ein QR-Code, 4 verschiedene Schriftarten, ein Barock-Wandteppich-Hintergrund, diverse Farbverläufe und ein gelungener Schriftsatz runden die Sache ab.

Also liebe Leute, wenn Ihr am 30.7. zwischen Bernd Posselt und der Ex vom Effenberg einen Schampus trinken, dabei cool abrocken und über Themen wie „massenhaften Asylmissbrauch“, Herdprämie, Waffendeals mit Saudi-Arabien, Autobahnmaut oder „Monstertrassen“ diskutieren wollt – enjoy!

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Disgrace & Twitching Tongues (Rockhaus, 30.06.2015)

Ausflüge zu Konzerten ins Ausland (diesmal Salzburg) sind immer lehrreich und weil sowohl Disgrace, als auch Twitching Tongues mit den letzten Alben gut vorgelegt haben, haben wir uns eines Dienstagabends aufgemacht Richtung Süden. Das Rockhaus ist ein in den Fels gehauener Schlauch für Rockkonzerte (yeah, Wortspiel!). Es war leider recht leer, die Vorband hat schwach angefangen, sich dann aber ganz ok warm gelärmt, aber die Attraktion waren natürlich die 5 Burschen aus Kalifornien, die mit kleinem Stellungswechsel zwei großartige Band bestreiten. Disgrace waren dann auch ausgezeichnet, zwar keine Megashow, aber haben ordentlich reingebolzt und mit ihrem downtempo-Gemoshe ziemlich Gas gegeben (yeah, Wortspiel!). Der Wechsel zu Twitching Tongues geht so: Bassist und Gitarrist tauschen Instrumente, der Sänger hängt sich die zweite Gitarre um und ein anderer Sänger wird aus dem Metal-Käfig geholt. Leute, das ist mal effizent, oder? Twitching Tongues haben schon einen recht einfallsreichen Sound: Metal, Progrock aber immer im Geiste des Hardcore, ob das live mal gut geht? Tut es, die Jungs sind Profis! Bei nächster Gelegenheit unbedingt auschecken, von dieser Gang hören wir sicher noch mehr. Zu Erwähnen ist noch der lokale Tanzstil: Am Rand rumstehen, leicht mit dem Oberkörper mitmoshen und dann ca. alle 2 Lieder unvermittelt für 5 Sekunden mit Shaolin-Jumpstyle-Breakdance-Moves um sich prügelnd auf die andere Seite springen (Handstand-Überschlag mit einer Hand – ich hab’s gesehen…), dann wieder rumstehen. Warum?

 

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The Scandals – Time Machines (Gunner)

thescandals_timemachines_shreddermagThe Scandals – Time Machines (Gunner)
Die Scandals spielen melodischen Punkrock mit schicker Reibeisenstimme. Musikalisch tauchen Parallelen zu den ganz frühen The Gaslight Anthem auf – allerdings ohne deren Bruce Springsteen-Einfluss – dafür aber mit leichtem Folk- und Bouncing Souls-Einschlag. Insgesamt kommt das Album ganz solide daher, wobei ich mir noch die eine oder andere Ecke und Kante mehr gewünscht hätte. Aber vielleicht wollen die Herren das ja garnicht. Es muss ja auch Alben geben wo man nicht reflexartig auf die Straße rennt und alles anzündet, sondern faul auf der Couch sein Feierabendbier trinkt… (Und welchem Schlaumeier aufgefallen ist, daß alle genannten Bands aus New Jersey stammen und vielleicht deshalb ein Wenig ähnlich klingen, der bekommt von uns einen Sonnenblumen-Stempel ins Punker-Fleißheftchen.)

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INVSN – s/t (Unter Schafen Records)

invsn_shreddermagINVSN – s/t (Unter Schafen Records)
Dennis Lyxzén schlägt wieder zu! Nach Refused, Int. Noise Conspiracy, AC4 und unzähligen weiteren Bands ist dem Mann anscheinend immer noch nicht langweilig. Im Gegenteil: mit INVSN (sprich Invasion) wagt er sich in 80er Indierock/New Wave-Gefilde vor und präsentiert ein äußerst authentisches und vor allem stimmiges Album. Kein Wunder, denn genau genommen ist das schon Album #3 der Band – es wurde also heimlich geübt (damals noch als „Invasionen“ und mit schwedischem Gesang). Heute wird auf englisch gesungenen und theoretisch könnte damit der internationale Durchbruch gelingen, aber nur falls der feine Hr. Lyxzén parallel nicht drei andere Bands gründet und sich in Terminstress verzettelt. Anspieltipps sind „Down In The Shadows„, „God Has Left Us Stranded“ und „Distorted Heartbeats„.

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Grande Roses – Built on Schemes (Noisolution)

Grande Roses - Build on Schemes_shreddermag

Grande Roses – Built on Schemes (Noisolution)

 

Geil, Madrugarda in rau mit 80iger Indie/Goth-Pathos und -Gitarren. Klingt schlimm, ist aber super. Natürlich mal wieder aus Schweden. Der Trick ist hier, glaube ich, dass die Arrangements zwar halbwegs ambitoniert sind, aber die Band alles schön schlierig und dreckig gelassen hat und nix überproduziert. Insgesamt eine recht melodische, aber niemals triviale Veranstaltung, die man sich lieber 2-3x anhören sollte, dauert ein bisserl. Dann ist man aber drin im Sog. Sehr schön!

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The Dwarves (Strom, 05.05.15)

Weil die Dwarves schon immer ein Garant für gute Stimmung waren, mussten wir natürlich auch in München das Konzert auschecken. Einziger Haken: Ich war mit meinen 52 Jahren nicht nur der Jüngste im Publikum, es waren auch generell kaum Leute da! Wieso, verdammt?! Darum hier nochmal für unsere jungen Leser: Die Dwarves waren um die Jahrtausend-Wende der heisse Shit, haben einige legendäre Alben aufgenommen (inbesondere vorzuheben „The Dwarves come clean“ mit 12 Granaten in 21 Minuten) und sich durch allerlei Unfug (Nacktheit, masslose Übertreibung, Blut, etc.) und grossartige Kurz-Live-Auftritte definitiv einen Platz in der Punkrock Hall-of-Fame erspielt. Also, hingehen, das nächste Mal!! Das Konzert war dann auch super, besonders hervorzuheben sei hier das Outfit von Blag, das nur aus Shirt und XXS-Herrenunterhose bestand und bestens mit grauen Haaren und Wampe hamonierte. Ja, die sind super Typen, schon alles runtergebolzt, zwischen drin eine Lobhymne auf sein „enormous“ Genital gehalten und ab von der Bühne. Münchner Szenelegende Anti durfte zwei Lieder singen und Nick Oliveri (zwischenzeitlich mal für Bass, Koks und Freundin-schlagen bei Queens of the Stone Age angeheuert…) scheint auf Punkrock-Bewährung zu sein und gibt sich scheinbar ernsthaft Mühe, seine Auflagen zu erfüllen (wirkte NÜCHTERN, plaudert NETT mit Publikum nach dem Konzert und HILFT bei Auf- und Abbau).The Dwarves_shreddermag

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The Dwarves (Hafenklang, 24.04.15)

Skandal! Ein Dwarves-Konzert ohne HeWhoCanNotBeNamed? Warum nur? Wrestlingmaske in der Reinigung? Blasen-entzündung? Schreibmaschinenkurs an der VHS? Wir werden es nie erfahren. Dafür war zu meiner Überraschung Ur-Dwarves-Bassist Nick Oliveri mit am Start. Und zwar nackt. Mit Chucks. Aber moment mal, müsste der nicht gerade im Knast sitzen? Egal. Gespielt wurde 40min – keine Überraschung – und das in gewohnter Dwarves Qualität. Leider ohne Prügelei mit dem Publikum dafür mit größenwahnsinnigen Zwischenansagen von Blag Dahlia: „The Dwarves. 85 years of rock’n’roll. Much respect.“ Unter’m Strich ein kurzweiliger Auftritt mit diversen Hits und ordentlich Energie. Gerne wieder.

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Warum im Vordergrund zwei Flaschen Wasser stehen weiß niemand.
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The Brokedowns – Life Is A Breeze (Red Scare)

Brokedowns_shreddermagThe Brokedowns – Life Is A Breeze (Red Scare)

 

Großartig, was die Brokedowns auf dem schönen (?) Illinois uns hier an purer Spielfreude an den Kopf klatschen! Rau wie Against Me, Druck wie The Bronx und albern wie die Dwarves. Ausgezeichnet, was für eine Mischung! Schneller rotziger, rock’n’roll-lastiger Punkrock ist das Ergebnis, die Lieder lieber zu kurz als zu lang, so muss das sein. Dabei achten die Jungs peinlich genau drauf, sich auch nicht nur eine Sekunde zu ernst zunehmen, sondern sich lieber darauf zu konzentieren, dass das Ganze ordentlich Spass macht. Life is a breeze…

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Against Me! (Backstage Club, 21.04.15)

Against Me! waren ja um 2005 mal eine ganze Weile meine dicken Favorites und „Searching for a former clarity“ ist immer noch irgendwo ganz oben in meiner Hall-of-Fame. Danach wurden die Alben leider immer glatter und fader, so dass ich mir die letzten (gefühlten) 10 schon garnicht mehr angehört habe. Dennoch bin ich mal wieder (quasi in alter Verbundenheit) zu einem Konzert gegangen (naja, eigentlich nur, weil der Enzian-Bene noch eine Karte loswerden musste) und siehe da, war gut! Großes Thema bei Against Me! und sämtlicher Berichterstattung: Der Sänger Tom Gabel ist jetzt eine Frau („Laura Jane Grace Chantal Jaqueline„). Hört sich spektakulär an, ist es aber nicht. Der ist jetzt halt eine sie, singt genauso wie vorher, wirkt aber viel energetischer als ich (damals noch) ihn beim letzten Konzert erlebt habe (nämlich eher gequält). Gut so! Dementsprechend haben die auch ordentlich Gas gegeben, das sind schon Profis auf der Bühne und das letzte Album ist scheinbar auch wieder etwas spannender. Na gut, das nächste hör ich mir dann mal wieder an.

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Skateboard-Innovationen

Nachdem Tony Hawk nix mehr im klassischen Skaten erreichen kann, scheint sich der gute Mann für seine Rente einer neuen Technologie zuwenden: Dem Hoverboard. Kennt jeder aus der Michael-J-Fox-80iger-Film-Granate „Zurück in die Zukunft“ Teil 1 bis 26. Hier plagt sich Tony „Gibt’s den auch für PS3?“ Hawk“ mit dem ersten Prototypen von Hendo ab:

 
Ein kleines Update, ein bisschen Nicht-Drüber-Nachdenken und schon sieht das ganze ganz vernünftig aus:

 
Mal sehen, wie’s weitergeht…

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Social Distortion (Sporthalle, 17.04.15)

Social Distortion (Alsterdorfer Sporthalle Hamburg, 17.04.15)

 

Von der Arbeit nach Hause gehetzt, noch schnell die schwangere Frau eingepackt und los in Richtung Sporthalle. Dort angekommen kämpften wir uns schnell durch Fischbrötchen-, Pizza– und Popcorn-Stände um einen geeigneten Sitzplatz abzugreifen. Ja, Sitzplatz, wie gesagt: die Frau ist schwanger.

 

Der shreddermag_socialdistortion_stGrund für den Ausflug: Mike Ness lud zum 25. Jubiläum des selbst betitelten Albums „Social Distortion“. Und getreu dem Konzept wurden uns auch gleich „So far away“, „Let it be me“, Story of my life“ und „Sick Boys“ um die Ohren gehauen – abgesehen vom mies abgemischten Großraumdisko– Sound – sehr, sehr schön. Nach diesem fantastischen Auftakt war jedoch schnell die Luft raus: Mike Ness verlor sich in viel zu langen Rock-Soli und einer Setlist aus mittelmäßigen Songs (wer will denn bitteschön „Misery Loves Company“ von der ersten Mike Ness-Soloplatte hören? Niemand!). Im Zenit der Langeweile prasselte ein künstlich in die Länge gezogenes „Drug Train“ auf uns herab (Gitarrensolo, ihr wisst schon) nur um zu beweisen, daß Songs, die auf Platte scheiße sind, auch live nix können. Zum Glück hatten wir Sitzplätze.

Doch weiter im Programm: Mike Ness erzählte uns,wie cool es ist in deutschen Hotels untergebracht zu sein, denn dort sind die Frühstückseier inklusive und total lecker, der spinnt doch! Kurz darauf flog ihm dank falscher Tonlage das Rolling Stones-Cover „Wild Horses“ um die Ohren, aber zum Glück hatten wir ja Sitzplätze (hatte ich das schon erwähnt?). Am Ende des zähen Programms konnte der obligatorische Hit „Don’t drag me down“ auch nix mehr retten und als Zugabe gab’s wie immer „Ring of fire“, damit auch der dümmste Fan noch einmal mitsingen darf. Heieiei. Mike Ness, du bist zwar ein cooler Hund, aber das war leider nur Mittelmaß. Das nächste Mal bitte ein paar knackigere Songs auswählen und nicht mit unnötigen Rock-Soli posen.

 

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Produkte, die die Welt nicht braucht (Folge 17)

Nichtahnend gehe ich neulich in den Getränkemarkt und stolpere über die Verkaufs-Promo-Tonne für das neue „Kopfgetriebeöl„:

Da der Promo-Text schlecht zu lesen ist, hier nochmal abgetippt, das ist einfach zu gut:

„Die Welt erste Tonkabohnen-Spirituose, original aus der Öldose. Der Inbegriff einer ölig verruchten Welt unzensierter Bikerfreiheit. Das Gebräu aus „altem Motorenöl“ und hausgebrannten Feuerwasser eignet sich ausschliesslich für knallharte Spritschlucker mit provokantem Auftreten, Kehlköpfen aus Stahl und dem unbändigen Verlangen Grenzen zu überschreiten.“

Herzlichen Glückwunsch an den Texter, Weltrekord, noch nie hat es jemand geschafft, die Wörter „ölig“, „verrucht“, „unzensiert“ und „Bikerfreiheit“ in einem Satz unterzubringen. Mit dem „unbändigen Verlangen Grenzen zu überschreiten“ ist dann vermutlich der Wohnmobil-Tripp (mit der niegelnagelneuen Midlife-Crisis-Harley hinten auf’m Trailer) nach Bibione gemeint. Oder eine Woche Schinkenstrasse. Oder halt doch wieder Route 66 mit Wolfgang Vierek. Darauf hat die Welt gewartet…

 

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Top #6: Power Metal Videos

Wir waren ja eigentlich schon immer eingefleischte Power-Metal-Fans! Jan steht eher so auf den heissen „Epic“-Stuff, wobei es mir eigentlich nicht „Symphonic“ genug sein kann. Und da wir eigentlich eh immer nur den ganzen Tag vor dem Internet rumhängen und Videos gucken, wollten wir Euch im Folgenden nicht die Eternal-Warrior-Hammer-Power-Metal-Video Top6 vorstellen:

 

Den Anfang machen Grave Digger (aus’m Pott) mit „Rebellion“! Ein 26-stimmiger Refrain und irgendwas über heldenhafte Schlachten sind ja eher Standard, aber heieiei, was ist denn mit dem Sänger los?

 

Wenn wir schon bei heldenhaften Schlachten sind: Sabaton sammeln dick Punkte mit dem Alu-Riffelblech-Shirt des Sängers und hektischen 50m-Bühnen-Sprints. Achja, und die Musik ist natürlich auch endgeil!

 

Wer’s eher „ein bisschen mit Gefühl mag“ und auf Krokodile steht (whatthefuck, warum ist da ein Krokodil?!), der kann ja mal schnell das Rüschenhemd überschmeissen, in die Zeitmaschine springen und sich den Schmuserock von Savatage reinziehen:

 

Die Brücke zwischen Zeitmaschine (Azteken) und neu (3D-Render-Fasching) kriegen Blind Guardian (aus’m Pott) recht gut hin:

 

Zuletzt müssen wir U.D.O. Dirkschneider (aus’m Pott) das Feld räumen. Der Mann ist einfach gut und bürgt für Qualität – damals wie heute.

 

Damals mitschnipsend im Taxifahrer-Look mit Effenberg-Gedächtnis-Frise:

 

Heute als Musical-Flöte mit Bundeswehr-Symphonic-mir-wird-schlecht in der Stadthalle Tuttlingen:

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hates all hipster!

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Liebe Freunde, wann sind eigentlich die ersten Hipster-Vollbärte aufgetaucht? Ich denke, dass war so 2009, also vor 6 Jahren. Vor SECHS (!!!) Jahren! Es reicht, saulangweilig, aufhören! Der Bart muss ab! Tipps für andere gute Bärte (wenn es denn sein muss…) gibt es hier!

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The Dahmers – Demons (Farsot)

The Dahmers Demons_shreddermagThe Dahmers – Demons (Farsot)

 

Direkt aus dem schwedischen Kaff Bromölla kriechen die Dahmers aus Ihren Gräbern und schiessen diese Garage-Rakete in den Nachthimmel! Eine perfekte Mischung aus Randy und Jay Reatard mit einer leichten Prise Hellacopters (für den Schweden-Faktor) komprimiert auf 17 Songs in 27 Minuten. Und endlich mal wieder eine Band, die auf der einen Seite dem auf-die-12-High-Speed-Garagen-Schema zu 100% verpflichtet ist, aber nicht nach den 2x mal hören langweilt. Gut zum Tanzen und Bier trinken und extra Punkte gibt es für das saublöde Cover. Sofort kaufen!

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Wer immer dachte, wir wären total schlimme Anarchisten-Assos wird nun eines Besseren belehrt, denn hier ist unser kapitalistisch- imperialistischer Shredder-Shop. Eine bessere Gelegenheit, Euer mühsam von Euren Eltern ergaunertes Geld in Waren umzusetzen, werdet Ihr im ganzen Netz nicht finden. Natürlich wurden alle Produkte von ausgebeuteten Arbeitern hergestellt und jegliche Gewährleistung wird ausgeschlossen. Schreibt uns einfach eine Email (gibt’s im Impressum), wenn Ihr eines der folgenden Teile aus dem Shop kaufen wollt. In diesem Sinne: Es lebe der Konsum!

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