Filmfreunde aufgepasst: Wir zeigen am 18. Mai in Zusammenarbeit mit den Leuten von Raumwandler e.V. in deren hervorrageden Wohnzimmerkino den Mod-Film „Quadrophenia“ von The Who. Hier gehts um jugendliche Rebellion, Drogen, Sex und der Suche nach der eigenen Identität. Nicht verpassen!
Wichtig: Einlass nur von 21:00 – 21:30, Blumenstr. 28 – Raum 400! Weitere Infos gibts im Internet: www.raumwandler.net
Hey, neulich auf der Party, das war dermassen geil: Der Jan haut sich erst 12 Kümmerling am Stück rein, der Valentin verputzt die ganze weisse Mousse-au-Chocolat vom süssen Buffet alleine, dann volle Ladung Karaoke („Midnight Lady“ und „Born In The USA“), danach zu zweit voll die Chantal und die Andrea angebaggert, dann ab auf die Tanzfläche und gezeigt, dass wir noch nicht zum alten Eisen gehören, und am Schluss sich vom Chef nach Hause fahren lassen. Geilomat!
Strike Anywhere – Exit English (Jade Tree)
Die Jungs aus Richmond haben es sich mit ihrem Debüt-Knalleralbum selber schwer gemacht. Wie sollten sie das noch toppen? Sehr schwierige Frage, die sie mit ihrem zweiten Album leider nicht beantworten können. Zwar wird hier auch auf das Patenrezept „Heavy Punkrock meets Explosive Hardcore“ zurückgegriffen, die etwas glatt ausgefallene Produktion bremst allerdings ein bisschen. Spielen aber immer noch in der 1. Liga, keine Angst!
Attaque 77 – Trapos (Übersee)
Dickes Livealbum der argentinischen Urpunks aus Buenos Aires! Hier gehts munter und spielfreudig zur Sache, 23 Tracks aus über 15 Jahren Band-geschichte werden auf dem 77’er Punkrock-Tablett serviert, man braucht sich nur noch zurückzulehnen und es reinlaufen zu lassen! Exzellente Live-stimmung, super Soundqualität, über 73min Spielzeit und ein schön gestaltets Booklet sprechen für sich! This live piece definately kicks some serious ass!
Anti Flag – The Terror State (Fat Wreck)
1 Album, 13 Tracks und 4 Mannen gegen Mr. Bush himself – hier wird abgerechnet mit der amerikanischen Politik der letzten Jahre! Anti-Flag schnüren ein vorbildliches Polit-Punk-Paket an zahlreichen Hits, insbesondere gegen die Irak- und „Anti-Terror“-Poitik. Produziert vom Tom Morello, präsentiert sich das Album aus einem Guss und stotzt nur so von Tatendrang und Euphorie! Während dem Anhören möchte man am liebsten aufspringen und irgendwas bewegen, nach Washington fahren und mit Georges Skalp zurückkehren, vielleicht. Im Booklet findet man weitere, gut recherchierte Informationen, zu brisanten Themen wie z.B. die Emordnung des Demonstranten in Genua oder Schanddtaten des FBIs und der WTO. Sehr gut gemacht, Faust nach oben, weiter so!
Billy Talent – s/t (Atlantic)
It’s time for some action! Es ist definitiv die freigesetzte, pure Energie, die mich am Debütalbum der Kanadier so fasziniert! Trotzdem ist es nicht so einfach zu erklären, was da genau vor sich geht. Eins steht jedoch fest: hier gibts druckvolle, harte Gitarrenmusik, darüberhinaus unglaublich abwechslungsreich, vielschichtig und ausgezeichnet arrangiert. Heiseres Gekreische á la Refused, die ähnliche „von 0 auf 100 Power “ wie wir es von At-The-Drive-In kennen, durchgeknalle Blood Brothers-Soundmutationen und eingestreute Melodien wie es System Of A Down nicht besser von der Hand gehen würden, bilden den Grundstein dieser Rockshow. Trotz den vielen Vergleichen besitzten BT eine grosse Eigenständigkeit, bin gespannt was da noch so kommt. Amen.
Joe Strummer & The Mesacleros – Streetcore (Hellcat)
Streetcore, so nennt Joe Strummer diese Mischung aus Punk, Country, Rock, Reggae, Pop & Folk. Dabei ist das Ganze nicht wirklich aus einem Guss, sondern jedes Lied scheint aus einem Genre genommen zu sein. Das ist zwar abwechslungsreich, aber man sucht nach einem roten Faden – und findet ihn: Joe Strummer’s unvergleichlicher Gesang, aus der die Entdeckung des Punks, zwei Jahrzehnte Clash und 100 Jahre Lebenserfahrung zu spechen scheinen. Ich glaube ja nicht, dass dieses Album ohne Joe Strummer’s Stimme funktionieren würde, doch mit ihm bekommt jeder Song Tiefe und berührt einen spätestens nach dem zweiten Takt. Das ist dann wohl das letzte mal, das wir etwas von ihm hören werden. Joe Strummer rest in peace.
Muff Potter – Heute wird gewonnen, bitte. (Huck’s Plattenkiste)
Musik mit deutschen Texten ist kein leichtes Unterfangen, meistens regt es einen doch auf, wenn man alles versteht. Vor allem, wenn eine Rammstein- oder Reinhard Mey-Sülze aus den Boxen quillt. Nicht so bei Muff Potter. Schon beim Vorgänger „Boardsteinkantengeschichten“ bewiesen sie ihr Händchen für fesselnde Texte: teils fast schon philosophisch, stets dominiert von Melancholie und Gefühl, vor allem aber ehrlich und glaubwürdig. Die Texte gehen einfach unter die Haut und in genau diese Kerbe wird auch wieder mit dem aktuellen Album geschlagen. Man muss sich das Album öfter mal anhören, um die Größe der Texte zu begreifen, meilenweit entfernt man sich hier von platten Deutschpunk-Parolen, 1,- DM-Riots und Dosenbier-Atmosphäre. Insgesamt sehr abwechslungsreich ausgefallen, mal schnelle, punkigere Nummern, mal ruhigere Parts mit Klavierbegleitung. Über allem trohnt Nagels rotzige Stimme, die im Kontrast zur durchgehenden Melodie steht und so den eigenständigen Muff Potter Sound ausmacht. Beim Kauf dieses Albums gewinnt man auf alle Fälle, wir freuen uns schon auf nächste!
Nine – Killing Angles (Burning Heart)
Dieses Album sollte dann nun aber endlich zu ewigem Ruhm ausreichen! Die Schweden haben noch mal die Essenz aus Ihrem letzten (schon sehr zu empfehlenden) Album „Lights Out“ destiliert und mittels fettester Produktion endgültig ihre Nische zwischen Kyuss und Entombed (mit denen sich ja neuerdings sogar der Proberaum und das letzte Lied des Albums geteilt wird) etabliert. Unterm Strich heisst das, die Stimme ist noch assliger und breiter, die Riffs sind noch markanter, es steckt noch ein wenig mehr Tod und Verderben in den Texten und alles ist noch ein wenig schnörkelloser geraten. Nur eines sollte der Sänger nicht tun: Singen. Macht er aber auch nur einmal und der Rest ist ohne Einschränkungen hervorragend!
Ska Daddyz – Rude Boyz (Übersee)
Endlich eine Platte, die auch im tiefsten Winter Sommergefühle aufkommen lässt. So gelingt auch garantiert dein nächstes Barbeque mit Handschuhen und Wollmütze im Innenhof bei 3°! Probier mal was neues: rein mit der Platte und auf gehts, denn hier gibts knackigen, dynamischen Surf-Ska-Punk! Jawohl und das alles, wie könnte es anders sein: aus dem sonnigen Kalifornien. Ziemlich abwechslungsreich geht hier die Reise durch punkige, flotte Skanummen, groovenden Passagen bis hin zur äußerst gelungenen Ballade „Walk Away“. Eine Coverversion darf auch nicht fehlen (für „Hotel California“ entschieden sich die Jungs) und die ist nicht nur ein gähnender Lückenfüller, sondern einer der Riesenhits auf der Platte. Eine ernstzunehmende Skalternative für depressive Winterabende und mit Sicherheit ein Knaller unterm Weihnachtsbaum. Kaufen, jetzt!
Und weil’s so schön ist, hier unsere Wrestling-Trick-Top-15:
1. Atomic Drop
2. Side-Back-Breaker
3. Finger Fold Leg-Lock
4. Double-Axe-Handle-Blow
5. DDT
6. Elbow Smash (vom obersten Seil)
7. Headnut
8. Close Line
9. Den Gegner mit den Ringseilen in den Schwitzkasten nehmen
10. Bear Hug
11. Whippin‘ (in die Ecke)
12. Salz in die Augen streuen
13. Body Drop
14. Den Gegner mit dem in-den-Ring-geschmuggelten-Megaphon kaputt hauen
15. Dem Gegner bevor’s losgeht eine reinhauen
Das Mercedes G-Modell hat eigentlich eh schon alles, was eine echte Stylerkarre braucht: es ist viel zu groß, wurde für’s Militär entwickelt, verbaucht dementsprechend sauviel Benzin, kann Wände hochfahren, wurde seit den 70igern im Design nicht wirklich verändert, usw… Der wahre Stylefaktor aber ist folgender: Keine andere Karre auf der ganzen Welt (nicht mal die alte S-Klasse) hat eine dermassen schlimme CSU-Amigo-Bonzen-Kapitalismus-Jagdausflug-mit-anschliessender-Waffenschieberei-Satan-im-Trachtenjanker-Aura wie diese Karre. Hervorragend!
Grosse Verdienste um unsere Abendgestaltung hat sich Join The Team Player Records bzw. das angegliederte Avocado Booking erworben, die Munich Hardcore City regelmäßig mit höchst ansehnlichen Veranstaltungen versorgen und daher lobend erwähnt werden sollen:
Ein echter Knaller war das Konzert von Darkest Hour (19.10., Backstage Club), die ein für alle Mal bewiesen haben, wer die Könige sind. Zusätzlich aufgewertet wurde dieses Konzert durch die 2-Mann-Vorband Suppression, die auf den ersten Blick sehr unterhaltsamen, auf den zweiten Blick aber auch sehr hervorragenden Schizo-Hardcore beisteuern konnten. Damit nicht genug, denn am 12.11. spielten (diesmal in der Backstage Halle) die schwedischen Todesrocker Nine, die Münchner Hardcore-Messlatte Paint The Town Red und die grandiose Hope Conspiracy. Wer das verpasst hat, ist selbst Schuld und sollte schleunigst Besserung geloben!
Wie Ihr vielleicht bemerkt habt, betiteln sich „echte“ Rock’n’Roller gerne mal mit schlechten Poser-Namen wie z.B. Raldo Useless, Jimmy Danger, Jon Average, Mark Of The Beast oder Magnus Heartbreaker. Wir haben uns mit diesem Thema ein wenig auseinandergesetzt und sind zu dem Entschluss gekommen, dass die wirklichen Könige des Namen-Posings immer noch die Wrestler der WWF sind! Doch der Weg vom Tele5-Publikumsliebling zum Betonkofferträger bei den jüngsten Austrian Giants auf dem Wal-Mart-Parkplatz Linz ist kurz, deswegen hier einige Namen, die ein Garant füres später in-der-Gosse-landen sind:
Randy „Macho Man“ Savage
„Bad News“ Brown
Mr. Perfect
Jake „The Snake“ Roberts
„Rowdy“ Roddy Piper
Brett „The Hitman“ Hart
The „Ultimate“ Warrior
Adrian „Adonis“
„2 Cold“ Scorpio
Johnny B. Badd
„Stunning“ Steve Austin
The Million Dollar Man
Rick „Flair“
„Dirty“ Dick Slater
Jesse „The Body“ Ventura
Der gute alte Rob Aston, seines Zeichens Oberbrüller der Transplants, hat sich doch glatt die hysterische Ich-will-eine-Punkband-haben!-Daddy-kaufst-Du-mir-eine?-Göre Kelly Osbourne aufgerissen, wie wir im beliebten Nachrichten-magazin „Yam“ nachlesen konnten. Eigenartig. Da beschleicht einen doch glatt der Verdacht, dass er die gute Kelly nur benutzt und in Wirklichkeit auf Ozzy’s Hintern scharf ist…
Diesmal bleibt die Küche kalt, denn die Supermarktkette „Plus“ bietet preisgünstig eine besondere Delikatesse an: die zarten Innereien einer gewissen Julia. In der praktischen 415g- Vorratsdose, schlechte Grammatik inklusive. Wer kann da schon widerstehen?
Diese Münchner Band kennen sicher schon einige von Euch, es gab ja schon die eine oder andere Möglichkeit, das Trio live zu begutachten. Lange Zeit war das auch die einzige Möglichkeit mit ihnen in Kontakt zu treten, kein Webauftritt und kein Release sprechen für sich. Doch jetzt haben die Jungs es endlich mal auf die Reihe gebracht, ins Studio zu ziehen und beim Münchner Label red.can.records eine 12″ zu veröffentlichen. Diese soll gepresst auf transparentem Vinyl incl. bedrucktem Pergament-Cover erscheinen. Sehr lobenswert das Ganze, insgesamt gibt’s 12 Tracks mit über 40 min. Spielzeit, musikalisch bewegen sie sich im rockigen-Gitarrenschrammel-emotional-vorantreibenden-bissl-hardcorigen Bereich. Als Vergleich könnte man Hot Water Music heranziehen, kommt aber auch nicht so ganz hin. Alles klar? Nein, dann am besten zur Releaseparty am 19.01. im Substanz erscheinen, die Band live erleben, sich selber ein Bild davon machen und – wenn’s gefällt – kaufen. Für weitere Informationen bitte ins Internet gehen und auf www.red-can.com klicken.
Nicht mehr ganz neu (1980) aber immer noch zu empfehlen ist der Spielfilm „Rude Boy“ mit The Clash. Spielfilm ist eigentlich übertrieben, denn die komplette Handlung ist folgende: Ein junger Mann ohne berufliche Zukunft wird Roadie bei The Clash und begleitet die Band bei ihren Konzerten. Zu sehen gibt es demnach jede Menge Szenen von Konzerten der Band und alles mögliche, was sich dazwischen abspielt. Kein gutes Drehbuch, aber für TheClash-Fans hoch interessant, weil man einen recht guten Blick hinter die Kulissen der Punk-Legende und auf deren Hoch-Zeit bekommt.
„Ultraviolent Fanzine about Comics and Ass-Kick-Music!“ Wer meint, auf dem Süddeutschen-Fanzine-Markt geht nix voran, der wird nun eines Besseren belehrt! Die Ausgaben 2 & 3 über-zeugen mit massig Konzert-, Fanzine- und CD-Reviews, Konzertdaten, Interviews (ZSK, Cave 4, Peter Pan Speedrock…) und Alltags-Gschichtn. Zusätzlich gibt’s Interviews mit Underground-Künstlern wie Marco Almera und ein prima Poster im Mittelteil. Die Comic-Corner und die Tatsache, dass das Teil nur 1 Euro kostet, runden das Ganze schön ab! Falls Ihr noch preiswerte Geschenke für Weihnachten braucht, nehmt Kontakt mit diesem Herren auf: boandlkramerbooking@web.de
Was aussieht wie eine Protese für ganz schlimme Behinderungen, ist laut Beteuerungen der koreanischen Firma Poweriser die Funsport-Innovation schlechthin. Angeblich kann man mit den Dingern über zwei Meter hoch springen und gegen Cellulite hilft es auch wia’d Sau! Aber hey, das Ding sieht wirklich übel aus (auch farblich: silber, pink, schwarz, gelb), selten verspüre ich das Bedürfnis, über zwei Meter hoch zu springen und Cellulite habe ich auch keine. Nun gut, man kann damit auch allerlei fancy Tricks machen, aber wiegt das den Rest auf? Tut mir Leid, ich glaube, ich will lieber keinen Poweriser haben.
Wer nicht ganz mit Scheuklappen durch die Münchner Hardcore-Landschaft stolpert, der sollte sich eigentlich schon mal von den live-Qualitäten von Strange Days Of Chaos überzeugt haben können. Wir haben den Frontmann Peter zur Lage der Nation befragt:
S: Wer steckt hinter Strange Days Of Chaos? P: Peter (Gesang, 27), Martin ( Bass, 27), Andi (Gitarre, 25), Michael (Gitarre, 24) und Philipp (Drums, 20)
S: Warum sollte man in einer Hardcore-Band spielen? P: Es ist unsere Musik, die wir hören, und außerdem macht es Spaß; selbst Sound zu machen. Was dazu kommt, ist, dass unsere Fähigkeiten für ´ne Metalband nicht reichen. Dann gibt´s natürlich auf Konzerten immer lecker Essen und Freigetränke.
S: Wie würdet Ihr Euren Sound beschreiben? P: Brachial, metallisch, komplex, energie-geladen, unkonventionell, markant und modern, eine emotionale Gratwanderung zwischen Sehnsucht, Schmerz und Wut.
S: Welches sind Eurer Meinung nach die besten Alben der Musikgeschichte? P: Carcass – Heartwork, S.O.D. – Bigger Than Devil, Helloween – Keeper Of The Seven Keys Pt. 1 & 2, Slayer – Reign In Blood, In Flames – alles, Atreyu – Suicide Notes And Butterfly Kisses, Sepultura – Arise, Metallica – alles bis einschließlich der Schwarzen (alles was danach kam ist für´n Arsch), Dillinger Escape Plan – alles, Coalesce – alles, Megadeath – Rust In Peace, Deviate – Thorn Of The Living, Mr. Bungle – alles, Ryker’s – Ground Zero, Converge – Jane Doe, Obituary – World’s Demise, Death – alles, Sick Of It All – Scratch the surface, Machine Head – Burn My Eyes, Testament – Low,…
S: Was mögt Ihr überhaupt nicht? P: Nazis, Bevormundung, Unterdrückung, Weihnachtslieder, George Bush, High-Society-Fratzen, Neue Deutsche Rechtschreibung, Fanatismus (Religion, Fussball, Politik, usw.), CDU/CSU, Edmund „Wir haben die Wahl gewonnen“ Stoiber, Bürokratie, Rechnungen, jedes Ministerium, Laberbacken, Microsoft, Apple, Siemens, Spam-Mails, Tekkno, Volksmusik/Schlager, das neue Stadion, Öl-Industrie, Sexismus, Leute die ihre Instrumente zerschlagen, Dieter „Deutschland sucht den Superstar“ Bohlen, männliche Groupies.
S: Welches waren die besten Konzerte, die Ihr bis dato gespielt habt? P: Februar ’03 – Bring It To Life im Feierwerk, April ’03 mit Give Up The Ghost, Paint The Town Red und Watch It Bleed im Kafe Kult, August ’03 mit Integrity im Backstage, September ’03 – 8. Munich Hardcore Festival im Kafe Kult, November ’03 – CD-Release, 6. Geburtstag und Hennings Abschiedskonzert im A5
Der Diss des Monats geht dieses mal an Katjes, die haben den nämlich längst schon mal verdient! Ausschlaggebend ist folgendes Produkt: die „Rock’N’Gums“! Hier werden doch tatsächlich die Logos von Bap, Pur, den Scorpions und natütlich MTV als lustige Süssigkeiten-Gummi-Irgendwas angeboten. Laut Katjes „Ein optischer Leckerbissen für junge Musik-Fans.“ Nein das ist es nicht, meine Damen und Herren vom Marketing, das ist große Scheisse und es rockt auch keinen Meter! Kein Mensch braucht einen Scorpions-Leckerbissen zum Naschen zwischendurch. Ich bin sprachlos…
So liebe liebe Kinder, jetzt gibt’s ’n Satz heissen Sack! War ja eh wieder keiner brav im letzen Jahr: Jan Ulrich hat gedopt, der Pimmelaufesser aus Hessen verdirbt uns die Laune, Phil Collins bringt ein Doppelalbum raus, der Einzelhandel treibt die Sakko-Preise ins Unermessliche und vom Jackson hört man auch nur Scheiße. Nehmt Euch ein Beispiel an uns: Mit weisser Weste und reinem Gewissen können wir uns den wahren Freuden der stillen Zeit hingeben: Spritzgebäck, Oma’s Korinthen und Kokosmakronen en masse verlassen unsere nach Anis und Zimt duftende Redaktionsküche, die letzten Holzschnitzereien finden ihren Platz in der kunstvoll verzierten Krippe, wir haben immer noch einen Teller heißer Suppe und ein freundliches Lächeln für alle übrig, denen es nicht so gut geht, basteln und verpacken mit viel Geduld und Handfertigkeit die letzen Geschenke für unsere Liebsten und finden immer noch Zeit für ein paar besinnliche Momente beim Singen von süßen Weihnachtsmelodien, in denen wir inne halten und dem wahren Grund für dieses Fest gedenken: die Geburt des Heilands.
Anlässlich ihres neuen Albums “Take A Break”, auf dem sich die Me First & The Gimme Gimmes als große Steve Wonder-, Prince- und BoyzIIMen-Fans outen, haben wir ein Interview mit den Königen der Punkrock-Coverversion gemacht. Gitarrist Chris a.k.a. Jake Jackson (sonst bei den Foo Fighters) stand uns Rede und Antwort:
S: First of all, how’s your Drummer? J: who? dave just dave? he’s quite well actually. thanks for asking!
S: How do you decide, what songs to take? J: we PLAY songs – we TAKE drugs. there’s a difference. we usually run all options thru the fat song selection committee.
S: After you know what song you play, how do you proceed? J: first is the arduous task of figuring out how to play it, and then we have to see if it makes a good punk song. often times, they don’t.
S: I heard roumors about a 7″ containing Michael Jackson covers only? Is there any truth in that? J: we have been known to release 7 inches in the past so i’d say it’s a definite possibility.
S: Any plans which genre you will exploit on your next album? J: we haven’t yet decided which genre to exploit but we always exploit the kids and the scene.
S: Which 3 songs you would never make a cover-version of? J: we have stacks of songs that have fallen by the wayside.
S: Did you ever get any ressonance how the orignial artists liked your versions? J: everybody asks us that question and i always give the same answer – no.
S: What are the personal bowling-scores of the gimmes? J: mike and spike are pretty good but i can’t bowl to save my life.
S: Will you tour in germany some day? J: we already did. where were you in ’98?
S: Any genuine Me First & The Gimme Gimmes-advices to make this place a better world? J: listen to our music, best taken with a couple of beers.