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Ska Daddyz – Rude Boyz (Übersee)

skadaddys_shreddermagSka Daddyz – Rude Boyz (Übersee)
Endlich eine Platte, die auch im tiefsten Winter Sommergefühle aufkommen lässt. So gelingt auch garantiert dein nächstes Barbeque mit Handschuhen und Wollmütze im Innenhof bei 3°! Probier mal was neues: rein mit der Platte und auf gehts, denn hier gibts knackigen, dynamischen Surf-Ska-Punk! Jawohl und das alles, wie könnte es anders sein: aus dem sonnigen Kalifornien. Ziemlich abwechslungsreich geht hier die Reise durch punkige, flotte Skanummen, groovenden Passagen bis hin zur äußerst gelungenen Ballade „Walk Away“. Eine Coverversion darf auch nicht fehlen (für „Hotel California“ entschieden sich die Jungs) und die ist nicht nur ein gähnender Lückenfüller, sondern einer der Riesenhits auf der Platte. Eine ernstzunehmende Skalternative für depressive Winterabende und mit Sicherheit ein Knaller unterm Weihnachtsbaum. Kaufen, jetzt!

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Gossip

Wrestling Tricks

Und weil’s so schön ist, hier unsere Wrestling-Trick-Top-15:

 

1. Atomic Drop
2. Side-Back-Breaker
3. Finger Fold Leg-Lock
4. Double-Axe-Handle-Blow
5. DDT
6. Elbow Smash (vom obersten Seil)
7. Headnut
8. Close Line
9. Den Gegner mit den Ringseilen in den Schwitzkasten nehmen
10. Bear Hug
11. Whippin‘ (in die Ecke)
12. Salz in die Augen streuen
13. Body Drop
14. Den Gegner mit dem in-den-Ring-geschmuggelten-Megaphon kaputt hauen
15. Dem Gegner bevor’s losgeht eine reinhauen

Gossip

Mercedes G-Modell

mercedes_g_shreddermagDas Mercedes G-Modell hat eigentlich eh schon alles, was eine echte Stylerkarre braucht: es ist viel zu groß, wurde für’s Militär entwickelt, verbaucht dementsprechend sauviel Benzin, kann Wände hochfahren, wurde seit den 70igern im Design nicht wirklich verändert, usw… Der wahre Stylefaktor aber ist folgender: Keine andere Karre auf der ganzen Welt (nicht mal die alte S-Klasse) hat eine dermassen schlimme CSU-Amigo-Bonzen-Kapitalismus-Jagdausflug-mit-anschliessender-Waffenschieberei-Satan-im-Trachtenjanker-Aura wie diese Karre. Hervorragend!

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Konzert Review

Grosse Verdienste um unsere Abendgestaltung hat sich Join The Team Player Records bzw. das angegliederte Avocado Booking erworben, die Munich Hardcore City regelmäßig mit höchst ansehnlichen Veranstaltungen versorgen und daher lobend erwähnt werden sollen:
Ein echter Knaller war das Konzert von Darkest Hour (19.10., Backstage Club), die ein für alle Mal bewiesen haben, wer die Könige sind. Zusätzlich aufgewertet wurde dieses Konzert durch die 2-Mann-Vorband Suppression, die auf den ersten Blick sehr unterhaltsamen, auf den zweiten Blick aber auch sehr hervorragenden Schizo-Hardcore beisteuern konnten. Damit nicht genug, denn am 12.11. spielten (diesmal in der Backstage Halle) die schwedischen Todesrocker Nine, die Münchner Hardcore-Messlatte Paint The Town Red und die grandiose Hope Conspiracy. Wer das verpasst hat, ist selbst Schuld und sollte schleunigst Besserung geloben!

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Gossip

Posing Namen

Wie Ihr vielleicht bemerkt habt, betiteln sich „echte“ Rock’n’Roller gerne mal mit schlechten Poser-Namen wie z.B. Raldo Useless, Jimmy Danger, Jon Average, Mark Of The Beast oder Magnus Heartbreaker. Wir haben uns mit diesem Thema ein wenig auseinandergesetzt und sind zu dem Entschluss gekommen, dass die wirklichen Könige des Namen-Posings immer noch die Wrestler der WWF sind! Doch der Weg vom Tele5-Publikumsliebling zum Betonkofferträger bei den jüngsten Austrian Giants auf dem Wal-Mart-Parkplatz Linz ist kurz, deswegen hier einige Namen, die ein Garant füres später in-der-Gosse-landen sind:

 

Randy „Macho Man“ Savage
„Bad News“ Brown
Mr. Perfect
Jake „The Snake“ Roberts
„Rowdy“ Roddy Piper
Brett „The Hitman“ Hart
The „Ultimate“ Warrior
Adrian „Adonis“
„2 Cold“ Scorpio
Johnny B. Badd
„Stunning“ Steve Austin
The Million Dollar Man
Rick „Flair“
„Dirty“ Dick Slater
Jesse „The Body“ Ventura

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Gossip: Kelly Osbourne und Rob Aston?

kelly_rob_shreddermagDer gute alte Rob Aston, seines Zeichens Oberbrüller der Transplants, hat sich doch glatt die hysterische Ich-will-eine-Punkband-haben!-Daddy-kaufst-Du-mir-eine?-Göre Kelly Osbourne aufgerissen, wie wir im beliebten Nachrichten-magazin „Yam“ nachlesen konnten. Eigenartig. Da beschleicht einen doch glatt der Verdacht, dass er die gute Kelly nur benutzt und in Wirklichkeit auf Ozzy’s Hintern scharf ist…

Gossip

Straight-Edge Kochcorner: Zarte Innereien

zarteinnereien_shreddermagDiesmal bleibt die Küche kalt, denn die Supermarktkette „Plus“ bietet preisgünstig eine besondere Delikatesse an: die zarten Innereien einer gewissen Julia. In der praktischen 415g- Vorratsdose, schlechte Grammatik inklusive. Wer kann da schon widerstehen?

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Feature: Purren

purren_shreddermagDiese Münchner Band kennen sicher schon einige von Euch, es gab ja schon die eine oder andere Möglichkeit, das Trio live zu begutachten. Lange Zeit war das auch die einzige Möglichkeit mit ihnen in Kontakt zu treten, kein Webauftritt und kein Release sprechen für sich. Doch jetzt haben die Jungs es endlich mal auf die Reihe gebracht, ins Studio zu ziehen und beim Münchner Label red.can.records eine 12″ zu veröffentlichen. Diese soll gepresst auf transparentem Vinyl incl. bedrucktem Pergament-Cover erscheinen. Sehr lobenswert das Ganze, insgesamt gibt’s 12 Tracks mit über 40 min. Spielzeit, musikalisch bewegen sie sich im rockigen-Gitarrenschrammel-emotional-vorantreiberedcan_shreddermagnden-bissl-hardcorigen Bereich. Als Vergleich könnte man Hot Water Music heranziehen, kommt aber auch nicht so ganz hin. Alles klar? Nein, dann am besten zur Releaseparty am 19.01. im Substanz erscheinen, die Band live erleben, sich selber ein Bild davon machen und – wenn’s gefällt – kaufen. Für weitere Informationen bitte ins Internet gehen und auf www.red-can.com klicken.

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Video-Tipp: „Rude Boy“ mit The Clash

Nicht mehrrudeboy ganz neu (1980) aber immer noch zu empfehlen ist der Spielfilm „Rude Boy“ mit The Clash. Spielfilm ist eigentlich übertrieben, denn die komplette Handlung ist folgende: Ein junger Mann ohne berufliche Zukunft wird Roadie bei The Clash und begleitet die Band bei ihren Konzerten. Zu sehen gibt es demnach jede Menge Szenen von Konzerten der Band und alles mögliche, was sich dazwischen abspielt. Kein gutes Drehbuch, aber für TheClash-Fans hoch interessant, weil man einen recht guten Blick hinter die Kulissen der Punk-Legende und auf deren Hoch-Zeit bekommt.

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Fanzine-Review: Little Gigantor

littlegigantor„Ultraviolent Fanzine about Comics and Ass-Kick-Music!“ Wer meint, auf dem Süddeutschen-Fanzine-Markt geht nix voran, der wird nun eines Besseren belehrt! Die Ausgaben 2 & 3 über-zeugen mit massig Konzert-, Fanzine- und CD-Reviews, Konzertdaten, Interviews (ZSK, Cave 4, Peter Pan Speedrock…) und Alltags-Gschichtn. Zusätzlich gibt’s Interviews mit Underground-Künstlern wie Marco Almera und ein prima Poster im Mittelteil. Die Comic-Corner und die Tatsache, dass das Teil nur 1 Euro kostet, runden das Ganze schön ab! Falls Ihr noch preiswerte Geschenke für Weihnachten braucht, nehmt Kontakt mit diesem Herren auf: boandlkramerbooking@web.de

Gossip

Funsport-Entdeckungen

Der Poweriser

Was aussieht wie eine Protese für ganz schlimme Behinderungen, ist laut Beteuerungen der koreanischen Firma Poweriser die Funsport-Innovation schlechthin. Angeblich kann man mit den Dingern über zwei Meter hoch springen und gegen Cellulite hilft es auch wia’d Sau! Aber hey, das Ding sieht wirklich übel aus (auch farblich: silber, pink, schwarz, gelb), selten verspüre ich das Bedürfnis, über zwei Meter hoch zu springen und Cellulite habe ich auch keine. Nun gut, man kann damit auch allerlei fancy Tricks machen, aber wiegt das den Rest auf? Tut mir Leid, ich glaube, ich will lieber keinen Poweriser haben.

Interviews

Interview – Strange Days Of Chaos

strangedaysofchaos_shreddermagWer nicht ganz mit Scheuklappen durch die Münchner Hardcore-Landschaft stolpert, der sollte sich eigentlich schon mal von den live-Qualitäten von Strange Days Of Chaos überzeugt haben können. Wir haben den Frontmann Peter zur Lage der Nation befragt:

S: Wer steckt hinter Strange Days Of Chaos?

P: Peter (Gesang, 27), Martin ( Bass, 27), Andi (Gitarre, 25), Michael (Gitarre, 24) und Philipp (Drums, 20)

S: Warum sollte man in einer Hardcore-Band spielen?

P: Es ist unsere Musik, die wir hören, und außerdem macht es Spaß; selbst Sound zu machen. Was dazu kommt, ist, dass unsere Fähigkeiten für ´ne Metalband nicht reichen. Dann gibt´s natürlich auf Konzerten immer lecker Essen und Freigetränke.

S: Wie würdet Ihr Euren Sound beschreiben?

P: Brachial, metallisch, komplex, energie-geladen, unkonventionell, markant und modern, eine emotionale Gratwanderung zwischen Sehnsucht, Schmerz und Wut.

S: Welches sind Eurer Meinung nach die besten Alben der Musikgeschichte?

P: Carcass – Heartwork, S.O.D. – Bigger Than Devil, Helloween – Keeper Of The Seven Keys Pt. 1 & 2, Slayer – Reign In Blood, In Flames – alles, Atreyu – Suicide Notes And Butterfly Kisses, Sepultura – Arise, Metallica – alles bis einschließlich der Schwarzen (alles was danach kam ist für´n Arsch), Dillinger Escape Plan – alles, Coalesce – alles, Megadeath – Rust In Peace, Deviate – Thorn Of The Living, Mr. Bungle – alles, Ryker’s – Ground Zero, Converge – Jane Doe, Obituary – World’s Demise, Death – alles, Sick Of It All – Scratch the surface, Machine Head – Burn My Eyes, Testament – Low,…

S: Was mögt Ihr überhaupt nicht?

P: Nazis, Bevormundung, Unterdrückung, Weihnachtslieder, George Bush, High-Society-Fratzen, Neue Deutsche Rechtschreibung, Fanatismus (Religion, Fussball, Politik, usw.), CDU/CSU, Edmund „Wir haben die Wahl gewonnen“ Stoiber, Bürokratie, Rechnungen, jedes Ministerium, Laberbacken, Microsoft, Apple, Siemens, Spam-Mails, Tekkno, Volksmusik/Schlager, das neue Stadion, Öl-Industrie, Sexismus, Leute die ihre Instrumente zerschlagen, Dieter „Deutschland sucht den Superstar“ Bohlen, männliche Groupies.

S: Welches waren die besten Konzerte, die Ihr bis dato gespielt habt?

P: Februar ´03 – Bring It To Life im Feierwerk, April `03 mit Give Up The Ghost, Paint The Town Red und Watch It Bleed im Kafe Kult, August ´03 mit Integrity im Backstage, September ´03 – 8. Munich Hardcore Festival im Kafe Kult, November ´03 – CD-Release, 6. Geburtstag und Hennings Abschiedskonzert im A5

S: Was möchtet Ihr mit Eurer Band unbedingt noch erleben?

P: Bundreine Gitarren, Tour (Japan), Label, Festivals (Open Air), Tourbus, weibliche Groupies

S: Und bitte noch eine Abschlußweisheit!

P: Ich versuch mich doch nur wie zu Hause zu fühlen!!!!!!

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Diss des Monats #14

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Der Diss des Monats geht dieses mal an Katjes, die haben den nämlich längst schon mal verdient! Ausschlaggebend ist folgendes Produkt: die „Rock’N’Gums“! Hier werden doch tatsächlich die Logos von Bap, Pur, den Scorpions und natütlich MTV als lustige Süssigkeiten-Gummi-Irgendwas angeboten. Laut Katjes „Ein optischer Leckerbissen für junge Musik-Fans.“ Nein das ist es nicht, meine Damen und Herren vom Marketing, das ist große Scheisse und es rockt auch keinen Meter! Kein Mensch braucht einen Scorpions-Leckerbissen zum Naschen zwischendurch. Ich bin sprachlos…

Interviews

Shredder Mag erfindet den 5. Advent!

E b e r s b e r g – No Comply begleiteten Nerf Herder auf ihrer Eurpoatour dieses Jahr. Wir nutzten diese Gelegenheit für einen schon längst überfälligen Abstecher ins neue JUZ Ebersberg und erlebten ein Feuerwerk der guten Laune!
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S: Please introduce yourself and the other band members at first.

K: Okay so there’s me (Kelly) and I sing. Jon plays guitar and occasionally screams. Nick plays bass and occasionally does backing vox. Si plays drums. James plays trumpet and Tom and Oz both play Trombone and occasional backing.

S: What about the history of No Comply? Where and when was the band founded?

K: It started in 1998 with three of us and a few years ago we shuffled everything around a bit, got Si to play drums and added horns.

S: Do you have a special relation to skateboarding? The first time I heard of „No Comply“, I thought about this old school skate-trick and not of a ska-punk-band.

K: Yes we’re called No Comply after the skate trick. When we first started some of us were really into skating. Jon and Nick still skate occasionally but not as much anymore, too busy practising haha.

S: How was your first european tour with Nerf Herder?

K: It was unreal. The drives were a lot longer than the UK most days but we were treated so well and Nerf Herder are amazing people. I saw so much on that tour, it’s something I’d always wanted to do.

S: Is it hard for you on tour being the only female band member? Is one of those your boyfriend in the end?!

K: It’s not hard at all. The only difference between me and them is that I don’t letch at girls when we’re driving around in the van (not all of them do this though to be fair!) and yes one of them is my boyfriend.

S: Did you like the german food and beer on tour or do you prefer your well-known „beans on toast“ or „fish and chips“?

K: I wasn’t overly keen on German food. I’m vegetarian so it was difficult for me to find things to eat apart from cheese when we were on the road. But the beer was very good.

S: There are not many bands with a female singer in the punkrock-scene. Could you imagine why girls represent such a minority in that scene

K: That’s a tough one, I don’t really know.

S: I’m a big fan of Fabulous Disaster – what punkrock bands with a female singer do you like?

K: Hmmm. I liked Hole a lot when I was growing up but I suppose they might not be classed as a ‚punk band‘ but Courtney Love was cool and she had a great angry voice. Of course then she ruined everything by writing silly songs like „Celebrity Skin‘ but the ‚Live Through This‘ album is still one of my favourites. The Lunachicks were cool too.

S: When I was a kid I really loved Michael Jackson with his mighty moonwalk. What were your favourite bands in your childhood?

K: I loved Billy Idol and Boy George. My mum caught me in the middle of the night with all her make up out and outting it on when I was about 7. I was trying to look like Boy George!

S: Your first ep was released on Deck Cheese Records and ites very hard to get. When are you going to release your first full-length album and on which label will it come out? Will there be any changes in the distribution, that german fans could get it easier?

K: Yes one of the big factors with our next release is that we must have good european distribution. It’s very important to us as we plan on touring Europe a lot more.

S: Do you have a idea which band from the UK will be the „next big thing“ in punkrock? Any friends or labelmates maybe?

K: Hmmm not sure who the next big thing will be but bands that I like are Howard’s Alias, Captain Everything, 5 Knuckle and Lightyear.

S: What do you think of a Sex Pistols-reunion? There are some rumors, saying that David Beckham will play the drums and his wife will manage the band…

K: Haha that would be funny.

S: What was your strangest experience on stage?

K: Probably being sick on stage it was really embarassing.

S: Would you play in the White House for Mr. Bushs birthday?

K: No way jose.

S: When do you return to Germany to play some shows?

K: If not December then definitly March.

S: And last but not least: your message to german punk-kiddies!

K: Ich Heize Kelly! (Sorry that’s about all the German I know).

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Editorial #14

Editorial

So liebe liebe Kinder, jetzt gibt’s ’n Satz heissen Sack! War ja eh wieder keiner brav im letzen Jahr: Jan Ulrich hat gedopt, der Pimmelaufesser aus Hessen verdirbt uns die Laune, Phil Collins bringt ein Doppelalbum raus, der Einzelhandel treibt die Sakko-Preise ins Unermessliche und vom Jackson hört man auch nur Scheiße. Nehmt Euch ein Beispiel an uns: Mit weisser Weste und reinem Gewissen können wir uns den wahren Freuden der stillen Zeit hingeben: Spritzgebäck, Oma’s Korinthen und Kokosmakronen en masse verlassen unsere nach Anis und Zimt duftende Redaktionsküche, die letzten Holzschnitzereien finden ihren Platz in der kunstvoll verzierten Krippe, wir haben immer noch einen Teller heißer Suppe und ein freundliches Lächeln für alle übrig, denen es nicht so gut geht, basteln und verpacken mit viel Geduld und Handfertigkeit die letzen Geschenke für unsere Liebsten und finden immer noch Zeit für ein paar besinnliche Momente beim Singen von süßen Weihnachtsmelodien, in denen wir inne halten und dem wahren Grund für dieses Fest gedenken: die Geburt des Heilands.

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HIMSA – Counting Tragedy And Desaster (JTTP)

himsacountingtragedy_shreddermagHIMSA – Counting Tragedy And Desaster (JTTP)
Und eine weitere Hardcore-Band, die aber Metal macht und zwar mit richtig üblem Gitarren-Gewixe. So werden unter anderem die beiden großen Metal-Disziplinen 2stimmiges Riff und 2stimmiges Solo mit Bravour gemeistert. Für alle, die früher mit Kutte rumgelaufen sind, sofort zu empfehlen, für alle anderen auch, weil die Jungs wirklich höchst-anständigen Lärm fabrizieren. Sehr gut!

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Panteón Rococó – Companeros Musicales (Übersee)

panteon_companeros_shreddermagPanteon Rococo – Companeros Musicales (Übersee)
Auf Übersee Records kann man sich einfach verlassen, wenn es um Latin-Ska der 1.Liga geht! Deswegen gibt es auch hier keine grossen Überraschungen, die Herren aus Mexiko City liefern ein äußerst anständiges Pfund gute Laune ab: Eingängige Bläserparts werden hier mit Latino-Rhythmen und einer kleinen Prise Punk gepaart, so dass das Tanzbein bis in die frühen Morgenstunden geschwungen werden kann! Hut ab und weiter so!

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The Suicide Machines – A Match And Some Gasoline (Side One Dummy)

suicidemachines_gasoline_shredermagThe Suicide Machines – A Match And Some Gasoline (Side One Dummy)
Nach schwächeren und wesentlich leiseren Alben wieder mal ein verdammter Knaller! Die konsequente Fortführung der ersten beiden Alben: die nötige Portion Aggressivität, Hass und Rotzigkeit von „Battle Hymns“ einerseits, andererseits ihre altbekannte Art, wahnsinnig professionellen und mitreissenden Ska-Punk runterzuspielen. Ideal um auf dem Skateboard die Strassen unsicher zu machen!

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Entombed – Inferno (Music For Nations)

entombedinferno_shreddermagEntombed – Inferno (Music For Nations)
Welche Band wäre besser geeignet, das Inferno zu vertonen, als die Könige im Gitarren-runter-stimmen? Und wieder liefert Entombed ein Album ab, mit dem sie zeigen, wer das Sagen hat. Und obwohl das Album nicht besonders innovativ ist, wird’s nicht langweilig – die Schweden bürgen halt einfach für Qualität, wenn’s um die Huldigung des Bösen geht. Da freut man sich doch schon wieder auf’s nächste Konzert!

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Rancid – Indestructible (Hellcat/Warner)

rancidindestructible_shreddermagRancid – Indestructible (Hellcat/Warner)
Wer hätte gedacht, dass Rancid ihr Hitalbum „And out come the wolves“ von 1995 noch mal annähernd erreichen, oder sogar noch übertreffen werden? Wohl keiner, denn dieses Abum schraubte die Messlatte in Sachen Punkrock in unmenschliche Höhen. Doch das Unfassbare ist geschenen, insgesamt werden hier über 50 min. feinstes Punkrock-Entertainment mit wahnsinnig abwechslungsreichen Songs geboten: auf „Indestrucible“ reiht sich einfach Hit an Hit! Ob experimentellere Nummern, wie schon auf „Life won’t wait“ vertreten, Ska-Hymmen, Pop-Songs oder die klassisch-rotzigen Rancid-Punksongs, alles zusammen ergibt einen Hörgenuss, der das Punker-Herz höher schlagen lässt. Anspieltipps: „Red Hot Moon“ und „Tropical London“. Insgesamt gibt’s ne 1*!

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Michael Schanze und die Fußball-Nationalmanschaft – Olé Espana (Ariola)

oleespana_shreddermagMichael Schanze und die Fußball-Nationalmanschaft – Olé Espana (Ariola)
Was unsere Nationalmannschaft da anlässlich der WM ’82 in Spanien verbrochen hat, kann man nicht anders als grobes Foul bezeichnen! Zusammen mit Kinderschreck Michael Schanze und „Stargast“ Lena Valaitis (Who the fuck is Lena Valaitis?!) haben sie nicht weniger als 16 Songs aufgenommen, die jeweils einem Land gewidmet sind. Besonder glänzen „Guten Morgen, Morgenland“ für Kuweit, „Kinder Kinder Kinder“ für Deutschland und „Buda gegen Pest“ für Ungarn. Produziert wurde die ganze Scheiße von Ralf Siegel – war ja klar. Wenn wir schon nichts Gutes an dieser Platte finden können, möchten wir wenigsten unter den Sängern den Preis für die fitteste Matte vergeben: Der geht an Ronald Borchers von Eintracht Frankfurt.

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Misfits – Projekt 1950 (Misfits Rec.)


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Misfits – Projekt 1950 (Misfits Rec.)
Theoretisch total arm: Jerry Only spielt mit anderen Punklegenden wie Dez Cadena (Black Flag) und Marky Ramone (Rolling Stones) unter dem Deckmantel „Misfits“ ein paar alte Rock’n’Roll-Klassiker nach und versucht so, an ein paar Kröten zu kommen, um die anstehende Rente zu sichern. Praktisch: Wahnsinn! Ausserordentlich gut ist dieses Side-Projekt gelungen! Sei es die exzellente Auswahl von 50’er Jahre Klassikern wie „This magic moment“, „Diana“ oder „Donna“, der einwandfreie Gesang von Jerry Only oder einfach nur das liebevoll gestaltete, informative Booklet. Wer Lust auf ein paar Oldies im Misfits-Format hat: bedenkenlos zugreifen, für Fans selbstverständlich ein Pflichtkauf. Allen Nerds sollte die Bonus-DVD als letztes Kaufargument wohl auch genügen!

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Silent Drive – Rock H Design (JTTP)

silentdriverockdesign_shreddermagSilent Drive – Rock H Design (JTTP)
Die Bostoner Band legt auf ihrer Debüt-EP vier Songs vor, die durchweg begeistern können. Eigentlich abwechlungsreiche und dichte Rocksongs, die aber dank unüberhöbarem Hardcore-Einfluß weder cheesy, noch belanglos klingen, sondern – wie sich das gehört – anständig wütend und direkt von Herzen kommend. Ein Mischung, die nicht nur sofort mitreißt, sondern auch die Freude auf das kommende Album schürt!

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Darkest Hour – Hidden Hands of a Sadist Nation (Victory)

darkesthour_hiddenhands_shreddermagDarkest Hour – Hidden Hands Of A Sadist Nation (Victory)
Die Washingtoner Metal-Hardcore-Heroen sind zurück und machen mal wieder alles richtig! Von der original schwedischen Deathmetal-Produktion wird klar profitiert, die Lieder dauern jetzt doppelt solange, der Drummer hat sich noch zwei Arme und ein Bein wachsen lassen, um noch mehr Gas geben zu können, und sie haben das einzige Metal-Instrumental (10 min) der Geschichte verbrochen, das nicht stinkt – wie geil!

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