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Adventskalender-19-Danzig

 

Danzig
Def American, 1988

 

 

Nachdem er sich mit dem Misfits mal eben warm gesungen hatte, legt Danzig hier sein erstes Solo-Album vor. Langsamer, minimalistisch arrangierter Rock’n’Roll, der Danzig’s Wolfsgeheul voll zur Entfaltung bringt und auch heute noch mitreisst!

 

Hit: Soul On Fire

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Gossip

Pimmelhumor

Aufgemerkt: Der Macher von Thingsmydickdoes stellt höchst amüsante Spielereien mit seinem Glied an. Wir finden das ziemlich lustig (kicher), sind gleichzeitig aber sehr froh, daß sich für solche Art Gags schon jemand anderes bereiterklärt hat und wir das nicht mehr machen müssen. Vorab ein paar Impressionen, mehr nach dem Klick.

 

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(© Fotos thingsmydickdoes)

 

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Adventskalender-18-Bad Religion-Suffer

Shredder Mag_Adventskalender_18

 

Bad Religion – Suffer
Epitaph, 1988

 

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Dieses Meisterwerk legt die Band-interne Messlatte so hoch, daß es keinem folgenden Album gelingen mag es vom Thron zu stoßen. Anspruchsvolle Texte gehen mit einprägsamen Refrains und fantastischen Backgroundchören Hand in Hand. Und das mit ordentlich Geschwindigkeit & Präzision.

 

Hit: 1000 More Fools

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Gossip

Handarbeit & Werken

Weihnachten steht vor der Tür und noch kein Geschenk für die Oma? Warum nicht mal wieder runter in den Hobbyraum, vorbei an der Fleischmann H0 und ran an die Werkbank? Die handgezogene Kerze im Penis-Shape vergangene Weihnachten kam genauso wenig gut an wie der 4×1 Meter große Rammstein-Laubsäge-Schriftzug zum 90igsten? Hm, warum dieses Jahr nicht mal eine selbst-gebastelte Tiki-Figur? Ein paar Schnapps, ein bisschen Kettensäge, ein wenig Schnitzen, irgendwas kriegt Ihr bestimmt hin! Oder Ihr lasst die Profis ran und checkt Riot Urban Carving aus. Das sieht dann so aus:

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Thy Art Is Murder – Holy War (Nuclear Blast)

Thy Art Is Murder - Holy War_shreddermagHeieiei, da hat aber jemand schlechte Laune! In Ihrer Heimat Sydney scheint die Sonne und Thy Art Is Murder bringen mit „Holy War“ ein wirklich unangenehmes Stück Deathcore zur Welt. Das Ganze klingt ein bisschen wie der kleine, hässliche Bruder von Parkway Drive. Ordentlich verhallt, ein ziemliches Technik-Gebolze, der Sänger grunzt, als ginge es sehr bald zu Ende, und thematisch geht’s Genre-typisch um Hass oder Gewalt. Oder Hass und Gewalt. Durchaus beeindruckend, was hier an Härtegrad aufgefahren wird. Na dann, viel Spass!

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Adventskalender #13 – Gluecifer: Soaring With The Eagles At Night To Rise With The Pigs In The Morning

 

Gluecifer – Soaring With the Eagles
White Jazz, 1998

 

 

Gluecifer holen hier Altherrenrock á la AC/DC und Kiss in die Neuzeit. Einfach Geschwindigkeit auf „2x“ stellen, eine fette Ladung Lockerheit dazu und heraus kommt die furiose Mischung, mit der Gluecifer Ihren selbstverliehenden Titel „Kings of Rock“ mit Leichtigkeit verteidigen.

 

Hit: Gimme Solid Gold

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Adventskalender-09-Tiger Army-II: The Power Of Moonlite

Shredder Mag_Adventskalender_09

 

Tiger Army – II: The Power Of Moonlite
Hellcat, 2001

 

tiger army_II_the power of moonlite_shreddermag

 

Mit diesem Album zementieren Tiger Army ihre Sonderstellung zwischen traditionellem Psychobilly und düsterem Grusel-Punkrock. Keine andere Band schlägt diese Brücke dermaßen geschickt, so daß sich am Ende beide Lager friedlich in den Armen liegen und gemeinsam den Mond anheulen.

 

Hit: Cupids Victim

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Adventskalender-07-Against Me-Searching For A Former Clarity

Shredder Mag_Adventskalender_07

 

Against Me! – Searching For A Former Clarity Fat Wreck Chords, 2005

 

 

Von sehr persönlichen Fragen bis zur Diskussion politischer Sackgassen, von leisen Akustik Folk-Nummern bis zu echten Tanzhits, dieses Album bietet das volle Spektrum. Dazu kommen eine riesige Spielfreude und Arrangements, die nicht so schnell in eine Schublade passen. Ein Wahnsinns-Album!


Hit: From Her Lips To God’s Ears

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K.I.Z. (BigBox Kempten, 28.11.15)

Jaja, die Shredders gehen musikalisch auch mal fremd und darum haben wir das Gucci-Bandana aufgeschnallt, den Hummer mit den 24″ Rims aus der Garage geholt und sind nach Kempten in die BigBox (eine hässliche Riesen-Allzweck-Halle im guten alten Vertreter-Kongress-Style) gefahren, um uns die Berliner „Skandal-Rapper“ K.I.Z. anzuschauen. Die haben nicht nur mit einem schicken Bühnenbild mit überlebensgroßen Statuen von sich selbst und einer DJ Kanzel im Panzer Design überzeugt, sondern auch mit einem Best of aller Ihrer Hits zu den Themen Pimmel, Koks, Scheiss Staat, Hip-Hop, Hartz 4 Lifestyle und was sonst noch so falsch läuft. Dazu haben über 6.000 (!) Fans fleissig mitgebounct (ich finde ja, so mit dem gehobenem Arm mitwippen, hat doch leider immer ein bisschen was von Reichsparteitag) und wir haben trotz unserer doch recht fortgeschrittenen Alters, die ein oder andere Breakdance-Einlage hingelegt. Ein guter Abend!

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Bane (Feierwerk, 30.11.2015)

20 Jahre waren Bane eine Bastion der Bostoner Hardcore Szene, nun lösen sie sich auf. Das letzte Konzert in München war darum ein Pflichttermin, Bane sind live immer eine Bank gewesen und wenige Bands kommen so sympathisch rüber. Darum war es auch halbwegs voll und Bane haben mit einer Abschiedsträne im Auge zum letzten Mal ihre immer extrem mitreissende Version von punklastigem Hardcore von der Kette gelassen. Was soll ich sagen? Die sind (waren) einfach saugut. Wir werden Euch vermissen!

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