Interviews

Shredder Mag warnt vor Abwertung des Euro

S t o c k h o l m – Falls ihr die schwedische Band nine. noch nicht kennt, hier die letzte Gelegenheit sie kennen zu lernen bevor skandinavische Hardcore-Krone an sich reißen und das nächste mal hier nur noch im Olympiastadion auftreten. Im März erscheint ihr drittes Album auf Burning Heart, aber lest selbst was uns der Gitarrist der Band – Benjamin Valle – verriet…

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S: Where are you from and how is the hardcore-scene there?
BV: We are from Linköping and Stockholm, Sweden. Wow, we (Linköping) used to have, together with Umeå, the largest underground music scene, involving punk, hardcore and metal. Ever heard of OUTLAST 1994-1998? Or Raped Teenagers 1985-1991? Today we have bands like Nine (we´ve been around since 1994), Witchery (members from Haunted, Merciful Fate and Seance) and Satanic Slaughter. And a whole bunch of other bands. We have a label called Bridge records wich is run by Johan (nine) and Henrik (Outlast nowadays in Dead end).

S: You had a song on Burning Hearts „Cheap Shots IV„-sampler. It was a teaser for your new album, which should be recorded last fall. How was the recording and when will it be released?
BV: Yes, the song Carnage… We recorded the new album, LIGHTS OUT, in Soundlab studios during September, the studio of Mieszko (Nasum) and Mattias (Millencolin). It contains 10 songs. We have a shit load of special appearences such as Tomas from At the gates. It will be released February 24:th in Scandinavia and March 15:th worldwide.

S: How does your new album sound? Are there new developments in certain directions?
BV: Well as you can hear on the Cheap Shots 4 comp. the sound is a bit more rock-ish and I think it´s a good example of the new record. What will the songs be about? Will they have a more personal oder social character? Well a bit of both as usual. I write about things that affect me and my surroundings. Personal and social things.

S: When will you play in germany next time?
BV: Well, we’re going on a Scandinavian tour with The Haunted and Nasum in March, so maybe sometime during May-June… We’ll see, but we’ll be there for sure sometime this year!!

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The Cartels – Kingpins (Lucky Seven)

thecartels_shreddermagThe Cartels – Kingpins (Lucky Seven)
Fast cars, fast girls, fast punkrock – yeah! Die Cartels sind unsere neue Punkrock-Hoffnung aus Canada, denn Ihr aktuelles/erstes Album rockt wie ein voller Kasten Bier und geht sofort ins Ohr, bzw. ins Maul! Auf die Fresse bekommt man hier eine Packung Sound á la Rancid oder Turbo A.C.’s, vermischt mit einem guten Schuss Ramones! Noch Fragen? Die Jungs haben schnellen Punkrock einfach drauf – wer sie vor kurzem im A5 gesehen hat konnte sich gleich auch mal von Ihrer coolen Liveshow überzeugen lassen. Textlich geht es hier natürlich um den scheiss Kater nach dem Aufstehen, Beziehungen, Schizophrenie und co., das Standardprogramm also. Bei „Jesus was a friend of mine“ (…until i stole his bread and drank his wine!) wird dem alten Heiland am hölzernen Kreuz ans Bein gepisst, bei „Fuck you“ allen beschissenen Ex-Freundinnen – was will man also mehr? Einziger Fehltritt: der Song „Nothing to do“, der einfach zu stark an „Avenues and Alleyways“ von Rancid erinnert, aber wir drücken hier noch mal ein Auge zu!

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98 Mute – Slow Motion Riot (Epitaph)

98mute_shreddermag98 Mute – Slow Motion Riot (Epitaph)
Die Herren aus Hermosa Beach sind mit Ihrem mittlerweile dritten Album zurück und konnten sich hierfür sogar einen Deal bei Epitaph erschleichen, da schau her! Das Label hat gewechselt, der Produzent, Manager und Chef-Schläger ist immer noch der selbe: kein geringerer als Pennywise-Monster Fletcher kümmert sich seit dem Debütalbum auf Theologien Records um die Band. Das hinterläßt natürlich gewaltige Spuren, denn beim Hören fallen mehrere typische Pennywise Riffs und Breaks auf, naja vielleicht ist sein Einfluß doch größer als der Band lieb ist. Wer nicht g’scheid Pennywise spielt bekommt wahrscheinlich eine auf’s Maul und von Fletcher möchte ich mir nun wirklich auch keine einschenken lassen! Trotz alledem hat sich die Bands technisch weiterentwickelt, so schnell und straight wie Pennywise muß man auch erstmal spielen können. Alle High-Speed-Punkrock-Fans können hier bedenkenlos zuschlagen, alle die mehr Eigenständigkeit erwarten sollten auf neue Pennywise-Album warten.

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Axl Rose feat. Blockflötengruppe der Gesamtschule Böblingen – Blowin‘ in the Wind (Snakepit-Records)

axlrose_shreddermagAxl Rose feat. Blockflötengruppe der Gesamtschule Böblingen – Blowin‘ in the Wind (Snakepit-Records)
Axl mal anders. Wer ihn aus der „Gunners„-Zeit noch als aufmüpfiges Rock-Rumpelstielzchen kennt, das schon mal ein Hotelzimmer kaputt gemacht hat (wow!), lernt jetzt den gefühlvollen Axl Alexandr Rosicz (sein Geburtsname) kennen. In einem epochalen 17-Minüter wird hier mit tatkräftiger Unterstützung von Ion Tiriac, der sein fabelhaftes Coming-Out als Dirigent und Arrangeur feiert, ein Ohrenschmaus der Extraklasse serviert. Vor allem Fans der Klaus Lage Band und „Traumhochzeit“ kommen voll auf ihre Kosten. Besonders gespannt darf man aber auf die live-Umsetzung dieses Liedes bei der geplanten Tour durchs Sauerland sein.

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Rage Against the Machine – Renegades (Epic)

rageagainstthemachine_shreddermagRage Against the Machine – Renegades (Epic)
Das vierte und vorläufig letzte Album in Originalbesetzung ist ein Meisterwerk! Vielleicht kommen wir damit leichter über den Weggang von Frontman Zack De La Rocha hinweg, denn dieses Album ist mehr als ein gewöhnliches: Hier werden Interpreten wie Bruce Springsteen, Africa Bambaata, Bob Dylan oder die Rolling Stones gecovert – natürlich auf die klassische RATM-Art. Es wurden nur die Lyrics übernommen, der Sound total verfremdet und in ein eigenständiges typisches RATM-Soundgerüst umgeschrieben. Das Album besteht aus gleichen Teilen Hip Hop und Rock, wobei die Ballade „Beautiful World“ (Devo), der Punkbrenner „In my eyes“ (Minor Threat) und „Kick out the jams“ (MC5) Ihren ganz speziellen Reiz besitzen. Produziert wurde das alles von Producer-Guru Rick Rubin, der ja bekanntlich seinen Job auch recht gut macht. Bleibt nur zu hoffen, daß Zack’s Soloalbum ähnlich gelungen ausfällt und das der Rest der Band nicht, wie böse Zungen behaupten, mit dem Hasch-Penner B-Real (Cypress Hill) als Frontman weiter machen!

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Monster Magnet – God Says No (Motor/ Universal)

monstermagnet_shreddermagMonster Magnet – God Says No (Motor/ Universal)
Das MM eine hervorragende Rockband sind, brauche ich ja wohl keinem mehr zu erzählen. Allerspätestens seit ihrem Durchbruch mit „Powertrip“ und vergangenen Touren mit den Queens (OTSA) sind sie in aller Munde der weltweiten Rockszene. Jetzt ein neues Album: kann man sich wieder ohne Bedenken kaufen. 1 Stunde Sound, der allerdings im Vergleich zu Powertrip-Ergüssen ein wenig abwechslungsreicher ankommt. Von straighten, heavy Rocksongs über groovend, relaxte (Drogen-) Songs mit Surfgitarren- oder Orgeleinwürfen. Die Single „Heads Explode“ bolzt natürlich wieder geradeaus in die Eier, im Video tanzen halbnackte Frauen, alles brennt und Dave im Teufelskostüm, also wieder die klassischen MM-Roots!

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Turbonegro – Hot Cars And Spent Contraceptives (Bitzcore)

turbonegro_shreddermagTurbonegro – Hot Cars And Spent Contraceptives (Bitzcore)
Ein neues Album der leider längst schon aufgelösten Deathpunks? Leider nicht, denn hier handelt es sich „nur“ um eine Wiederveröffentlichung ihrer Aufnahmen aus den Jahren 1991/92. Das macht aber nichts, denn dieses Stück Dreck macht mindestens genauso viel Spaß wie „Apocalypse Dudes“ oder andere Alben. Wem „Ass Cobra“ noch zu clean war (!) sollte hier mal unbedingt reinhören, denn das hier stellt die absolute Geburtsstunde des Osloer-Deathpunks dar: Rauher, assliger und vor Rotz triefender Punkrock, mit zu Teil schon typischen Turnonegro-Riffs, dröhnt hier aus den Boxen – noch keine Spur vom schwulen Rock’n’Roll-Denim Demon-Rendezvous with Anus-Gehabe! Auch mal schön.

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Ignite – A Place Called Home (TVT)

ignite_shreddermagIgnite – A Place Called Home (TVT)
Als bekannt wurde, das der Ignite-Sänger Zoli Teglas auf der Misfits-Tour den mal wieder gefeuerten Michael Graves vertrat, hatte man schon Angst, ihm könnte es dort so gut gefallen, das er dort bleibt und Ignite an den Nagel hängt. Doch falsch, es gibt ein neues Album, das erstens ziemlich rockt und zweitens trotz Hardcore dank viel gesang mit ziemlich vielen Mitsing-Ohrwürmern daherkommt. Verglichen mit den alten Sachen klingt das neue Album außerdem wesentlich professioneller, den erstens hat Zoli Teglas gesanglich ordentlich zugelegt und trifft jeden Ton (!) und außerdem ist „A Place Called Home“ auch nicht mehr so scheiße abgemischt. Ein Kauf lohnt sich also auf jeden Fall.

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The Hellacopters – High Visibilty (Universal)

hellacopters_shreddermagThe Hellacopters – High Visibilty (Universal)
Es ist das erste Album, das die Hellacopters auf einem Platten-Major herausbringen. Da fühlt man sich doch gleich versucht, das übliche Ausverkaufs-Kommerz-Geleier vom Stapel zu lassen. Doch jeder der sich „High Visibility“ anhört, wird merken, das die insgesamt poppigere Mischung tatsächlich auf der von den Hellacopters seit einem Jahr in Interviews gepredigten Dynamik-statt-Lärm-Philosophie beruht. Wenn man nicht den Fehler macht, dieses Album mit alten Veröffentlichungen zu vergleichen, wird man viel Freude an perfektem 70ies Rock’n’Roll allerdings ohne 70iger-Jahre-Muffigkeit haben. Bis auf einen StatusQuo-Ausrutscher ist hier jeder Song saugeil, sogar die Rockballaden.

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Gossip

Boarding-Neuigkeiten aus dem Silicon Valley

outbackboard_shreddermagDa haben sich doch ein paar gelangweilte Computer-Nerds aus besagtem Tal gedacht: „Jetzt mal was richtig Neues!“. Ach so. Heraus kam eine Fusion von Mountainbike und Snowboard, dass sogenannte „Outbackmountainboard„. Hiermit kann man, laut dem Hersteller, über Stock und Stein, über Felsen, Asphalt und sogar Schnee riden, die Frage ist bloß ob man das überhaupt alles mit ein und dem selben Board möchte. Meiner Meinung nach ist das doch schon wieder irgendein Board, so wie es jedes halbe Jahr rauskommt, nur mit einem anderen Namen und anderen Features. So ist das „Outbackmountainboard“ beispielsweise aus echtem Weltraumstoff gegossen, die Version mit Flügeln kommt dann ein Jahr später, oder? Also ich weiß nicht, aber wenn ich einen Berg abheizen möchte, nehme ich mein Snowboard, wenn ich den Asphalt rocken möchte, dann stell ich mich auf mein Deck und wenn ich über Stock und Stein bolzen möchte, dann nehme ich das offizielle Shredder-Mobil (Capri II), weil’s mehr Spaß macht. Wer dennoch mehr Infos möchte: www.outbackmountainboards.com (Wer hätte das gedacht…)

Gossip

Stylerkarren-Special: American MuscleCars

„My baby likes to run, run as fast as you can, and when I’m in her I feel like a man… I’m in love with my car.“ singt Mike Ness von Social Distortion und die Vermutung drängt sich auf, dass es sich dabei womöglich nicht um einen VW Golf Bon Jovi handelt, denn das würde erstens nicht zu unserem Vorzeige-Rock’n’Roller passen und außerdem ist im weiteren Verlauf des Liedes noch die Rede von Dingen wie V8, Twin Carburetors und Dual Exhaust, die man eher mit den sogenannten MuscleCars verbindet.

 

Die MuscleCars wurden von Anfang bis Mitte der 70er Jahre in Amerika gebaut, als die Landstraße noch leer und der Sprit noch billig war. Viele dieser Wagen wurden eigentlich für eine bestimmte amerikanische Rennsport-Liga produziert, die allerdings zur Auflage hatte, dass nur Straßenwägen teilnehmen durften. Da das einzige Kriterium für diese prestigeträchtige Rennserie nur war, dass insgesamt 200 Stück bei Händlern stehen mußten, bauten die meisten amerikanischen Automobilkonzerne die Rennwägen kurzerhand ab Werk und stellten halt ein paar zum öffentlichen Verkauf in die Läden. Die Musclecars ähnelten den normalen Straßenkreuzern bisweilen sehr, hatten aber meist nur zwei Türen und grob überdimensionierte Motoren mit Hubraum bis zum Arsch. Dazu viel Chrom und jede Menge Renn-Schnickschnack. Kein Wunder also, dass diese Wagen gefragter waren, als zunächst angenommen, und so wurden die Auflagen später erhöht, so dass sich einige dieser Wagen auf den Straßen tummelten. Wir haben in den Garagen der Shredder Mag-Chefredakteure nachgeschaut und dort doch tatsächlich die wichtigsten Vertreter gefunden, die wir Euch hier nun vorstellen möchten…

 

dodgecharger_shreddermagDodge Charger ’70
Der Charger wird vielen von uns aus der alten Amideppen-Serie „Ein Duke kommt selten allein“ bekannt vorkommen, denn der „General Lee“ ist einer. Allerdings sind die Türen nicht ab Werk zugeschweißt und der Rennkäfig fehlt. Für einen echten KFZ-Proleten sollte dies allerdings keine wirkliche Herausforderung darstellen…

 

 

 

 

plymouthroadrunner_shreddermagPlymouth Roadrunner ’72
Optisch dem Charger nicht unähnlich war der Roadrunner eines der erfolgreichsten MuscleCars. Das Topmodell macht mit seinen 425 PS seinem Comic-Namensvetter alle Ehre und ist damit das ideale Gefährt, um vor Koyoten abzuhauen!

 

 

 

 

fordfalcon_shreddermagFord Falcon XB GT ’72
Der Falcon kommt aus Australien. Ein mit Supercharger versehener und speziell gestylter Falcon bildet die Grundlage für den „Interceptor“ im wir-verbraten-35l-auf-100km-obwohl-Benzin-irre-knapp-ist-Endzeit-Kinomythos „Mad Max I“.

 

 

 

 

Pplymouthsuperbird_shreddermaglymouth Superbird ’70
Der Superbird ist ein 6 Meter-Coupe mit einem Spoiler (Serienausstattung versteht sich), wegen dem sich schon so mancher GTI-Club vor Neid selbst aufgelöst hat. Wenn man nun noch die Schlafaugen ausklappt, sieht der Wagen endgültig aus wie ein Raumschiff.

Gossip

Bestellaktion

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Wer das Shredder Mag saugeil findet, aber nie eine Ausgabe abkriegt, weil er auf die falschen Konzerte oder nicht ins P1 (wo es ja bekanntlich ausliegt) geht, kann uns einen frankierten Rückumschlag schicken. Wir lassen Euch dann die letzten Ausgaben zukommen, vielleicht auch noch Aufkleber, wer weiß. Unsere Adresse gibt’s bei: satan@shreddermag.de. Aber: Bestellungen können nur angenommen werden, wenn Euer Penis länger ist, als bei unserem Praktikanten (Foto einschicken)! Bei Frauen genügen Nacktfotos.

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Top Ten

Was macht eigentlich?

 

Plattfuß in Afrika
Samantha Fox (mittlerweile schon 60…)
Karl-Bison Gramling (Scheiß-Zivi)
Das Puma-Disc-System
Die Spin Doctors
Toni Cottura (remember Fun Factory?)
Das Ozonloch
Der Stimilion
Gil
Michael „Der Albatroß“ Groß

Gossip

Der Knochenbruchreport

Folge 27: Der Rippenbruch

 

knochenbruch_shreddermagMögliche Ursachen
Skateboard-Posing (wenn Mädels zuschauen), falsche Technik bei der Masturbation, Selbstüberschätzung beim Schneebrett-Fahren, Hardcore-Moshpits

 

Symptome
Schmerzen, aus dem Brustkorb hervor-stehende Knochensplitter

 

Behandlung
Arzt fragen, in der Regel nur Schonung und kein Gips (Tip: stattdessen einfach auf dem Penis unterschreiben lassen)

 

Zu vermeiden
Noch mal drauf fallen (dann geht kaputt, was die Rippe schützen sollte…), Kneipenschlägereien, Husten (!), Salmonellen (gilt im Allgemeinen)

 

Nicht vergessen
Große Schmerzen simulieren und prima Gratisdrogen vom Arzt abstauben

Gossip

löst das BSE-Problem!

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Da fast alle Fleisch- und Wurstwaren zur Zeit ungenießbar sind, haben wir uns folgendes überlegt: Wir kaufen einfach sämtliche Metzgereien und Schlachthöfe auf, um aus den ganzen Fleischvorräten die neue Shredder-Sommer-Kollektion zu designen! Wenn man’s schon nicht essen kann sollte man es wenigstens tragen. Wir empfehlen hier den modischen „Bierschinken-Sonnenhut“ mit dazu passender (polnischer) „Brühwurstkette“ oder das „Hackfleisch-Cap“ aus garantiert infiziertem Rinderhack! Unser „Hüftsteak-Freizeithut„, ein anderes einzigartiges Modell, eignet sich natürlich auch hervorragend zum Golfen, genauso wie der „Steak-Turban„, mit dem man mit großer Wahrscheinlichkeit immer ins P1 oder ins Balan-Stüberl kommt! Bitte schnell bestellen, die meisten Modelle sind leider schon vergriffen!

Interviews

Interview – Abhinanda

abhinanda_shreddermagDie schwedische Band Abhinanda veröffentlichte 1998 ihr drittes Album „The Rumble„. Düster und mit wahnsinniger Energie brach hier die Zukunft des Hardcore über einen herein, denn the „The Rumble“ ist ein echter Meilenstein, den ihr Euch auf jeden Fall anhören müsst. Leider war seitdem fast nichts mehr von Ihnen zu hören, was wir ihnen nur ungern durchgehen lassen können. Darum haben wir mal nach dem aktuellen Stand der Dinge erkundigt.

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S: In 1998 you released your great album „The Rumble“. But since then we heard nothing. There where rumors about your split. What was happening?
A: Well, we did a couple of tours for that record and then we decided to go on vacation from the band… and there we are now…

S: „The Rumble“ sounded pretty cutting-the-edge at this time and still does. How was the resonance?
A: Good. Well of course some came with the bright comment that they didn’t like it cause the record didn’t sound like the senseless record… My answer as always… listen to the senseless record then. What i thought was cool is that a lot of people that don’t really listens to hardcore could appreciate the rumble, and get more into hardcore because of that.

S: Please explain us the connection between Abhinanda and Refused.
A: Uuugghh… a long story… We shared some members back in the days and we got together cause Refused was the only HC band around in our town back then so that inspired us to get together and form a band too… So we where some kind of „little brother“ band to them… I still remember both bands first scandinavian tour, of course we did it together and we almost died when we crashed into each other and into a mountain wall in some slippery and small norwegian mountain road…

S: Are there any news on your label Desperate Fight Records?
A: Nope… there almost no hardcore bands around anymore up here these days…

S: What are your future plans with Abhinada, any records or shows planned?
A: Well… still on vacation… the last thing we did was that spilt 7″ with unbroken where we do a Stray Cats cover and they do a Joy Division cover…

Reviews

Work It In

Work It In (Rülps, Kirchheim)
Berlin-London-Kirchheim, das sind die Stationen die die Band Work It In auf dem Weg zu ewigem Ruhm und Rockstar-Dasein passierte, um in der alten Deutschpunk-Disse Rülps der Welt ihre Botschaft entgegen zu schleudern. Und das taten die drei Frontfrauen, die keinen Eklat scheuen, mit großer Energie. Leider war das 100%-dt.Punk-gestylte Publikum stellenweise etwas überfordert, reagierte zurückhaltend und ließ sich lieber schnell wieder von Vati im neuen Wagen abholen. Egal, uns hat’s gefallen!

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Aufruf Backstage

Ein wichtiger Aufruf am Rande:
Sicher habt Ihr auch schon Gerüchte darüber gehört, dass das Backstage schließen soll. Fakt ist, dass die bösen imperialistischen bluttrinkenden DeutscheBahn-Schreibtischtäter, denen der Grund gehört, auf dem das Backstage steht, ordentlich Ärger machen. So haben sie den Pachtvertrag gekündigt und nerven die arme Backstage-Crew mit Räumungsklagen und ähnlichen Späßen. Naja, kurz und gut wäre es ziemlich madig, wenn das Backstage den blöden Plänen der Deutschen Bahn weichen müßte, denn wo kann man in München besser auf Punkrock-Konzerte gehen, saufen und tanzen? Eben. Also macht was und schreibt unserem OB Ude, wie geil Ihr das Backstage findet, damit der merkt wieviele Punkrock-Jungwähler-Stimmen daran hängen! Hier die Adresse: LH München, Oberbürgermeister Christian Ude, Marienplatz 8, 80331 München. Oder per Fax (233-2790) oder E-Mail (ob@ems.muenchen.de).

Gossip

Editorial #5

Editorial
Die fünfte Ausgabe ist fast fertig und wir ebenso, weil wir’s natürlich mal wieder nicht auf die Reihe kriegen, das Shredder rechtzeitig fertig zu machen. Deswegen haben wir uns den Diss des Monats gespart, würde diesmal eh an uns gehen. Wir denken, der Stress hat sich gelohnt. Obwohl dies die Nummer Fünf ist, gibt’s erst das nächste Mal eine Jubiläumsausgabe, denn dann gibt es das Shredder Medienimperium ein Jahr. So, Schluß jetzt, wir müssen zu R. Schmelcher zum Kopieren und danach trinken, um zu vergessen.

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Face To Face – Reactionary (Lady Luck)

facetofaceFace To Face – Reactionary (Lady Luck)
Nachdem mich Face To Face mit Ihrem letzten Album „Ignorance Is Bliss“ nicht so vom Hocker gerissen haben, ist es wieder schön zu sehen, daß sie wissen wo sie herkommen. Die legendären „Don’t Turn Away“- Zeiten sind zwar definitiv vorbei, aber die Band geht zum Glück wieder einen Schritt in Richtung Punkrock. Bei diesem Album konnten die Fans sogar per Internet mitentscheiden welche Tracks dann letztenendes draufkommen – alte Punkrocker nutzen mittlerweile auch schon das Internet… Zu den einzelnen Songs gestartet wird mit schnellen 5 Songs, die in guter alter Punkrock-Manier runtergerattert werden. Der Rest erscheint ein bisschen abwechslungsreicher, wobei die letzten 3 Tracks mir schon wieder zu alltäglich sind. Gesamt gesehen aber wieder ein punkigeres Album. Von den Texten noch die alte kritische Face To Face-Schiene: „Ignorance and arrogance mean quite the same to me- take a look around and I’m sure you will agree. The world is full of people filled with hatred filled with greed!“

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Pennywise – Live @ the Key Club (Epitaph)

pennywisePennywise – Live @ the Key Club (Epitaph)
Live-Alben sind eigentlich immer so eine Sache, entweder ist der Band nichts mehr eingefallen oder sie wollen den Fans noch die restlichen Kohlen aus der Tasche ziehen. Nicht so im Falle Pennywise: nach 6 fetten Alben und einer großen Portion Punkrock-Credbility ist ein Livealbum schon o.k.! Hier wird auch von Anfang an den Fans im Key Club (Los Angeles) eingeheizt- ein schnelles „Wouldn’t it be nice“ und schon brennt der Saal! Es folgen weitere 16 Tracks die sich von der „A word from the wise“- Anfangsphase bis zum aktuellen „Straight ahead“- Album durchziehen, ein schöner Querschnitt also, durch die mittlerweile schon 12jährige Bandgeschichte. Außerdem fiel mir noch auf, daß alle Songs ungefähr doppelt so schnell wie die Studioversionen durchgeknüppelt werden – sehr gut. Die obligatorische Coverversion, hier von Minor Threat, fehlt auch nicht. Ein weiteres Highlight ist das 20-seitige Booklet mit Fotos der Band, Fans, Konzerte, vielen Pennywise-Tattoos und sonstigem Müll. Ein wirklich gelungenes Livealbum.

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Teen Idols – Full Leather Jacket (Honest Don’s)

teenidols_shreddermagTeen Idols – Full Leather Jacket (Honest Don’s)
Wer „Pucker Up“ von den Teen Idols kennt, der wird auf „Full Leather Jacket“ wenig Überraschungen erleben. Immer noch BubbleGum-Punkrock, wie er schöner nicht sein kann. Tracks, die schnell zur Sache kommen, mit viel positiver Energie und harmonischen Background-Vocals gesungen von Bassistin Heather wird man in eine College-Welt zwischen „Midnight Picture Show“ und Pogo-Parties versetzt. Einzige Neuerung ist, dass bei Zeiten das Tempo etwas runtergeschraubt wurde, die Atmosphäre bleibt die selbe. Auch wenn es stark nach dem letzten Album klingt, lohnt sich der kauf, da das Quartet aus Nashville, Tennesee, halt einfach so schöne gute-Laune-Musik macht.

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AFI – The Art Of Drowning (Nitro)

afi_shreddermagAFI – The Art Of Drowning (Nitro)
AFI haben sich mittlerweile einen Namen als „Düsterpunks“ machen können. Düster geht’s schon zu auf der neuen CD, allerdings nicht im Sinne von Dark Metal-Katzenschänderei sondern eher im alten Totengräber-Halloween-Style, weil’s der Band einfach taugt. Im Gegensatz zum letzten Album hat man hier mehr Punkrock und weniger Breaks, aber die selbe druckvolle Stimme, die auch von einer häßlichen Frau kommen könnte. Coole Background-Chöre lassen einen Mitgröhlen, sobald man den Text auch nur halbwegs kennt. Besonders schaurig sind die langsamen Parts und Balladen, bei denen man förmlich die Sonne untergehen und den Wind durch die Vorhänge streichen sehen kann.

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