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Scheißtattoo-Report – Teil 2

Liebe Kinder, wie schon vor über 10 Jahren gilt auch heute noch: Überlegt Euch gut, was Ihr Euch tattoowieren lasst, wie falsch man liegen kann, wenn man sich ein Motiv ausdenkt, zeigt leider oft erst die Zeit. Bei folgenden Tattoos war aber schon im Moment des ersten Nadelstichs klar: Scheissidee!

 

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Moro Moro Land – Through (via Bandcamp)

Moro Moro Land - Through_shreddermag

Ich muss zugeben, ich habe von der russischen Hardcore-Szene keine Ahnung. Umso erfreuter war ich, als ich über dieses Juwel gestolpert bin: Moro Moro Land aus Nizhny Novgorod, 400 km östlich von Moskau an der Wolga gelegen, geben mit ihrem zweiten Minialbum ein erfreuliches Lebenszeichen ab. Eine äußerst gelungene Mischung aus Hardcore und Crust mit ordentlich Black Metal Gitarren und Drumming teils englisch, teils russisch gesungen (was die ganze Angelegenheit für westlich Ohren noch eine gute Portion rauer macht). Man merkt, hier gibt es genug Wut über die politische Situation, die einen Kanal sucht. Abgerundet wird das Ganze von einem schönen Cover von Nirvana’s „Something in the way“. Empfehlung!

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Mel T. Eyes – Releaf (Acuity)

Mel T Eyes - Releaf_shreddermag

Heilbronn war uns ja bisher eher für seinen Blauen Trollinger und Robert Mayer’s „Ersten Hauptsatz der Thermodynamik“ bekannt. Mel T. Eyes fügen neben einem Bandnamen, der mit den Spice Girls nichts zu tun hat, eine neue interessante Facette hinzu: Höchst amtlichen melodischen Hardcore mit einer Produktion in Dolby-10000-Megasound Auflösung. Hut ab! Gerade die vielen Downtempo-Parts haben eine Wahnsinns-Dynamik, da kommt echt Freue auf. Unbedingt auschecken!

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Hollow Sons – Famine and Thirst (Let It Burn)

Hollow Sons - Famine & Thirst_shreddermagDie Hollow Sons sind ein Projekt von verdienten HC-Recken, die wir aus verschiedenen Bands, wie z.b. The Blackout Argument, kennen und die sich munter über Deutschland und Italien verteilen. Mit Famine & Thirst haben die Burschen dann auch gleichmal ihr gesammlte Erfahrung in einen Topf gehauen und einen richtigen Knaller abgeliefert. Straight und ohne jeden Kitsch wird einem hier 17 Lieder lang ein Statement vor die Füsse geklatscht, das neben rauchenden Trümmern eigentlich nur noch ein Grinsen im Gesicht hinterlässt. Auch wenn die Herren sich als Erben von Bands wie Cro-Mags und Blacklisted sehen, klingt das Album für mich angenehm europäisch (mir fallen Raised Fist und Rise&Fall ein) und hechelt nicht irgendwelchen US-Idolen her. Bleibt nur zu hoffen, dass sich hier nicht auf den Lorbeeren ausgeruht wird und aus dem Projekt eine feste Band wird, die schnell Tour und mehr Stoff nachlegt!

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Baroness – Purple (Abraxan Hymns)

Baroness - Purple_shreddermagEine bunte Mischung aus klassischem Hard Rock, Sludge und Prog verarbeiten die frisch durch Tourbus-Unfall traumatisierten und in neuer Formation wiederauferstandenen Baroness zu einer höchst ansprechenden Platte. Auf Purple sind die Herren nicht wirklich hart, eher detailverliebt vertrackt, die Stimmung hymnisch. Manchmal sogar Jazz-angehaucht, aber ohne zu verkopft zu wirken, und dann noch klassische Rock-Zitate ohne jede Peinlichkeit. Was soll man sagen, da ist einiges los, am besten hört Ihr’s Euch selbst an…

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Adventskalender-19-Danzig

 

Danzig
Def American, 1988

 

 

Nachdem er sich mit dem Misfits mal eben warm gesungen hatte, legt Danzig hier sein erstes Solo-Album vor. Langsamer, minimalistisch arrangierter Rock’n’Roll, der Danzig’s Wolfsgeheul voll zur Entfaltung bringt und auch heute noch mitreisst!

 

Hit: Soul On Fire

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Adventskalender-18-Bad Religion-Suffer

Shredder Mag_Adventskalender_18

 

Bad Religion – Suffer
Epitaph, 1988

 

bad religion_suffer_shreddermag

 

Dieses Meisterwerk legt die Band-interne Messlatte so hoch, daß es keinem folgenden Album gelingen mag es vom Thron zu stoßen. Anspruchsvolle Texte gehen mit einprägsamen Refrains und fantastischen Backgroundchören Hand in Hand. Und das mit ordentlich Geschwindigkeit & Präzision.

 

Hit: 1000 More Fools

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Handarbeit & Werken

Weihnachten steht vor der Tür und noch kein Geschenk für die Oma? Warum nicht mal wieder runter in den Hobbyraum, vorbei an der Fleischmann H0 und ran an die Werkbank? Die handgezogene Kerze im Penis-Shape vergangene Weihnachten kam genauso wenig gut an wie der 4×1 Meter große Rammstein-Laubsäge-Schriftzug zum 90igsten? Hm, warum dieses Jahr nicht mal eine selbst-gebastelte Tiki-Figur? Ein paar Schnapps, ein bisschen Kettensäge, ein wenig Schnitzen, irgendwas kriegt Ihr bestimmt hin! Oder Ihr lasst die Profis ran und checkt Riot Urban Carving aus. Das sieht dann so aus:

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Thy Art Is Murder – Holy War (Nuclear Blast)

Thy Art Is Murder - Holy War_shreddermagHeieiei, da hat aber jemand schlechte Laune! In Ihrer Heimat Sydney scheint die Sonne und Thy Art Is Murder bringen mit „Holy War“ ein wirklich unangenehmes Stück Deathcore zur Welt. Das Ganze klingt ein bisschen wie der kleine, hässliche Bruder von Parkway Drive. Ordentlich verhallt, ein ziemliches Technik-Gebolze, der Sänger grunzt, als ginge es sehr bald zu Ende, und thematisch geht’s Genre-typisch um Hass oder Gewalt. Oder Hass und Gewalt. Durchaus beeindruckend, was hier an Härtegrad aufgefahren wird. Na dann, viel Spass!

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Adventskalender #13 – Gluecifer: Soaring With The Eagles At Night To Rise With The Pigs In The Morning

 

Gluecifer – Soaring With the Eagles
White Jazz, 1998

 

 

Gluecifer holen hier Altherrenrock á la AC/DC und Kiss in die Neuzeit. Einfach Geschwindigkeit auf „2x“ stellen, eine fette Ladung Lockerheit dazu und heraus kommt die furiose Mischung, mit der Gluecifer Ihren selbstverliehenden Titel „Kings of Rock“ mit Leichtigkeit verteidigen.

 

Hit: Gimme Solid Gold

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Adventskalender-07-Against Me-Searching For A Former Clarity

Shredder Mag_Adventskalender_07

 

Against Me! – Searching For A Former Clarity Fat Wreck Chords, 2005

 

 

Von sehr persönlichen Fragen bis zur Diskussion politischer Sackgassen, von leisen Akustik Folk-Nummern bis zu echten Tanzhits, dieses Album bietet das volle Spektrum. Dazu kommen eine riesige Spielfreude und Arrangements, die nicht so schnell in eine Schublade passen. Ein Wahnsinns-Album!


Hit: From Her Lips To God’s Ears

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K.I.Z. (BigBox Kempten, 28.11.15)

Jaja, die Shredders gehen musikalisch auch mal fremd und darum haben wir das Gucci-Bandana aufgeschnallt, den Hummer mit den 24″ Rims aus der Garage geholt und sind nach Kempten in die BigBox (eine hässliche Riesen-Allzweck-Halle im guten alten Vertreter-Kongress-Style) gefahren, um uns die Berliner „Skandal-Rapper“ K.I.Z. anzuschauen. Die haben nicht nur mit einem schicken Bühnenbild mit überlebensgroßen Statuen von sich selbst und einer DJ Kanzel im Panzer Design überzeugt, sondern auch mit einem Best of aller Ihrer Hits zu den Themen Pimmel, Koks, Scheiss Staat, Hip-Hop, Hartz 4 Lifestyle und was sonst noch so falsch läuft. Dazu haben über 6.000 (!) Fans fleissig mitgebounct (ich finde ja, so mit dem gehobenem Arm mitwippen, hat doch leider immer ein bisschen was von Reichsparteitag) und wir haben trotz unserer doch recht fortgeschrittenen Alters, die ein oder andere Breakdance-Einlage hingelegt. Ein guter Abend!

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