Buchtipp
Jürgen Teipel – Verschwende Deine Jugend (Suhrkamp)
D
ieses dokumentarische Werk erzählt in Form von Interview-Schnipseln von einer Menge Zeitzeugen die Geschichte, wie Punk in Deutschland angefangen hat. Von Peter Hein, Jäki Eldorado bis Blixa Bargeld kommen alle zu Wort, die damals von Rang und Namen waren. Ein sehr interessantes, authentisches und stets spannendes Buch, das mit dem blöden Film nix zu tun hat. Fazit auf jeden Fall: DAF waren die aller-krassesten und den besten Namen hat der KFC (Kriminalitätsförderungsclub). Sehr lesenswert!

Der Autor – mittlerweile mit Studio Braun unterwegs – arbeitet in diesem Buch seine Jugend als einer der ersten Punks im ländlichen Schleswig-Holstein auf. Ohne unnötigen Tiefgang und mit einer ordentlichen Portion Selbstkritik erfahren wir hier alles vom getunten Moped über Kleinstadt-Rebellion bis hin zur alten Frage, was eigentlich Punk ist. Als kurzweilige Bettlektüre wärmstens zu empfehlen.
litz-Ilu: En Punker und ene Dame, paßt das denn?
Das wir nicht jedem Modetrend hinterlaufen, sollte wohl allen klar sein. Mit Schrecken mussten wir jedoch feststellen, dass wir von Mode nicht mal die leiseste Ahnung haben. Folgendes Accessoire klärt warum. Trägt man heutzutage sowas? Hmmm…

Einmal nicht aufgepasst und schon wird einem heimlich ein Reggae-Album untergejubelt! Eigentlich kann man ja auch nichts dagegen sagen, denn auf Grund der Vielzahl afrikanischer Instrumente und dem teilweise eingesetztem Patois, präsentiert sich hier der schweizer (!) Famara ziemlich authentisch und abwechslungsreich. Wer keinen Reggae, oder Standard-Sprüche über den guten alten JAH mag, ist hier bestimmt an der falschen Adresse. Wir?
an you feel it? Das will ich doch mal stark hoffen, denn die Münchner
Vor gut einem halben Jahr schmissen die
Unsere alten Herren aus Kaiserslautern haben sich wieder mal aufgerafft und knallen uns in Originalbesetzung, d.h. Lee Hollis darf wieder ins Mikro brüllen, ein dermaßen gutes Album vor’n Latz, so daß man aus dem Staunen nicht mehr rauskommt. Die in den 80’ern mit „Something to Prove“ und „Noting is Easy“ in schwindlige Höhen katapultierte Messlatte in Sachen Hardcore/Punkrock kann hier durchaus erreicht werden, der alte Zorn und die Energie sind auf jeden Fall noch vorhanden. Endlich mal eine Runion, die nicht stinkt, oder nur auf die offensichtlich schnell verdiente Mark schielt. Das Ganze erscheint auf Common Thread Records, dem bandeigenen Label, das einmal mehr ein 100%iges Spermbirds-Brett garantiert, und nicht eine von „Musik-Marketig-Experten“ kalkulierte, weichgespülte Kacke. Haut ordentlich rein, kaufen bitte jetzt!
Viel wurde über dieses Album geschrieben, hier kommt endlich die einzig gültige Meinung (unsere)! Vier Jahr hat’s gedauert und hier erstmal die Entwarnung: Ja, das Album ist gut, der einzigartige Hives-Style erhalten geblieben! Da fällt einem doch schon mal ein Riesen-Stein vom Herzen. Man merkt, dass viel Zeit im Studio verbracht wurde, das Album wirkt stärker „produziert“, als
Die
Mit diesem Album sollte der Durchbruch der italienischen Vorzeige Oi-Streetpunks wohl gesichert sein. Die feine Mischung aus treibendem Punkrock, tanzbaren Ska-Tanznummern und breiten Backgroundchören bietet genügend Hitpotential, um ganz vorne mitspielen zu können. Ganz egal ob auf italienisch, französisch oder englisch: die politisch linke Message und der Kampfgeist kommt an und animiert. Genauso das solide Artwork, daß dieses Album schön abrundet und auf weiteres Matrial hoffen lässt.
Es begann 1991 in Montevideo, Uruguay: 9 MusikerInnen rafften sich auf, um die damals noch betitelten „Asesinos De La Abuela Coca“ zu gründen. Nach unzähligen Shows und mit gekürztem Namen stehen sie nun endlich, dank der Hilfe von
Wer zum Teufel steckt hinter dieser Band? Name noch nie gehört, keine Anhung, wo die herkommen, nur die Info, dass Kurt Ballou (

Das hat man nun davon, wenn man nicht aufpasst, wohin man schaut, wenn man durch die Stadt geht: Ohne dass man es wollte, fällt der Blick auf ein Schaufenster, das das neue Cleanlet DB-752N („die Spitze der persönlichen Intimhygiene“) für knapp 1000 Euro feil bietet. Als echtes Scheissprodukt (man verzeihe mir dieses Wortspiel) hat es u.a. folgende tolle Features: „…Abwaschen nach dem Stuhlgang,
Das kommt davon, wenn BMW beschliesst, einen ernsten Konkurrenten für Porsche und Ferrari zu bauen und bei der Konstruktion zwischenzeitlich Lamborghini mit ins Boot holt: 277 PS aus einem 6-Zylinder-Heckmotor (während der Bauzeit von 1979-81 der Hammer!), 114 cm Höhe, Monster-Schlappen und ein Design, das auch heute noch komisch anmutet. Das alles in Kleinserie von 400 Stück gebaut, machten den M1 zur ultimativen Yuppie-Karre, für alle „die es geschafft haben“. Genau das Richtige also für aufstrebende Jungunternehmer wie uns, die immer noch auf der Suche nach der richtigen Karre für den Weg vom gewonnenen Tennismatch heim ins geschmacklos, aber teuer eingerichtete Domizil in Grünwald suchen. Perfekt!
In diesem Buch werden über 200 Poster und Graphiken, von internationalen Künstlern aus insgesamt 22 Nationen, gegen den 
Hannibal überquerte die Alpen auf Elefanten. Die Indianer heissen so, weil Columbus dachte, er wäre in Indien. Istanbul hieß früher Konstantinopel. Der dreissig jährige Krieg hat nicht genau 30 Jahre gedauert. Rommel wurde auch der Wüstenfuchs genannt. Cleopatra hat mit Caesar (der übrigens ermordet wurde) gefickt. Die Titanic galt als unsinkbar. Deutschland wurde nach dem zweiten
Wieder mal das grossartige „Little Gigantor“! Mittlerweile gibt’s schon die Ausgabe #5, diesmal mit folgendem Inhalt: Interviews mit den Bricats, Revolvers und der