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Buchtipp

Jürgen Teipel – Verschwende Deine Jugend (Suhrkamp)

 

Dverschwende_deine_jugend_shreddermagieses dokumentarische Werk erzählt in Form von Interview-Schnipseln von einer Menge Zeitzeugen die Geschichte, wie Punk in Deutschland angefangen hat. Von Peter Hein, Jäki Eldorado bis Blixa Bargeld kommen alle zu Wort, die damals von Rang und Namen waren. Ein sehr interessantes, authentisches und stets spannendes Buch, das mit dem blöden Film nix zu tun hat. Fazit auf jeden Fall: DAF waren die aller-krassesten und den besten Namen hat der KFC (Kriminalitätsförderungsclub). Sehr lesenswert!

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Buchtipp

Rocko Schamoni – Dorfpunks (rororo)

 

dorfpunks_shreddermagDer Autor – mittlerweile mit Studio Braun unterwegs – arbeitet in diesem Buch seine Jugend als einer der ersten Punks im ländlichen Schleswig-Holstein auf. Ohne unnötigen Tiefgang und mit einer ordentlichen Portion Selbstkritik erfahren wir hier alles vom getunten Moped über Kleinstadt-Rebellion bis hin zur alten Frage, was eigentlich Punk ist. Als kurzweilige Bettlektüre wärmstens zu empfehlen.

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Buchtipp

cheapshots_ambushes_shreddermagEndlich hat sich mal jemand aufgerafft und ein Buch über die richtige Technik für anfallende Kneipenschlägereien verfasst. Der Autor, die Riesen-Assel Marc „Animal“ MacYoung, plaudert hier aus dem Nähkästchen und vermittelt, auf über 240 Seiten, sein mühsam antrainiertes Wissen in Sachen „LA-Streetfighting“. Man merkt schnell, in welche Richtung das Buch tendiert, hätte man ja auch schon im Vorwort ahnen können, hier heisst es: „His hobbies include beer, embarassing his girlfriend in public, and just being a pest in general.“ Themen wie Blocking, Blows, Punches oder Kicks werden gründlich analysiert und erklärt, besonders erfreuten mich die Abbildungen, die den Autor persönlich im „Shit Happens“-Unterhemd in Action zeigen. Interessant wirdes auch bei den ausgefallenen Nahkampf-Handstellungen (Dragon, Leopard oder Eagle) und dem selbst-kreierten Finishing-Move namens „Night Nite Bunny Rabbit“. Dieser Schlag „ends the conflict by putting the sucker down for the court“, wichtig dabei: „It either knocks him out or hurts him so badly he cannot continue.“ Also wieder was dazugelernt: um dem Kampf zu gewinnen einfach immer schön aufes Maul hauen. Kaputte Bierflaschen und ähnliche Kneipen-Accessoires wie Billard-Coeus finden selbstverständlich auch seinen Platz im Buch. Ob der gute Mann bis drei zählen kann, sei mal dahingestellt, für eine Portion Watschen ist er in jedem Fall zu haben. Unser Tipp: Gerade jetzt zur besinnlichen Zeit das ideale Weihnachtsgeschenk!
„Cheap Shots, Ambushes, and Other Lessons“ A Down and Dirty Book on Streetfighting ans Survival. Paladin Press, ISBN 0-87364-496-4 

Gossip

…kramt im Archiv

Wir wärmen noch mal einen alten Bericht aus der Blitz-Illu, aus der Reihe „Ungewöhnliche Sex-Paare“, auf. Diesmal mit der eleganten Dagmar (31) und dem Sex-Punker Udo (27). Aber lest selber die Highlights des Interviews:

 

Bpunkersex_shreddermaglitz-Ilu: En Punker und ene Dame, paßt das denn?
Udo: Nie hätte ich gedacht, das ich mal was mir ener edel Tussi mache, aber Dagmar ist cool drauf und außerdem hat sie genug Kohle, daß ich nicht ackern brauche, geil, ne?“

Blitz-Ilu: Wo habt ihr Sex?
Dagmar: Wir gehen zu mir. Bei Udo ist die Wohnung nicht sauber genug. Von Putzen hält er nicht viel.
Udo: Genau, in Daggis Nobel-Bett bumst es sich schöner als auf meiner alten Strohmatratze.

Blitz-Ilu: Was liebt ihr vor allem aneinander?
Dagmar: Sein Freiheitsgefühl, seinen schönen Penis…
Udo: Sie macht alles mit – auch mal ene Runde wilden Po-Sex. und sie duftet immer toll, das kenne ich garnicht!“

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Diss des Monats – Tomatensaft

Der Diss des Monats geht dieses Mal an alle Deppen, die denken, sie müssen, nur weil sie in einem Flugzeug sitzen, Tomatensaft trinken. Das gibtes doch garnicht. Kaum kommt die Stewardess angerollt, schon schalltes aus jeder Ecke „Tomatensaft!“. Komisch daran ist, dass diese Menschen das ganze Jahr über nie Tomatensaft trinken, geschweige denn überhaupt daran denken. Dieser Saft existiert doch im Alltag überhaupt nicht, wahrscheinlich aus dem einfachen Grund: er schmeckt scheisse. Da haben sich ein paar Penner so einen dummen Hype einfallen lassen und jeder fällt drauf rein. Aber macht nur weiter so, ihr seid mit großer Wahrscheinlichkeit auch die, die jämmerlich jeglichen Cent-Betrag auf ihrer Pay-Back-Karte sammeln, den neuesten Klingelton runterladen oder zerissene Mode-Jeans tragen. Ich fürchte, ihr wart früher auch im Besitz eines Tamagochis… is mir schlecht.

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Modetrend

scheisshut_shreddermagDas wir nicht jedem Modetrend hinterlaufen, sollte wohl allen klar sein. Mit Schrecken mussten wir jedoch feststellen, dass wir von Mode nicht mal die leiseste Ahnung haben. Folgendes Accessoire klärt warum. Trägt man heutzutage sowas? Hmmm…

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Editorial #17

Früher fanden wir ja noch alles, was mit Geld verdienen zu tun hatte, unmoralisch. Aber jetzt sind wir älter und haben daheim hungrige Mäuler zu stopfen und das Haus will ja auch irgendwie abbezahlt werden. Und man will den Kids ja auch was bieten können, mal ne Woche Club Robinson, ein neues Mountain Bike oder mal eine vernünftige Armbanduhr. Und weil jetzt auch langsam mal wieder ein neuer Vectra Kombi (die alte Familienkutsche setzt auch langsam Rost an) fällig wird, muss Geld her. Deswegen haben wir unsere Seelen, Hinterteile, das Shredder Mag, unsere Integrität, unsere Freunde und alles, was uns jemals etwas bedeutete, aufgegeben und bieten wesentliche Teile des Shredder Mag multinationalen Konzernen als Werbeplattform feil. Naja, Punk war ne coole Zeit, aber man muss auch irgendwann mal erwachsen werden.
Eure Wirtschaftswoche

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Paint The Town Red – Home Is Where The Hate Is (JTTP)

pttr-_shreddermagDass die Münchner in die Hardcore-Oberliga wollen, war bereits beim ersten Release klar und mit diesem Album sind sie angekommen. Eine äusserst agile Dampfwalze überrollt einen da, meine Fresse! Die alte Hardcore-Gleichung Wut+Frustration=Energie geht voll auf und in die Beine und endlich gibt’s auch mal ein bisschen Double-Bassdrum zu hören. Das ist der Soundtrack der Sommers, auf den ich gewartet habe!

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Famara – Famasound (N-Gage)

famara_shreddermagEinmal nicht aufgepasst und schon wird einem heimlich ein Reggae-Album untergejubelt! Eigentlich kann man ja auch nichts dagegen sagen, denn auf Grund der Vielzahl afrikanischer Instrumente und dem teilweise eingesetztem Patois, präsentiert sich hier der schweizer (!) Famara ziemlich authentisch und abwechslungsreich. Wer keinen Reggae, oder Standard-Sprüche über den guten alten JAH mag, ist hier bestimmt an der falschen Adresse. Wir?

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The Lucky Punch – Kick Up A Hullabaloo (Dead Beat)

Chullabaloo_shreddermagan you feel it? Das will ich doch mal stark hoffen, denn die Münchner Lucky Punch sind mit einem neuen Album feinstem Weissbier-Driven-Schweden-Rock’n’Roll zurück! Zurück? Ach was, die Jungs waren nie weg, sondern haben mit ihrem Sound eine Bühne nach der anderen zerlegt. Bei den Herren würde man doch gerne die ein oder andere Band noch mal in die Riff-Schule schicken. Sehr, sehr ordentlich!

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The Casualties – On The Frontline (Side One Dummy)

casualties_shreddermagVor gut einem halben Jahr schmissen die Casualties ihr 5tes Album auf den Markt und da die Konkurrenz in Sachen Nieten- und Iropunk anscheinend schläft, reden wir doch nochmal drüber! Wie gewohnt geht man hier musikalisch mit dem Kopf durch die Wand, d.h.14 Songs werden in 34 Minuten runtergeschrubbt, ohne auch nur einmal anzuhalten und Luft zu holen. Ein gelungenes, dreckiges Album, ohne grosse Überrsaschungen, so wie man es mag. Laut, rauh und kompromislos ging man hier zu Werke, mitschuldig ist hier sicher auch Produzent Bill Stevenson (Black Flag, Good Riddance). Wer es wirklich asslig mag, der soll sich bitte das komplette Album am Stück reinziehen, für daraus resultierende Ohrenschäden oder Wutanfälle übernehmen wir jedoch keine Verantwortung.

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Spermbirds – Set An Example (Common Thread)

spermbirds_shreddermagUnsere alten Herren aus Kaiserslautern haben sich wieder mal aufgerafft und knallen uns in Originalbesetzung, d.h. Lee Hollis darf wieder ins Mikro brüllen, ein dermaßen gutes Album vor’n Latz, so daß man aus dem Staunen nicht mehr rauskommt. Die in den 80’ern mit „Something to Prove“ und „Noting is Easy“ in schwindlige Höhen katapultierte Messlatte in Sachen Hardcore/Punkrock kann hier durchaus erreicht werden, der alte Zorn und die Energie sind auf jeden Fall noch vorhanden. Endlich mal eine Runion, die nicht stinkt, oder nur auf die offensichtlich schnell verdiente Mark schielt. Das Ganze erscheint auf Common Thread Records, dem bandeigenen Label, das einmal mehr ein 100%iges Spermbirds-Brett garantiert, und nicht eine von „Musik-Marketig-Experten“ kalkulierte, weichgespülte Kacke. Haut ordentlich rein, kaufen bitte jetzt!

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The Hives – Tyrannosaurus Hives (Universal)

tyrranosaurushives_shreddermagViel wurde über dieses Album geschrieben, hier kommt endlich die einzig gültige Meinung (unsere)! Vier Jahr hat’s gedauert und hier erstmal die Entwarnung: Ja, das Album ist gut, der einzigartige Hives-Style erhalten geblieben! Da fällt einem doch schon mal ein Riesen-Stein vom Herzen. Man merkt, dass viel Zeit im Studio verbracht wurde, das Album wirkt stärker „produziert“, als der mit 1000 km/h hingerotzte Vorgänger. So klingt es nicht mehr ganz so wie aus einem Guss, dafür aber auch abwechslungsreicher. Dennoch, auf die klassischen straighten aus-der-Gitarre-in-die-Beine-Stücke muss man nicht verzichten. Und auch Grössenwahnsinn und Riff-Lastigkeit sind geblieben. Alles bestens also, es leben die Hives!

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Wilde 13 / Volksverätzung Split CD (Superhero)

wilde13_volksverätzung_shreddermagDie Wilde 13 schimpft wieder mal auf die CSU und das ist gut so, denn einer muss es ja tun! Insgesamt bekommen wir hier 4 Tracks geboten, wobei abwechselnd auf deutsch und auf englisch gesungen wird. Solider Rosenheimer Punkrock mit Einschlägen á la Good Riddance könnte man sagen, sehr schön. Was die zweite Hälfte der CD angeht: kann man sich getrost sparen. (Volxverätzung bieten 80’er Deutsch-Punk, den man schon 100x gehört hat.) Aber so ist es ja öfters mit Split CDs…

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Los Fastidios – Siempre Contra (Mad Butcher)

losfastidios_shreddermagMit diesem Album sollte der Durchbruch der italienischen Vorzeige Oi-Streetpunks wohl gesichert sein. Die feine Mischung aus treibendem Punkrock, tanzbaren Ska-Tanznummern und breiten Backgroundchören bietet genügend Hitpotential, um ganz vorne mitspielen zu können. Ganz egal ob auf italienisch, französisch oder englisch: die politisch linke Message und der Kampfgeist kommt an und animiert. Genauso das solide Artwork, daß dieses Album schön abrundet und auf weiteres Matrial hoffen lässt.

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Abuela Coca – El Ritmo Del Barrio (Übersee)

abuelacoca_shreddermagEs begann 1991 in Montevideo, Uruguay: 9 MusikerInnen rafften sich auf, um die damals noch betitelten „Asesinos De La Abuela Coca“ zu gründen. Nach unzähligen Shows und mit gekürztem Namen stehen sie nun endlich, dank der Hilfe von Übersee Records, auch hier im Plattenregal. Zahlreiches Touren durch Südamerika verhalf ihnen zwar zu „regionalem“ Erfolg, allerdings schafftens es La Vela Puerca, Uruguays Exportschlager Nr.1, eher, in unseren Breitengraden Fuß zu fassen. Doch das soll sich ändern! Der hier gebotene Stilmix aus Reggae, Rocksteady, Jazz, Latin bis hin zu Rock funktioniert und eignet sich bestens zum Abschalten und Relaxen. Nur die Tracks mit den typischen Latino-Rap-Anleihen tanzen ein wenig aus der Reihe, die kommen immer so motivationslos daher, aber insgesamt ein entspannendes ordentliches Album. Anspieltipp: „Santa Soledad“.

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Sex Positions (Death Wish)

sexpositions_shreddermagWer zum Teufel steckt hinter dieser Band? Name noch nie gehört, keine Anhung, wo die herkommen, nur die Info, dass Kurt Ballou (Converge) als Produzent tätig war, lässt sich dem Booklet entlocken. Die Musik ist am ehesten als Hardcore zu bezeichnen, allerdings mit diversen Einflüssen von Deathmetal bis Punk und mit zeitweise starkem experimentellen Charakter (nicht zuletzt dank diversen Interludes aus allerlei digitalen Störgeräuschen). Ziemlich klar hingegen ist, dass diese Band ohne Ende bolzen kann, wenn ihr danach ist – was häufiger vorkommt… Auf jeden Fall lässt dieses Debüt Grosses erhoffen, erinnert es doch nicht selten an Bands wie Refused oder At The Drive-In. Wir bleiben dran…

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Produkte, die die Welt nicht braucht

cleanlet_shreddermagDas hat man nun davon, wenn man nicht aufpasst, wohin man schaut, wenn man durch die Stadt geht: Ohne dass man es wollte, fällt der Blick auf ein Schaufenster, das das neue Cleanlet DB-752N („die Spitze der persönlichen Intimhygiene“) für knapp 1000 Euro feil bietet. Als echtes Scheissprodukt (man verzeihe mir dieses Wortspiel) hat es u.a. folgende tolle Features: „…Abwaschen nach dem Stuhlgang, Massage der Intimpartien mit dem strahlenden Wasser, Trocknen mit einen Warmluftstrom, Sitze erwärmt auf die Körpertemperatur“. Aber wer bitteschön möchte erst Wasser und dann einen „Warmluftstrom“ in den Hintern gepumpt kriegen und was spricht eigentlich gegen die klassische und bewährte „Massage der Intimpartien“ mit der Hand? So ein krasser Riesenmüll!

 

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BMW M1

BMW M1_shreddermagDas kommt davon, wenn BMW beschliesst, einen ernsten Konkurrenten für Porsche und Ferrari zu bauen und bei der Konstruktion zwischenzeitlich Lamborghini mit ins Boot holt: 277 PS aus einem 6-Zylinder-Heckmotor (während der Bauzeit von 1979-81 der Hammer!), 114 cm Höhe, Monster-Schlappen und ein Design, das auch heute noch komisch anmutet. Das alles in Kleinserie von 400 Stück gebaut, machten den M1 zur ultimativen Yuppie-Karre, für alle „die es geschafft haben“. Genau das Richtige also für aufstrebende Jungunternehmer wie uns, die immer noch auf der Suche nach der richtigen Karre für den Weg vom gewonnenen Tennismatch heim ins geschmacklos, aber teuer eingerichtete Domizil in Grünwald suchen. Perfekt!

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Buchtipp: Peace Signs

peacesigns_shreddermagIn diesem Buch werden über 200 Poster und Graphiken, von internationalen Künstlern aus insgesamt 22 Nationen, gegen den Krieg im Irak, präsentiert. Die eine oder andere Idee kennt man vielleicht schon aus dem Fernsehen, aus Zeitschriften oder von Bannern auf Anti-Kriegs-Demos, angefangen hat alles jedoch im Internet. Der Kriegsgegner Adam Faja rief die Homepage MiniatureGigantic.com ins Leben, auf der jeder Künstler sein Werk ausstellen und sich so seinem Ärger über George „Pimmel“ Bush und seinen Schergen Luft machen konnte. Das Buch erschien erst später, man kann es als gebundene „Best-Of“-Variante betrachten. Sehr vielvältig und kreativ gehen hier die Künstler mit dem Thema Krieg um: mal schockierend und brutal, mal nachdenklich, deutlich leiser, oder mit einem einfachen Augenzwinkern den Betrachter um den Finger gewickelt. Sehr schön geworden!

 

„Peace Signs“ – The Anti-War Movement Illustrated, Edition Olms Zürich, ISBN 3-283-00487-0

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Top Ten: Ossi Namen

Frauen:

1. Chantal
2. Jennifer
3. Peggy
4. Jana
5. Yvonne
6. Kristin
7. Mandy
8. Jaqueline
9. Doreen
10. Fabienne

 

Männer:

1. Ronny
2. Norman
3. Kevin
4. Mario
5. Sandro
6. Rene
7. Jean-Claude
8. Maik
9. Sylvio
10. Jörgi

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Deppen-Award

Der Shredder-Deppen-Award geht eindeutig an den Vollidioten, der sich selber in den Arsch ficken kann! Ohje, ist der beschissen…

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Sommerstress

Ein paar unmotivierte Sonnenstrahlen quälen sich aus der seit Monaten vor sich hinstinkenden, grauen Wolkendecke, also nix wie raus und aufs Skateboard geschwungen! Doch die Freude hält nicht lange an, denn schon nach 25 sec. Fahrt auf der Strasse ertönt eine Polizei-Lautsprecheranlage und ermahnt mich, sofort an den Seitenstreifen zu fahren! Darauf folgt ein langweiliger Bullen-Ermahnungstext der überflüssigsten Sorte: „Wollns a Bussgeld?“, „…des is doch kei Spuistrassn…“, „Hams beim Führerschein machn ned aufpasst?“, usw… So genötigt, meine Fahrt auf dem Bürgersteig fortzusetzten, freute ich mich erstmal herzlich über den vermiesten Sommeranfang! Vielen Dank auch. Bin ja mal gespannt was sich die Münchner Polizei noch so Sinnvolles einfallen läßt, um uns den Sommer madig zu machen. Die „Nicht Grillen- und Feuermachen-Einheit“ an der Isar gibts ja schon, vielleicht wird noch die „SOKO Nicht-vom-Beckenrand-Reinspringen“ oder die „Spezialeinheit ab 30° muss jeder Sandalen tragen“ ins Leben gerufen. Das ist doch große Scheiße!

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Allgemeinwissen Geschichte

Bildung ist das höchste Gut einer Gesellschaft und so fahren wir unerbittlich in unseren Bemühungen fort, unsere Leserschaft mit dieser Kostbarkeit zu versorgen! Diesmal mit interessanten Fakten aus dem Reich der Geschichte:

hasselthehoff_shreddermagHannibal überquerte die Alpen auf Elefanten. Die Indianer heissen so, weil Columbus dachte, er wäre in Indien. Istanbul hieß früher Konstantinopel. Der dreissig jährige Krieg hat nicht genau 30 Jahre gedauert. Rommel wurde auch der Wüstenfuchs genannt. Cleopatra hat mit Caesar (der übrigens ermordet wurde) gefickt. Die Titanic galt als unsinkbar. Deutschland wurde nach dem zweiten Weltkrieg in vier Teile aufgeteilt. Früher gab es in unseren Wäldern noch Wölfe und Bären. Griechenland hatte die erste Demokratie. Hitler war Österreicher. Die Chinesen haben das Schiesspulver erfunden.

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Fanzine Corner

littlegigantor2_shreddermagWieder mal das grossartige „Little Gigantor“! Mittlerweile gibt’s schon die Ausgabe #5, diesmal mit folgendem Inhalt: Interviews mit den Bricats, Revolvers und der Rosi von Ballroomconcerts, ein Chixdiggit Tourbericht, dem Vagina und Penis-Praxisbericht, massig Konzert- und CD-Reviews, Comics und weiterer persönlicher Schmarrn. Bitte weiter so. Wer’s immer noch nicht begriffen hat: das Ding gibt’s hier: boandlkramerbooking@web.de oder am Tresen vom Kings’N’Queens. Noch Fragen?

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Randnotiz

Alice Cooper wurde in weissem Anzug nebst Säbel bei einem Konzert auf dem Tollwood in München gesichtet. Da wir uns nicht sicher sind, ob wir das gut oder schlecht finden sollen, bitten wir um Eure Meinung per E-Mail an satan@shreddermag.de. Desweiteren immer gern gesehen sind Leserbriefe zu anderen Themen und CDs von Eurer Band für Reviews. Also immer munter her damit!

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