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Kanzlerkandidat

Für alle, die noch nicht wissen, was sie am 22. September wählen sollen, hier kommt der Kanzlerkandidat des Shredder Medienimperiums:

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Adi Gschwentner, 43 Jahre, Schlachtermeister aus Altötting

Erste Maßnahmen nach einem Wahlsieg: Verkürzung der Sperrstunde auf 21:30 Uhr, Wiedereinführung des Scheiterhaufens, Berufung von Dr. Peter Gauweiler zum Jugend- & Sozialminister, generelles Demonstrationsverbot, mind. 10 Jahre Kerker für Graffiti, Abschaffung der Mineralölsteuer, Einführung der 10 Tage Woche, Katholizismus wird zur Staatsreligion und das Shredder Mag wird endlich verboten!

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Sportteil

GAP 1328 Summercamp 2002 (Zugspitze)

Blöd. wenn’s einen reisst und man im Juni Snowboarden will. Da bleibt einem keine andere Wahl, als auf ein Summercamp zu fahren. Wir waren auf der Zugspitze, die ist schön nah, aber sauteuer (40 €), wenn man nur einen Tag Zeit hat (ab zwei Tagen wird’s deutlich billiger) und nicht wirklich früh los ist. Aber huift ja nix, also schnell auffe Piste und ordentlich losgeballert!! Natürlich habe ich mich gleich mal von den vielen Pros vor Ort anstecken lassen und mir eingebildet, ich müßte auch mal Schuß über einen der großen Kicker. Nunja, die Pros machen dann immer was mit vielen Drehungen, ich zog (natürlich nur aus Style-Gründen) ein paar ausgerenkte Wirbel nebst leichter Gehirnerschütterung (trotz Helm) vor. Als Alternative zu den zig Schanzen und Rails gab’s noch zwei Halfpipes. Angeblich eine normale und eine Superpipe. Bei näherer Betrachtung aber nur eine normale und eine sehr niedrige. Aber kein Gemecker, schließlich hatte es im Tal 28 Grad. Leider stellten die Lifte bereits um kurz vor drei Uhr den Betrieb ein und der ganze Schneebrettln war auch schon wieder vorbei. Alles im allen ein cooles Camp, nur sollte man früh aufstehen, für zwei Tage fahren und dummen Verletzungsspaß vermeiden, dann ist es ein solider Saison-Ausklang!

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Editorial #10

Editorial
Zehn Ausgaben und viele Jahre ist es her, dass das erste Shredder Mag das Licht der Welt erblickte. Nur zu genau erinnern wir uns an diese gute alte Zeit. Jung und voller Tatendrang brachen wir damals unsere Lehren als Gerber bzw. Glockengiesser ab, um unseren Traum von einer besseren Welt ohne Werbeunterbrechungen und Hunger umzusetzen. Die Idee des Shredder Mags wurde geboren, doch bevor wir sie verwirklichen konnten, mussten wir erstmal mit Leierkastenspiel und Schaustellerei ein paar Groschen verdienen, mit denen wir ein alten windigen Schuppen, einen Xerographen und zwei Paar notdürftig geflickter Winterstiefel mieten konnten. Frierend und am Hungertuch nagend (Schmalhans war Küchenmeister) fertigten wir die erste, heute schwer gesuchte Ausgabe an.

Heute ist das anders, wir sitzen dick und fett im Shredder Building an modernster Büroelektronik und blicken mit Stolz auf das, was wir uns mit eigenen Händen und im Schweiße unseres Angesichts erarbeitet haben. Viel Spaß damit!

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Interview: Die Rosi vom Backstage

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Das Backstage muss umziehen. Wir haben mit Rosi Buchner vom Backstage nach der Zukunft befragt:

S: Nach ewigen Gezeter mit der Bahn, habt Ihr nun doch noch ein Gelände bekommen. Seid Ihr zufrieden, oder war das eine Art Notlösung?

RB: Wir haben nur dieses Gelände bekommen. Das ist die einzige Möglichkeit, das BST weiter zuführen. Die Stadt mietet das Gelände von der bahn und vermietet an uns weiter. Die Stadt hat uns als Vertrag einen ziemlichen Knebelvertrag unterbreitet. Die wissen natürlich, daß es bei uns sehr eilt undwir eigentlich keine Zeit für weitere Verhandlungen haben. Ausserdem dürfen wir ja nur 3 Jahre auf dem Gelände bleiben, dann wird es überplant. Deshalb haben wir auch massive Probleme mit der Finanzierung, denn die Stadt schmeißt zwar Muffathalle und Feierwerk das Geld hinterher, aber das Backstage bekam und bekommt keinerlei Subventionen. Wir müssen alles selber finanzieren und das ist natürlich jeder Bank zu riskant. Es gibt ja noch nicht mal eine Kanalisation auf dem neuen Gelände, das müssen wir alles selber erschliessen.

S: Erzählt uns doch mal, was für Räumlichkeiten erwarten uns? Wieder eine große und eine kleine Halle? Und der Biergarten? Wie groß wird das ganze im Vergleich zum alten Backstage?

RB: Es gibt ne grosse Halle, nen Club, einen Biergarten, einen überdachten Innenhof, einen Dachgarten (über Club und Innenhof). Halle und Club werden etwas grösser, sind aber abtrennbar, damit’s kuschelig bleibt.

S: Habt ihr da gescheite Klos?

RB: Ja klar, die Klos werden um einiges mehr und natürlich neu.

S: Wird das Bier billiger? Und gibts endlich auch Augustiner Helles, Absinth und Beton-Maß?

RB: Das Bier ist mit dem Euro billiger geworden, andere Getränke auch. Augustiner bleibt wohl erst mal beim Edelstoff.

S: Bleibt beim Programm alles beim Alten? Und bleibt uns das RiotRiotUpstart erhalten?

RB: Das Programm wird mehr werden, mehr Konzerte natürlich, wobei wir hauptsächlich von Fremdveranstaltern gebucht werden. Riot gibts natürlich weiterhin, dafür werde ich schon sorgen.

S: Wird es eine Halfpipe oder ein paar Obstacles neben dem Backstage geben? Damit man erst Skaten und danach Bier im Backstage saufen kann…

RB: Momentan ist dergleichen noch nicht geplant, aber das BST lebt davon, daß sich ständig alles ändert, neues dazu kommt, etc man wird sehen… Auf alle Fälle ist Einiges in Planung.

S: Wie ist das neue Backstage an den MVV angebunden?

RB: Es liegt direkt zwischen 2 Trambahn-Linien, die auch Nachtlinien sind. Von der S-Bahn Donnersberger Br. sinds ca. 15 min zu gehen.

S: Wir freuen uns schon auf die Eröffnung! Wann ist es denn soweit und was für Specials wird es geben?

RB: Ab Mitte März werden wir wohl soweit sein, wenn uns nicht noch Knüppel zwischen die beine geworfen werden, wie sooft. Das es ein grosses Fest geben wird, kann man sicher sein!

S: Habt Ihr sonst noch was, was Ihr loswerden wollt?

RB: Dass wir trotz der widrigen Umstände mit Stadt und Bahn eine coole Location hinbekommen und mit den Gästen genauso geniale Feste feiern, wie auf dem alten Gelände.

 

 

Reviews

AC/DC – Stiff Upper Lip (Eastwest)

acdc_shreddermagAC/DC – Stiff Upper Lip (Eastwest)
Oh mei, AC/DC hat ein neues Album gemacht (übrigens das 49ste). Leider hatte keiner von uns Bock es anzuhören oder gar zu kaufen, daher schreiben wir diese Kritik nur über das Cover: der komische Kurze-Hosen-Kerl als Bronze-Staute vor Plastik-Hochhäusern. Sieht irgendwie scheiße aus.

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Top Ten „Madige Sportler“

Top Ten „Madige Sportler“

Carlo Thrähnhardt
Kathrin Krabbe
Grit Breuer
Jan Ullrich
Niki Lauda
Michael „Der Albatros“ Groß
Jens Weißflog
Armin Bittner
Dietmar Mögenburg
Tommi Haas

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NOFX / Rancid – Split (BYO)

rancid_nofx_shreddermagNOFX / Rancid – Split (BYO)
Ein Split-Album dieser beiden Bands wäre unter normalen Umständen ganz nett aber sicher nicht weltbewegend. Die Tatsache das sie sich jeweils gegenseitig covern macht die Sache doch wesentlich spannender. NOFX starten mit „I’m The One“, nach und nach folgen „Olympia WA“ und „Tenderloin“ auf der Reise durch den Fat Mike-Fleischwolf. Heraus schiessen überzeugende flotte Punksongs, der Geniestreich gelingt jedoch mit Covern von „Corozon De Oro“ und „Radio“: bei beiden Songs wird nämlich der Spiess umgedreht, das eine erwacht als Punkrockzombie, das andere als lockere Reggae-Version. Dann tauchen Rancid auf die mal wieder beweisen das sie zur assligeren Sorte Punkern in Californien gehören. Es macht schon Spass „Moron Brothers“ oder „Bob“ als dreckigen Rancid-Bastard zu erleben, dazu kommt ein „Don’t Call Me White“ mit der Jägermeisterstimme von Matt Freeman der auch Fat Mikes Bassparts in Grund und Boden spielt. Ein Highlight unter vielen auch „The Brews“, bitte schnell kaufen und unbedingt ans Neongrüne-Low Budget-Cover denken!

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The Distillers – Sing Sing Death House (Hellcat)

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The Distillers – Sing Sing Death House (Hellcat)
Komm mit mir ins Abenteuerland, der Eintritt kostet dein Verstand! Die Vereinigten Staaten, das Land des „American Dream“ haben ein neues Traumpärchen! Anstelle von Kleidchen und Anzug beide jedoch in zerfetzten Jeans und mit Iro auf’m Kopf. Das alles ist kein Märchen denn Distillers-Frontfrau ist tatsächlich die Ehefrau von Hellcat-Labelboss und Rancid-Gründer Tim Armstrong. Doch halt! Viele von Euch werden jetzt sagen: „Ach deswegen der Plattendeal…“. Dies könnt ihr getrost vergessen denn „Sing Sing Deathhouse“ muss sich keineswegs hinter irgendjemand verstecken, das Album besitzt meiner Meinung nach durchaus die Kraft es zum Hellcat-Zugpferd zu machen. Eine knappe halbe Stunde feinster Streetpunk servieren einem die californischen Alkoholiker/innen da. Schöne rauhe Gitarren, ein geiler krächtzender, kratziger Gesang und hervorragende Gröhlpassagen. Wenn man beachtet das sich Mrs. Armstrong verantwortlich für das gesamte Songwriting zeigt, dann mal Hut ab. Bin mal auf das Kind gespannt…

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Barbapapa – Die Lustigen Lieder Der Fernsehserie (Europa)

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Barbapapa – Die Lustigen Lieder Der Fernsehserie (Europa)
Wer kennt sie nicht die lustige Barbapapa-Familile aus der lustigen Fernsehserie. Wir haben exklusiv ein Exemplar des lustigen Soundtracks dazu bekommen. Für eine Fernseh-Serie, die unter Garantie unter starkem LSD-Einfluss entstanden ist, hätten wir uns eigentlich auf dem Soundtrack Bands wie Monster Magnet oder die Backyard Babies erwartet oder wenigstens ein ein paar Drogen-Klassiker vom guten alten Jimi oder den Doors. Statt dessen dies: Im Soundtrack wird die Drogen-Verwandtschaft der Serie schlichtweg geleugnet und es gibt nur biedere und langweilige, womöglich noch pädagogisch wertvolle, Kinder-Spaß-Musik zu hören und nichts Abgefahrenes. Eine herbe Enttäuschung!

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Gluecifer – Basement Apes (SPV)

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Gluecifer – Basement Apes (SPV)
Alben von Gluecifer kaufe ich eigentlich immer blind, darum war ich zu Hause beim ersten durchhören auch nicht schlecht erstaunt, denn das hätte ich nicht erwartet. Als erstes fällt auf, dass die bekannte wir-bolzen-einen-Poser-Rock-Smasher-nach-dem-anderen-runter-Homogenität fehlt. Neben klassichen Gluecifer-Hymnen gibt es u.a. noch einige dreckige Garagen-Stücke, Balladen-Mutanten, sowie ebenfalls langsame schwer zu beschreibende, eigenartige Sücke zu hören, bei denen ich nicht drauf gekommen wäre, dass sie von Gluecifer sind. Nach ein paar mal hören stellt sich dann zum Glück heraus, dass alle Lieder eigentlich sehr cool sind und so lässt es sich mit dieser Weiterentwicklung gut leben.

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Fu Manchu – California Crossing (Mammoth)

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Fu Manchu – California Crossing (Mammoth)
Diese Band weiss halt worauf’s ankommt: Auf dem Cover eine einfache, aber gute Kombination aus Strand, Babes und Auto, auf der CD schnörkelloser und wie immer sau-fetter Rock. Der Vorgänger war zwar noch ein bischen fetter, auf California Crossing gibt es dafür wieder etwas mehr Bewegung, wenn auch die bleischweren Riffs, die man an Fu Manchu liebt, selbstverständlich nicht fehlen. Der Sänger arbeitet sich auf diesem Album von seiner Shouterei wieder ein Stückchen mehr in Richtung Gesang vor, was glänzend funktioniert. Dieses Album ist übrigens das letzte, bei dem der mittlerweile ausgeschiedene Brant Bjork mit gemacht hat. Kurz und gut: Anhören und dann kaufen!

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Nekromantix – Return Of The Loving Dead (Hellcat)

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Nekromantix – Return Of The Loving Dead (Hellcat)
Ein Hoch auf die Nekromantix! Für die Idee, sich einen Bass in Sarg-Form zu bauen, für das geile neue Album, für die 1000 Möglichkeiten mitzugrölen, die dieses bietet, dafür dass der Gitarrist auf einer Schaufel spielt, für den Song-Titel „Gargoyles Over Copenhagen“ und dafür, dass sie für ein Album mit knüppeldicken Country-Anleihen einen Plattenvertag bei Hellcat ergattern! Aber langsam und von vorne: Die Jungs kommen aus Dänemark und machen – wer hätte es bei den Frisuren erwartet – Psychobilly. Die Texte stecken das immer wieder gern gesehene Gruselrepertoire rund um Halloween und Hölle ab und die Musik dazu ist eine wahre Brutstätte für Ohrwürmer. Oooh Ooooh, Oooh Ooooh, Yeaah, Yeahh…

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Merchandising

merchandising_shreddermagNach dem Regenschirm, dem Schuhlöffel und der Krawatte gibt’s jetzt endlich auch und Shredder-T-Shirts! Auf ihnen ein qualitativ hochwertiges weisses Shredder-Logo mit ca. 15 cm Durchmesser. Die erste Auflage ist gleich mal eine Special Edition und deswegen fast schon vergriffen. Erhältlich sind nur noch Shirts in schwarz und navy (mit weissem Aufdruck natürlich), hellblau, oliv und rot sind schon weg, Pech gehabt. Die üblichen Standardgrössen (S-XL) gibt es für 10 €, Elefantenshirts sind ein bisschen teurer. Girlie-Shirts haben wir auch, erhältlich in schwarz und navy in S oder M. Wer so etwas braucht um bei seinen Freunden besser anzukommen oder bei den Lehrern einen guten Eindruck zu machen, der schreibt eine E-Mail an satan@shreddermag.de! Zu jedem Shirt gibt’s einen offiziellen Shredder-Button kostenlos dazu!

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ist entsetzt

Beim Erblicken des H&M-Modetrendbuches 2001 bleibt einem wirklich die Spucke weg. Solche Arschgeigen! Der schwedische Klamottenkonzern ist sich nicht zu schade zwei Untergrund-Kulkturen wie „Gothic“ oder „Punk“ ein wenig aufzubereiten und mit weiteren (selbsterfundenen) Trends wie „Preppy“ oder „Nostalgia“ an den Mann bzw. Frau zu bringen. Laut ihrer Definition ist Punk :„…eine Stil-Rebellion gegen alles. Die zerissenen Jeans, die bedruckten T-Shirts, die vielen Knöpfe (Ihr meint wohl Buttons, ihr Holzköpfe) sind Ausdruck der Haltung, die jedoch ihre ganz persönliche ist. Weniger zornige Rebellen können den Eindruck mit einem Rock oder freundlicheren T-Shirt mildern.“ Wenn man sich das nochmal genau in Ruhe überlegt, dann heisst das doch: H&M verkauft den ganz persönlichen, individuellen Punk-Style mit Rücksicht auf die nicht ganz so zornigen Gesellen. Ich habe mir gestern meine persönliche, individuelle „Punk-Light“ Version dort gekauft, bestehend aus einem Nietengürtel, einem „Rebell“-Knopf und einem „Union-Jack“-T-Shirt. Auf dem Heimweg habe ich komischerweise 24 Leute mit genau dem selben Outfit gesehen…

Fazit: H&M haltet Euch doch bitte aus Sachen raus die ihr nicht versteht und die in keinster Weise vermarktet werden können. Punk kann man nicht ins Kaufhaus stellen, o.k.? Es ist schon schlimm genug jeden verdammten BWL’er auf der Strasse mit Nietengürtel zu sehen…hundm_shreddermag

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Phantom Corsair

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Das kommt raus, wenn man einen gelangweilten Millionär, in diesem Fall ein Sohn aus dem Heinz-Ketchup-Clan, ein Auto bauen läßt! Im Jahre 1938 erblickte der Phantom Corsair das Licht der Welt. Die aerodynamische Karosserie ist nicht nur ein Design-Gag, sondern macht tatsächlich Sinn, denn sie war eine der ersten, die im Windkanal entwickelt wurde. Als weiteres kleines Special hat der Corsair sechs Sitze, davon vier vorne und zwei hinten entgegengesetzt der Fahrtrichtung. Leider hat sich dieses traumschöne Mobil mit seinem Gruseldesign scheiße verkauft, weil er zu teuer und abgefahren war, so dass es nur sehr wenige gibt und die unbezahlbar sind. Wäre ja auch zu schön gewesen!!

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Lektüre

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Der kleinste gemeinsame Nenner der Shredder-Leserschaft ist mit Sicherheit das andauernde Biertrinken. Wer aber denkt, dass im Stüberl abhängen schon alles wäre, wird mit der Zeitschrift „Unser Bier“ eines besseren belehrt. Hier gibt es grossartige Berichte über weitere Bier-Aktivitäten, zum Beispiel den über Bernd Kriechmus‘ „Kronkorkensammlung“, das „Biermuseum in Gut Riedelsbach“, „Deutschland Deine Biere“ oder „Geheimnis des Schaums bier2_shreddermaggelöst!“. Am besten gefiel mir jedoch das Leser-Rezept des Monats: Angelika Benz aus Reichenbach präsentiert „Bollenfleisch„! Das Geheimnis dieses Gerichtes: es soll nach 12 Bier besonders gut schmecken… Für mehr Informationen bitte www.deutsches-bier.net checken.

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Hochtechnologie

gekkomat_shreddermagSo meine lieben Funsport-Victims, hier kommt das absolut lässigste Gerät, dass mir seit langem untergekommen ist: der Gekkomat! Was eigentlich klingt, wie eine Fantasie aus eine Zeichentrickfilm, ist Wirklichkeit, denn einem Ingenieur-Team (Ihr wisst schon, die mit den senf-farbenen Anoraks und sehr fest geschnürten Jogging-Schuhen) ist es gelungen ein funktionsfähiges Gerät zu entwickeln, mit dem man im wahrsten Sinne des Wortes die Wände hochgehen kann (siehe Foto). Eine Kombination aus vier Saugnäpfen, einer Tragevorrichtung und zwei Hydraulik-Flaschen macht es möglich auf Oberflächen wie Glas oder Beton senkrecht die Wände hochzugehen. Für den Gekkonauten – wie der Gekkonaut-Benutzer genannt wird – geht der Spaß also da erst richtig los, wo andere schon längst umdrehen müssen. Die Möglichkeiten, die man mit dem Gekkomaten hat, sind ungeahnt. Leider gibt es momentan erst einen Prototypen, aber vielleicht sieht man schon in naher Zukunft, wenn man durch die Stadt geht, die Gekkonauten an den Häusern kleben.

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Augustiner-History

augustiner_shreddermagEs ist an der Zeit endlich auch hier mal unser geliebtes August zu ehren! Denn egal, wo man auch hingeht, auf Parties, Isarfeiern oder den Kastenlauf, wer Anstand hat, kauft nur Augustiner und das, obwohl die Auswahl an Bier in München nicht gerade eben schlecht ist. Der Grund ist einfach: Augustiner Hell ist halt einfach das beste Bier der Welt! Wem hat es nicht die Jugend versüßt, wer erinnert sich nicht an das wunderbare Gefühl, als er das erste Mal 10 Stück an einem Abend geschafft hat? Fantastisch! Zu verdanken haben wir das Ganze dem unbandigen Durscht der Augstiner-Mönche, die 1294 in München ein Kloster gründeten. Im Jahre 1328 wurde dann das erste mal eine Brauerei urkundlich erwähnt und darum gilt dies als Gründungsjahr. Mit 674 Jahren ist die Augustiner-Brauerei die älteste in München, aber das wisst Ihr ja. Bis zum Jahre 1803 war die Brauerei fest in der Hand Gottes, dann kam die Säkularisierung (für alle, die da Schule geschwänzt haben: Trennung von Staat und Kirche) und die Brauerei wurde verstaatlicht. 1829 wurde die Brauerei von Therese und Jens Wagner gekauft und das ist auch der Grund, warum das Etikett von einem „JW“ geziert wird. 1885 zog die Brauerei von ihrem Stammhaus in der Fußgängerzone in die Landberger Straße, wo sie auch heute noch ist und uns mit Bier versorgt. Bleibt nur die Hoffnung, dass das für alle Ewigkeit so bleiben wird, denn die Liebe zu diesem Bier hält bestimmt so lange.

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Nerd-Ecke

state-of-emergency_shreddermagEin neues Gewalt-Spiel wird von den allseits beliebten Rockstar Games (GTA3, Thrasher) auf den Markt geworfen und mit State Of Emergency (PlayStation 2) übertreffen sich die NewYorker mal wieder selbst. Das Spiel ist eine Art Straßenkampf- oder Riot-Simulation, bei der es darum geht verschiedene Missionen zu erfüllen, was unter Strich aber immer darauf hinaus läuft, dass man alles (und jeden) kaputt hauen muß, was sich einem in den Weg stellt. Als Bewaffnung steht einem von Schlachtermesser, Baseballschläger über Polizstenkopf, Parkbank bis Kalaschnikow und Flammenwerfer so ziemlich alles zur Verfügung, was das kranke Hirn sich ausmalen kann. Damit ist dieses Spiel so dermaßen pädagogisch wertlos, dass es nur so eine Freunde ist.

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