Stylerkarre des Monats: Opel Monza

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Ein wahres Traumauto kreierte Opel in den frühen 80iger-Jahren, als sie dachten, mit dem Opel Monza die Fusion von Sportwagen und großer Reisekutsche zu perfektionieren. Raus dabei kam ein sehr grosses, sehr stark motorisiertes, sehr häßliches und ungemein stylisches Gefährt. Natürlich hat man mit dem Monza nicht nur die perfekte Karre, um zum Golfen zu fahren (ich hinten am Wagen, Jan im Hintergrund mit Rock), der grosse Kofferraum fasst statt Golf-Zubehör ebenso gut Snowboards oder Fahrer, die zu besoffen sind, um zu fahren. Was will man mehr?

Stylerkarre des Monats: Maserati Boomerang

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Der Maserati Boomerang ist sehr sehr flach! Wäre die Windschutzscheibe noch ein Grad flacher, könnte man nicht mehr durchschauen. Zum Einsteigen muß man sich auf den Rücken legen und sich dann mit den Füßen zuerst langsam ins Auto hangeln. Doch diese Strapazen nimmt man gerne auf sich, denn der Boomerang ist einfach ein geiles Auto. Mit keinem anderen Auto kann man zum Beispiel im Stau einfach unter den anderen drunter durchfahren, mit dem Boomerang ist das kein Problem. Und um noch einen draufzusetzen hat dieser Maserati auch noch Flügeltüren. Für richtige Punker ist der Boomerang allerdings doch nicht zu empfehlen, denn erstens ist er sehr selten und daher auch so teuer wie ein kleines Wasser im P1 (ca. 42,4 Millarden Mark) und außerdem ist der Kofferraum so klein, dass man maximal eine 0,33l Flasche Bier darin transportieren kann und wer will schon 0,3er Bier trinken?

Stylerkarre des Monats: das Batmobil

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Dieses Auto ist der sure shot, wenn es um ein möglichst lässiges Auftreten geht. Erstmal macht es dank eingebauter Tupolew-Flugzeugturbine einen Höllenkrach und erzeugt eine hübsche Stichflamme beim Beschleunigen, zweitens hat es keine Türen, so daß man beim Einsteigen mit seinen Sprungkünsten posen kann, und drittens ist es vollgepackt mit jeder Menge Gimmicks, um Verfolger abzuhängen. Einziger Nachteil ist das ewige Gelaber des Ende fünfzig Jährigen Gammlers in viel zu kleinen Faschings-Klamotten names Robin, der sich seit 20 Jahren vehement weigert, den Beifahrersitz freizugeben.

Stylerkarre des Monats: Ford Capri

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Der Capri ist eine Gradwanderung. Die stylische Hit-The-Road-Optik kämpft gegen das KFZ-Mechaniker-Proll-Schüssel-Image. Ist es jetzt ein Manta nur von Ford oder ein Killer-Rock’n’Roll-Mobil? Gefährlich, gefährlich. Daher im Capri keine Pandabärenkopf-Sonnenschütze zum von innen an die Scheibe machen, keinen Wunderbaum und verdammt noch mal keine Sitzbezüge mit 80er-Jahre-Neon-Muster. Wer kein Risiko eingehen will, hört im Capri einfach die ganze Zeit Fu Manchu und Turbonegro. Dann kann eigentlich nichts mehr schief gehen.