Stylerkarre des Monats: Mercedes G-Modell

mercedes_g_shreddermagDas Mercedes G-Modell hat eigentlich eh schon alles, was eine echte Stylerkarre braucht: es ist viel zu groß, wurde für’s Militär entwickelt, verbaucht dementsprechend sauviel Benzin, kann Wände hochfahren, wurde seit den 70igern im Design nicht wirklich verändert, usw… Der wahre Stylefaktor aber ist folgender: Keine andere Karre auf der ganzen Welt (nicht mal die alte S-Klasse) hat eine dermassen schlimme CSU-Amigo-Bonzen-Kapitalismus-Jagdausflug-mit-anschliessender-Waffenschieberei-Satan-im-Trachtenjanker-Aura wie diese Karre. Hervorragend!

Stylerkarre des Monats: Opel Rekord C Sprint

Stylerkarre-Opel Rekord_shreddermag

Der Rekord Sprint ist mit Sicherheit eines der schönsten Autos, die in Deutschland jemals produziert wurden (und eines der ganz ganz wenigen, das Opel nicht komplett in den Sand gesetzt hat). Stark an den amerikanischen Vorbildern orientiert, verzichtete man auf B-Säule und gab dem Rekord ein geschwungenes Heck. Die Sprint-Version zeichnete sich neben einem 106 PS-starken 1,9l-Motor u.a. noch durch ein paar Extra-Features, wie schicke Rallyestreifen und Zusatzscheinwerfer aus, um den geneigten Betrachter mit höchster Freude zu erfüllen. Leider hält der Rekord mit seinem guten Aussehen so wenig hinter dem Berg, dass man im Vergleich zum ganzen anderen Opel-Schrott aus dieser Zeit (1969 übrigens) einen dicken Batzen Geld hinlegen muss, wenn man nicht ausschließlich Rost bekommen will. Es ist doch immer das selbe…

Shredder Mag - Stylerkarren-Special: nicht so gute Autos

fordka_shreddermagFord Ka
Das Design des Ka, das an eine Skischuh-Tasche erinnert, wird zusätzlich verfeinert durch so schöne Dinge wie Plastik-Kotflügel und Sekretärinnen-Aura. Wie schnuckelig!

 

 

bmwz3_shreddermagBMW Z3
Als Cabrio schon häßlich, aber das Coupé ist die Krönung: Hey super, ein Roadster-Kombi. Da werden die wildesten Träume eines jeden Verwaltungsbeamten wahr…

 

 

vwgolf2_shreddermagVW Golf 2
Über den Zweiergolf kann man nicht viel sagen, außer, dass er wohl das aller- langweiligste Auto der Welt ist. Und sehr praktisch. Uaaah!

 

 

opeltigra_shreddermagOpel Tigra
Hausfrauen-Porsche, Runde 1. Wer will dieses Auto denn bitteschön haben? Meist ist dieses rassige Coupé von Opel in Farben wie lila-metallic zu sehen. Ein Rätsel!

 

 

hondacrx_shreddermagHonda CRX
Hausfrauen-Porsche, Runde 2. Das Bild zeigt ein ungetuntes Modell, in Wirklichkeit gibt’s das aber garnicht.

Stylerkarre des Monats: GM Firebird III

gmfirebird_shreddermag

Gelangweilt von den ewigen Ottomotoren machte sich General Motors 1954 daran, ein Fahrzeug mit Gasturbinen-Antrieb zu bauen. Der erste Firebird hatte neben besagter Turbine ein eher albern als stylisch anmutendes Rakete-auf-Rädern-Design. Der zweite wurde daraufhin als praktischer Familien-Viersitzer konstruiert. Letztendlich baute man 1959 den Firebird III, der mit seinem ScienceFiction-Äußeren wohl kaum zu schlagen ist, und auch sonst einige Ver-besserungen aufwies. Mit seiner Joystick-Steuerung sollte er kinderleicht zu fahren sein, in der Praxis war das Schubverhalten der Turbine aber nur schwer beherrschbar, dazu war der Wagen höchst unökonomisch, so das die Entwicklung wieder eingestellt wurde. Schade, mit der Karosserie würde ich die Karre auch als Diesel fahren.

Stylerkarren-Special: Interview mit Roger Miret

Roger Miret_shreddermag

Dieses Mal gibt’s keine Stylerkarre, sondern wir haben Roger Miret interviewt, der neben seiner Tätigkeit als Hardcore-Legende und Frontman von Agnostic Front auch noch maßgeblich am New Yorker Autoclub “The Rumblers” beteiligt ist, und in seiner Freizeit gerne an seinen Karren rumschraubt.

S: What was your first car?

RM: My 1st car was a 1966 Dodge Duster.

S: What cars do you own today?

RM: Today I own a 1950 Ford Custom and a 1932 Chevy Hot Rod Coupe.

S: Tell us about the rumblers.

RM: The Rumblers CC is greaser rock n roll club with no cars later than 1965. We consider ourselves Hot Rod Hooligans. Check out the website at www.rumblersNYC.com

S: Ever thought of buying a 2002 model? What would it be?

RM: Probably the new Renault Mini.

S: What is your personal dreamcar?

RM: I own it already. 1932 Hot Rod Coupe.

S: Horsepower – how much is enough?

RRM: realistically, it all depends on what weight it needs to push. I am very happy with my vintage Rocket 303 engine in my ’32 Coupe.

S: What do you think is the fascination in cars?

RM: I am a motorhead. I always loved bikes and cars. That is why I work for Harley Davidson also. I just like the outcast lifestyle and the attitude that these bad ass machines reflect Hardcore!

S: Automatic or manual transmission?

RM: Manual.

 

Stylerkarre des Monats: Phantom Corsair

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Das kommt raus, wenn man einen gelangweilten Millionär, in diesem Fall ein Sohn aus dem Heinz-Ketchup-Clan, ein Auto bauen läßt! Im Jahre 1938 erblickte der Phantom Corsair das Licht der Welt. Die aerodynamische Karosserie ist nicht nur ein Design-Gag, sondern macht tatsächlich Sinn, denn sie war eine der ersten, die im Windkanal entwickelt wurde. Als weiteres kleines Special hat der Corsair sechs Sitze, davon vier vorne und zwei hinten entgegengesetzt der Fahrtrichtung. Leider hat sich dieses traumschöne Mobil mit seinem Gruseldesign scheiße verkauft, weil er zu teuer und abgefahren war, so dass es nur sehr wenige gibt und die unbezahlbar sind. Wäre ja auch zu schön gewesen!!

Stylerkarre des Monats: Audi quattro S1

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Hier ist der Wagen, mit dem Audi Anfang der 80er Jahre die Rallyewelt umkrempelte. Der Audi quattro in der Ausführung „Pikes Peak“, benannt nach einem üblen Bergrennen – das diese Karre mit dem guten alten Rallye-Haudegen Walter Röhrl am Steuer natürlich gewann. Allradantrieb, dezente 720 PS und die Mutter aller Heckflügel machten es möglich. Heutzutage ist er für sowas natürlich viel zu schade. Besser auf der Leopoldstraße genauso breite hardcore-hergetunete alte schwarze 3er BMWs mit schlecht abgeklebten Scheiben jagen, das ist dann auch mal was Sinnvolles.

Stylerkarre des Monats: Amphicar Boat

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Hier kommt die ultimative Karre für alle Wasserratten! Das Amphicar Boat sieht zwar scheiße aus und man kann damit auch nur Omas aufreißen (siehe Bild), doch wenn man auf eine Isarfeier eingeladen ist und man kommt mal wieder von der falschen Seite oder man sitzt am See, hat Bock auf ’ne C-Wurst mit Pommes Schranke, zu Bertas Imbiß müßtet Ihr aber einmal um den halben See, dann gibt’s nix besseres als das Amphicar, denn es kann schwimmen! Außerdem könnt Ihr damit Euren Nachbarn mit dem getunten Kadett GSI gscheid demütigen: Fordert ihn einfach zu einem Duell auf dem Starnberger See…

Stylerkarre des Monats: Mercedes 560 SEC Gullwing

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Hier kommt die Mutter aller Zuhälter-Schleudern, die alte S-Klasse mit Flügeltüren. Jawoll, was kann man sich Schöneres vorstellen? Ursprünglich von einem Schweizer Designer für irgendeinen der total bekloppten Ölscheichs gebaut, sollte dieses Auto doch eher von Leuten gefahren werden, die mehr im Knast, als außerhalb kennen. Die S-Klasse mit Flügeltüren ist also quasi das Tränen-Tattoo unter den Autos, aber ich schweife ab. Natürlich hat diese Karre unglaublich breite Reifen, einen irgendwie krass getunten Motor, natürlich hat sie weiße Lederausstattung und Allerlei „moderne“ Ausstattung mit der man in den 80ern die Mädels in den pinken Krepp-Miniröcken so richtig beeindrucken konnte (heutzutage bitte nicht mehr probieren). Dieser Wagen wird übrigens ab Werk mit Schnauzer, Matte und wurstdicken Goldkettchen ausgeliefert und ist sogar für Informatik-Studenten die sichere Garantie für baldigen Geschlechtsverkehr – fragt sich nur mit wem…

Stylerkarren-Special: American MuscleCars

„My baby likes to run, run as fast as you can, and when I’m in her I feel like a man… I’m in love with my car.“ singt Mike Ness von Social Distortion und die Vermutung drängt sich auf, dass es sich dabei womöglich nicht um einen VW Golf Bon Jovi handelt, denn das würde erstens nicht zu unserem Vorzeige-Rock’n’Roller passen und außerdem ist im weiteren Verlauf des Liedes noch die Rede von Dingen wie V8, Twin Carburetors und Dual Exhaust, die man eher mit den sogenannten MuscleCars verbindet.

 

Die MuscleCars wurden von Anfang bis Mitte der 70er Jahre in Amerika gebaut, als die Landstraße noch leer und der Sprit noch billig war. Viele dieser Wagen wurden eigentlich für eine bestimmte amerikanische Rennsport-Liga produziert, die allerdings zur Auflage hatte, dass nur Straßenwägen teilnehmen durften. Da das einzige Kriterium für diese prestigeträchtige Rennserie nur war, dass insgesamt 200 Stück bei Händlern stehen mußten, bauten die meisten amerikanischen Automobilkonzerne die Rennwägen kurzerhand ab Werk und stellten halt ein paar zum öffentlichen Verkauf in die Läden. Die Musclecars ähnelten den normalen Straßenkreuzern bisweilen sehr, hatten aber meist nur zwei Türen und grob überdimensionierte Motoren mit Hubraum bis zum Arsch. Dazu viel Chrom und jede Menge Renn-Schnickschnack. Kein Wunder also, dass diese Wagen gefragter waren, als zunächst angenommen, und so wurden die Auflagen später erhöht, so dass sich einige dieser Wagen auf den Straßen tummelten. Wir haben in den Garagen der Shredder Mag-Chefredakteure nachgeschaut und dort doch tatsächlich die wichtigsten Vertreter gefunden, die wir Euch hier nun vorstellen möchten…

 

dodgecharger_shreddermagDodge Charger ’70
Der Charger wird vielen von uns aus der alten Amideppen-Serie „Ein Duke kommt selten allein“ bekannt vorkommen, denn der „General Lee“ ist einer. Allerdings sind die Türen nicht ab Werk zugeschweißt und der Rennkäfig fehlt. Für einen echten KFZ-Proleten sollte dies allerdings keine wirkliche Herausforderung darstellen…

 

 

 

 

plymouthroadrunner_shreddermagPlymouth Roadrunner ’72
Optisch dem Charger nicht unähnlich war der Roadrunner eines der erfolgreichsten MuscleCars. Das Topmodell macht mit seinen 425 PS seinem Comic-Namensvetter alle Ehre und ist damit das ideale Gefährt, um vor Koyoten abzuhauen!

 

 

 

 

fordfalcon_shreddermagFord Falcon XB GT ’72
Der Falcon kommt aus Australien. Ein mit Supercharger versehener und speziell gestylter Falcon bildet die Grundlage für den „Interceptor“ im wir-verbraten-35l-auf-100km-obwohl-Benzin-irre-knapp-ist-Endzeit-Kinomythos „Mad Max I“.

 

 

 

 

Pplymouthsuperbird_shreddermaglymouth Superbird ’70
Der Superbird ist ein 6 Meter-Coupe mit einem Spoiler (Serienausstattung versteht sich), wegen dem sich schon so mancher GTI-Club vor Neid selbst aufgelöst hat. Wenn man nun noch die Schlafaugen ausklappt, sieht der Wagen endgültig aus wie ein Raumschiff.