Shredder Mag - Stylecheck: 90ies Crossover

Wir wissen nicht genau, was los war, aber irgendwann Anfang der 90iger Jahre beschlossen diverse Rock-, Metal- und Hardcore-Bands, dass nicht nur die coolen Jungs aus Compton rappen können, sondern sie das jetzt auch selbst machen sollten. Das Ergebnis hiess Crossover (wie sinnig) und hat einige wirklich legendäre Bands hervorgebracht, aber auch teilweise recht fragwürdige Kleidungs– und Rap-Styles. Wir steigen für Euch in die Zeitmaschine und kramen unsere Top5-Crossover-Videos (auf VHS) aus:

 

1. Faith No More – Epic
Ein rappender und rumhopsender Mike Patton mit Undercut und Batik-Shirt, konsequent geslappter Bass kombiniert mit Gitarren-Metaler an Metal-Axt, ein Keyboarder (!), ein Panoramabreite-MTV-Refrain und ein Video mit gepflegter Regen- und LSD-Optik. Hier ist ihr größter Hit, voilá…

 

2. Biohazard – Punishment
Da gehen es unsere tattowierten Freunde aus Brooklyn schon deutlich ernster an. New York Hardcore meets Shirt-in-die-Hose-Biker-Rap:
https://www.tape.tv/biohazard/videos/punishment

 

3. Clawfinger – Nigger
Die europäische Antwort auf US-Trends ist meist etwas peinlich. Clawfinger lassen das „etwas“ weg und los gehts.

 

4. Red Hot Chili Peppers – Give It Away
Über die Red Hot Chili Peppers ist eigentlich alles bekannt, spätestens seid dem Comeback 1999 stands ja in der Gala. Das Video ist irgendwie langweilig (gold anmalen reicht halt nicht), aber das Lied ist gut und bei Minute 2:30 gibt’s eine Kameraperspektive, die sich Rocker heute leider viel zu selten trauen.

 

5. Rage Against The Machine – Killing in The Name
Jaja, Rage Against The Machine, eigentlich die einzige Band, die Crossover so gut gemacht hat, dass sie bis heute (gibt’s die eigentlich gerade wieder?) keinen musikalischen Kurswechsel hinlegen mussten. Killing In The Name, damals schon der Schulparty-Pogo-Klassiker und nach über 20 Jahren bei der Jugend immer noch beliebt (ich fand ja in der Jugend 20 Jahre alte Musik aus Prinzip Scheisse, aber das ist ein anderes Thema). Hier ging’s dann im Rock auch offiziell mit Baggy-Pants los. Sehr gut gefällt mir auch Zack’s In-die-Knie-Geh-Mosh-Style. Sehr schön!

 

Restaurant-Tipps

Nichts gegen Kohlrouladen und Muttis leckeren Hausmacher-Bohneneintopf mit durchwachsenem Speck. Echt lecker! Aber man muss ja auch mal was neues ausprobieren und warum nicht einfach mal auf eine Pizza ins “Roma” oder auf einen würzigen Grillteller zum “Kroatia Grill”? Besonders Mutigen empfehlen wir chinesisch! Müsst Ihr unbedingt mal probieren. Unglaublich, aber wahr, hier wird nicht mit Messer und Gabel gegessen, sondern mit kleinen “Stäbchen”. Gar nicht so einfach! Aber zur Not kann man in der Regel auch normales Besteck bekommen (einfach nachfragen). Wir haben uns für Euch durch die Speisekarten der chinesischen Restaurants in Deutschland geschlemmt und wollen Euch nun unsere beiden Geheimtipps vorstellen:

 

China-Restaurant 'Ratsstube'_shreddermagEchten Gourmets und Freunden authentischer chinesischer Küche sei hiermit das China-Restaurant “Ratsstube” in Konstanz am schönen Bodensee ans Herz gelegt. Hier gibt es von rustikal-herzhaft bis deftig-würzig alles, was das Herz begehrt.

 

 

Asia Bier Treff_shreddermagAllen, die es lieber “ungezwungen” mögen, sei der “Asia Bier Treff” in Düsseldorf ans Herz gelegt. Stilvolles Ambiente und eine erlesene Auswahl chinesischer Spezialitäten (wir empfehlen Pommes “süß-sauer”) lassen keine Wünsche offen. Ausserdem werden hier alle Topbegegnungen der ersten Bundesliga live übertragen und wem der kleine Ausflug in die fabelhafte Welt des exotischen Essens ausreicht, der kann sich hier problemlos auch einfach mal ein Pils bestellen.

Shredder Mag - Diskotest

Jeder kennt die folgende Situation: Durch eine Verkettung unglücklicher Umstände und mangelnder Alternativen will einen mal wieder irgentjemand in eine Disse schleppen, in der man zwar noch nie war, aber bei der man von aussen schon kein gutes Gefühl hat. Und weil einem auf das Argument „Woher willst Du wissen, dass es da drinnen scheisse ist, wenn Du noch nie drinnen warst?“ grad nix einfällt, steht man kurze Zeit später mitten unter Zombies, hört beschissene Musik und trinkt blöde Getränke. Damit ist jetzt Schluss, denn weil der Service-Gedanke beim Shredder Mag schon immer essentiell war, gehen wir für Euch in die schlimmsten Dissen, damit Ihr das nicht mehr tun müsst (eine Seligsprechung schon zu Lebzeiten oder wenigstens das Bundesverdienstkreuz wären unserer Meinung nach hierfür nicht zuviel verlangt!). Hier die ersten drei Dissen im Test:

 

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Shredder Mag - macht Urlaub in Skandinavien

sweden_shreddermagSeit Langem ist Skandinavien in meiner Vorstellung das europäische Rock’n’Roll-Wonderland. Wieviele coole Bands haben die paar Schweden und Norweger in den letzten Jahren hervorgebracht! Doch wie das immer so ist, Vorstellungen alleine sind auf Dauer auch unbefriedigend (darum: Fragt doch endlich mal die Mutter Eures besten Freundes, ob sie genauso für Euch empfindet, wie Ihr für sie!), darum: Zeit wenigstens dem dichter besiedelten Süden einen Besuch abzustatten! Darum schnell Flüge gebucht und ab nach Stockholm. Die geballten Erfahrungen und Geheimtipps der folgenden 2,5 Wochen gibt es nun hier in komprimierter Form und gratis!
Wie gesagt, Stockholm war das erste Ziel und entpuppte sich bereits am ersten Abend als super Stadt! Denn schnell war die grösste Punkrock-Disse ausfindig gemacht (der „Debaser„), wo gleich mal zwei sehr anständige schwedische Bands ihr Können unter Beweis stellten. Davor und danach wurden wir von Dregen (ja, der Dregen) auf’s Vortrefflichste beschallt. Eintritt frei, dafür kostet ein Bier (wie überall in Schweden) 5 Euro. Highlight ist der freitags dort stattfindende „Accelerator Club“. Eine Top-Veranstaltung mit guter Musik, ausgelassener Stimmung und Massen bildschöner Schwedinnen (und Schweden, werte Shredder-Leserinnen) – Hut ab! Sehr zu unserer Freude konnten wir schnell feststellen, dass 80ies-Hardrock-Glam-Fönmatten in Kombination mit Stretch-Jeans, Mötley Crue-Shirt und Riesen-Bandana ein gern gesehenes Outfit darstellen (Mädchen tragen auch Stretch-Jeans, dazu aber Eskimo-Stiefel). Mehr „fucking Axl Rose-Lookalikes“ wurden uns im „Medusa“ versprochen. Wohl aber an einem anderen Tag, denn als wir dort waren, kam nur Rammstein… Sehr vielversprechend sah auch der leider wegen Überfüllung geschlossene Club „Alcazar“ aus.
Nach ein paar hervorragenden Tagen, verspürten wir den Drang nach Abenteuer in der Wildnis und machten uns auf in den Glaskogen Nationalpark nahe der norwegischen Grenze. Dort sieht es genauso aus, wie man sich die schwedische Wildnis vorstellt, nur schöner. Gelbe Birken, kleine Seen, Ronja-Räubertochter-Wäder, zahlreiche Biber-Spuren, aber keine Elche („weil, hier gibt’s ja Wölfe“, wie uns ein freundlicher Norweger aufklären konnte)… auf jeden Fall alles ein Riesenkitsch! Da es schon Anfang Oktober war, trafen wir dort fast keine Menschen und gar keine Mücken.
Nach 6 Tagen Wandern machten wir uns mit geschundenen Füssen, einer Berserker-Kondition und einem ebensolchen Körpergeruch auf in die verheissene Stadt, Geburtsstätte von Turbonegro und Gluecifer: Oslo Rock City. Oslo ist schweinsteuer und ebenso super! Vorallem die kleine Kneipe „Robinet“ (betrieben von Bandmitgliedern der „Euroboys“) entpuppte sich als Juwel. Hat man Glück, wird man dort von extrem schlaksigen Norwegern zum Kiffen in Bang&Olufsen-WGs eingeladen oder atom-betrunkene (Wie die Skandinavier es schaffen, so besoffen zu sein – ein Bier kostet 8 Euro – haben wir leider nicht herausfinden können) Wikinger-Mädchen, die sich einem als Trondheimer Waldürfschülerinnen vorstellen, loben die „Brutalität“ der deutschen Sprache und singen einem „Underneath Your Clothes“ von Shakira auf deutsch vor und rezitieren in einem fort den „Erlkönig“. Wir hatten Glück.
Weniger Glück hatten wir in Örebro. Während am Wochenende im „Satin“ der „Klubb Idiot“ lockt, ist es dort unter der Woche in etwa so aufregend wie in Memmingen oder vielleicht Fulda. Nunja, wir waren unvorsichtigerweise von Dienstag bis Donnerstag da… Ein paar Tage Zelten auf der vor Stockholm gelegenen kleinen Insel „Möja“ (dort waren wir wieder mal die einzigen und die Natur zog erneut alle Kitsch-Register) rundete unsere Expedition ab. Zum Schluss noch das Fazit (Skandinavien rockt ohne Zweifel!) und ein Tipp für die ausgewogene Ernährung vor Ort: Lachs ist dort unverschämt billig und das günstige Lättöl (Leichtbier mit 2,8 – 3,5%) macht dann leicht betrunken, wenn man ein Sixpack pro Stunde trinkt.

Shredder Mag - Sexshop-Report

Der Sexshop – ein Ort der Widersprüche: Mysterium einerseits, doch auch Ort täglicher Wolllust. Terra Incognita und dennoch in aller Munde. Sündenbabel und Tabu zugleich… Ein idealer Ort für die Grundleitlinien des Shredder Mags: Recherchieren, Informieren, Aufklären! Ohne Vorbehalte, unvoreingenommen! So, genug Gesülze, hier die Fakten: Das katholische Bayern schien uns kein geeigneter Ausgangspunkt für diesen Artikel, so baten wir unser Hamburger Regionalbüro (an dieser Stelle vielen Dank an Shredder-Praktikantin Bini) direkt ins Herz der längsten Lustmeile der Republik, die Reeperbahn, zu gehen, um vor Ort das magische Geheimnis des Sexshops zu lüften: Was kann man dort eigentlich so alles kaufen? Und: Abgründe tun sich auf. Doch erstmal zu den Produkten, die eh jeder erwartet. Da wären zuerst einmal die klassiche Gummimuschi – hier das Modell „Frisur“ (1) – und Gummipuppe „Miss World special“ (2). Was das „special“ daran ist, wollen wir nicht wissen. Dann ein wenig versteckter Diss an alle Seemänner: die Penispumpe mit bezeichnendem Namen „Sailors-Pump“ (3). Soweit keine grossen Überrachungen, doch jetzt kommt’s faustdick: Bei der handlichen Gummifaust mit dem verheissungsvollen Namen „Fist“ (4) befällt einen langsam ein leichtes Unwohlsein, das bei einem Blick in die Videoecke nicht eben besser wird, findet man dort doch neben vielen anderen schlimmen Dingen den Film „Inzest“. Und da das Foto etwas undeutlich ist, hier nochmal der ganze Untertitel: „Wie der Vater mit dem Sohn! Es bleibt doch in der Familie!“ (5). Iss‘ mir schlecht! Heitere Ablenkung bietet da die elegante Humoristen-Boxershort „Schau mal, ich habe einen bunten Stoffpenis, an dem ein prima Flaschenöffner befestigt ist!“ (6). Wirklich ausgesprochen praktisch. Da fragt man sich doch sofort, wie man es eigentlich in Vergangenheit geschafft hat, sein Bier aufzukriegen? Doch die Zeiten sind vorbei! Unsere alten Stoffpenis-Hosen kommen in die Altkleider-Sammlung, ab jetzt werden nur noch Modelle mit Flaschenöffner getragen! Zuletzt noch ein Blauwal-Dildo in schwarz zum Schnäppchenpreis (7) und dann legen wir das Thema Sexshop aber ganz schnell wieder zu den Akten.. sexshop_shreddermag

Shredder Mag - T-Shirt-Report

Oh jeh, der Sommer naht, d.h. man bekommt wieder saudumme T-Shirts vor die Nase gesetzt! Der T-Shirt-Wahnsinn hat mittlerweile viele Arten angenommen, hier ein kleiner Ratgeber, was man besser seinen Freunden verheimlichen und im Schrank verschimmeln lassen sollte:

 

1. Vermeindlich lustige Marken-Fake-T-Shirts der Gattung „ANAL„, „Kifferschokolade“, „Erdal Sex“ oder „Land Raver“ solle man vermeiden, da nicht im geringsten lustig.
2. Eine ähnliche Sorte stellen die Fun-T-Shirts dar, die die Unkreativität des Trägers schnell ans Tageslicht bringen. Bestes Beispiel „New Kids Under The Block“. Seid ihr noch ganz sauber?
3. Urlshirt-wanker_shreddermagaubs-Mitbringsel-T-Shirts wie „My friends went to Spain and all they brought was this lousy T-Shirt“ sind auch strengstens untersagt. Wenn man schon eine arme Wurst ist, dann soll es doch nicht gleich jeder wissen, oder?
4. Generell kommen Arme-Wurst-T-Shirts wie „Ich bin 30, bitte helfen Sie mir über die Straße“ oder „Arbeitslos und Spaß dabei“ eher weinger, bis überhaupt nicht in Frage.
5. Große Scheiße sind auch Fantasie-Sport-T-Shirts. Hier werden einfach verschiedene (amerikanische) Städte, Sportarten und Tiere in einen Topf geschmissen und gewissenlos per Zufall herausgefischt. Heraus kommen dann beispielsweise die: „Detroit-Crocodiles / Baseball“. Hört auf damit.

6. Hard Rock Café-T-Shirts stehen seit langem auf dem Index, das wisst ihr doch genauso gut wie ich.
7. T-Shirts mit sinnlosen Aufdrucken sind ganz besonders schlimm. Ein letztens erst gesehenes Exemplar mit der Aufschrift: „R/24-R.O.A.D.“ oder „Roma, Null Problemo“ beweisen wieder, daß es Leute gibt, die einfach nix zu sagen haben!
8. Ganz langweilige Menschen outen sich in der Öffentlichkeit per Kiffer-T-Shirt. „Don`t walk on the grass – smoke it“ oder „Why drink and drive when you can smoke and fly“. Gäähhhnn…
9. Noch langweiligere, meist dumme Menschen, vertreten die Gruppe der Alkohol-T-Shirt-Träger. Sprüche wie „Bier formte diesen Körper“, „30 Gründe warum Bier besser ist als Frauen“ oder „I survived Wiesn 2000“ sprechen für sich…

 

Gute T-Shirts für den kommenden Sommer gibt’s hier im Shop!

Shredder Mag - Festivalreport

With Full Force ’03 (4.-6. Juli, Roitzschora bei Leipzig)
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Wegen Termingeficke konnten wir dieses Jahr nur mit kleiner Besetzung auf’s WithFullForce. Dennoch war es mal wieder ein zu empfehlendes Festival. Obwohl wir wegen überflüssiger Ansteherei Napalm Death und die Turbo A.C’s verpassten, kamen wir im Laufe des Wochendes noch voll auf unsere Kosten. Dies ist unter anderem Soulfly, Entombed, einer Flasche Enzian (Gruß & Dank ins kleine Walsertal), Madball. den Arschmetallern von 1349, den Generators, Sick Of It All und jeder Menge preisgüstigem Schloss-Dosenbier zu verdanken. Na dann, bis nächstes Jahr.

Shredder Mag - Bartreport (Teil 2)

Gute Bärte:

bart7_shreddermagDie Elviskottletten
Anständige Sideburns sind ja eigentlich nur eine Bartvorstufe, aber Garant für gepflegtes Rock’n’Roll oder Skinhead-Aussehen und damit nie verkehrt.

 

 

 

 

bart8_shreddermagDer Ostblockschnauzer
Dieser Bart gibt einem neben einem sympathisch-nostalgischem Aussehen noch eine Aura des Zupacken-Könnens und ist damit immer gern gesehen.

 

 

 

bart10_shreddermagDer Bienenbart
Nicht nur großer Mut, sondern ein ebenso gutes Händchen mit Tieren sind hierfür nötig, Eigenschaften, die ebenso positiv zu bewerten sind, wie dieser Bart.

 

 

 

 

 

bart11_shreddermagDer Chaplin-Bart
Ein lustiges kleines Bärtchen, leider im Laufe der 40er Jahre etwas aus der Mode gekommen und damit heutzutage nur noch bedingt einsatzbereit.

 

 

 

 
bart12_shreddermagDer Oberlippenstrich
Wird neben von Helge Schneider noch von selbst erklärten Gelsenkirchner Latinlovern um die 50 mit 86er Corvette getragen und ist damit Garant für guten Style.

Shredder Mag - Bartreport (Teil 1)

Schlechte Bärte:

bart1_shreddermagDer Rekordbart
Wie alles, was mit Rekorden zu tun hat, ist dieser und ähnliche Bärte große Scheiße!

 

bart2_shreddermagDie Frauenkotletten
Wenn auch noch eine der mildesten Arten des gefürchteten Damenbartes, ist von den Frauenkotletten aus notorischem Style-Mangel abzusehen.

 

 

 

bart3_shreddermagDer Extremistenbart
Dieser ungepflegt wirkende Bart ist oft Ausdruck einer fanatischen Lebenseinstellung und ist damit eher für unrelaxte Zeitgenossen geeignet, alle anderen lieber Finger weg!

 

 

 

 

 

bart4_shreddermagDer Halsbart
Dem Extremistenbart nicht unähnlich, entspringt dieser Bart allerdings weniger häufig einer politischen Einstellung, als einem gestörtem Geschmacksempfinden.

 

 

 

 

bart5_shreddermagDer R&B-Bart
Dieser und ähnliche Bärte sind zutiefst unökonomisch, da sie viel Arbeit beim Rasieren machen, leider aber sehr affig aussehen.

 

 

 
bart6_shreddermagDer Halbbart
Dieser Bart wird gerne von Witzemachern nach zur Häflte ausgeführter Komplettrasur dokumentiert. Fraglich ist nur, warum? Das bringt doch nichts.

Shredder Mag - Festivalreport

Berlinova 14.-15. Juni (Luckau bei Berlin)
Günstige Eintrittspreise und unstressiges Gehabe vor Ort (kein dummes Ordnergepose, Auto einfach möglichst nah ans Zelt parken, keine Shuttlebusse, Schnapsflaschen auf dem Zeltgelände erlaubt, etc…) machten das Berlinova zu einem wirklich lohnenswerten Festival. 2 Tage sind zwar recht kurz, aber dafür war das Motto „Vollgas“ bei allen Teilnehmern spürbar. Diverse Absinth-Bier-Wodka-Tetrapak-Wein-irgendwas-Mischungen flossen direkt aus dem Kochtopf in unsere durstigen Kehlen, es hatte ja auch immerhin weit über 35 Grad im Schatten. Muff Potter starteten am nächsten Morgen das Festival, dank Riesenkopfweh kein Spass. Bei den darauffolgenden Bouncing Souls wurde schon mehr gerockt, wir fühlten uns jedoch noch recht beschissen und dumm im Kopf. Naja, dann die Hellacopters, Beatsteaks und die Alternative Allstars im Halbschlaf abgehakt, um gleich wieder mit lauwarmen Erfrischungsgetränken weiterzumachen. Irgendwann wars dann dunkel, NOFX rockten ordentlich als Headliner und wir danach als dichte Arschgeigen im Partyzelt… Sonntag: Terrorgruppe, BoySetsFire und Seed angeschaut, keine Ahnung, wen wir noch gesehen haben, es waren aber eindeutig mehr. Fazit: sehr vorbildliches Festival, der Weg nach Berlin lohnt sich in jedem Fall, wir sehn uns nächstes Jahr!