Interview – Die Elektras

Verdammt! Die Elektras gibt es schon seit 2001 und erst jetzt schreiben wir im Shredder Mag etwas darüber! Wie konnte das passieren? Wir sind untröstlich, denn die beiden Front-Elektras Juliette und Marie, sowie der legendenumwobene „Man with the black mask“ sind der neue Stern am Münchner LoFi-60ies-Trash-Punk-Himmel! Bis sind erst wenige Electras-Songs auf Band gebannt, aber bald erscheint endlich die Debut 7″ und, wie wir uns auf einem uns zugespielten Tonträger überzeugen konnten, wird die grossartig (im Rahmen ausführlicher Recherchen besuchter live-Auftritte der beiden Garagen-Amazonen und ihres vermummten Schlagzeug-Sklaven lassen im übrigen den selben Schluss zu). Darum alle, die Ihr um die Kraft der einfachen Riffs wisst, checkt auf der Stelle die Elektra-Homepage (www.the-elektras.com) und lest, was wir den Dreien im Interview entlocken konnten:

 

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S: Wer seid Ihr und was ist Eure Mission?

E: Wir sind „The Elektras“. Unsere Mission: Spielen, Trinken, Tanzen!!!

S: Was waren bis dato die größten Sternstunden der Elektras?

E: Eine große Sternstunde der Elektras war der allererste Gig 2002 auf einer legendären Sauschdall-Party (www.sauschdall-entertainments.de). Er war zwar spielerisch nicht sehr ausgereift – na ja, unsere Instrumente beherrschen wir ja immer noch nicht so – aber da hat halt alles angefangen und sich die endgültige Formation ergeben. Außerdem waren alle Sauschdall-Konzerte Sternstunden, wie die Rockaway-Beach-Party mit unserer Hawaii-Kokosnuss-Büstenhalter-Performance. Auch die Konzerte mit den Woggles, M.O.T.O, Gore Gore Girls, Bloodshot Bill, Rodriguez und natürlich Pot Belly waren absolut spitze!!! Die wahrscheinlich größte Sternstunde aber war, als wir in einem besetzten Haus in Erfurt mit uringetränktem Schnee beworfen wurden. Das war toll!!!

S: Welche drei Alben sollten verpflichtend in jeder Plattensammlung stehen?

E: Ramones – Ramones, The Sonics – Boom, The Wildebeests – Sticky Death Molecule

S: Wie ist Eure Traumband zusammengesetzt?

E: Dee Dee Ramone – Bass, Russell Quan – Drums, Billy Childish – Guitar, Reverend Beatman, Elvis, Hank von Helvete und Kim Shattuck abwechselnd – Voice

S: Euer Schlagzeuger tritt stets nur vermummt auf. Stimmen die Gerüchte, dass er in Wirklichkeit ein Nachkomme von Katharina der Grossen ist und legitimer Anwärter auf den russischen Zarenthron?

E: Tut uns leid, aber das Gerücht stimmt nicht so ganz. Der Mann mit der schwarzen Maske stieg einst aus der Hölle auf, um das Leben von Marie und Juliette Elektra zu retten, die auf dem Planeten Lython gefangen gehalten wurden. Seitdem spinnen sich viele Legenden um The Man with the black mask. Niemand weiß Genaueres.

S: Was sind Eure Pläne für die Zukunft?

E: Drinking, playing, dancing und endlich unsere erste 7″ rausbringen!!!