Editorial

So liebe liebe Kinder, jetzt gibt’s ’n Satz heissen Sack! War ja eh wieder keiner brav im letzen Jahr: Jan Ulrich hat gedopt, der Pimmelaufesser aus Hessen verdirbt uns die Laune, Phil Collins bringt ein Doppelalbum raus, der Einzelhandel treibt die Sakko-Preise ins Unermessliche und vom Jackson hört man auch nur Scheiße. Nehmt Euch ein Beispiel an uns: Mit weisser Weste und reinem Gewissen können wir uns den wahren Freuden der stillen Zeit hingeben: Spritzgebäck, Oma’s Korinthen und Kokosmakronen en masse verlassen unsere nach Anis und Zimt duftende Redaktionsküche, die letzten Holzschnitzereien finden ihren Platz in der kunstvoll verzierten Krippe, wir haben immer noch einen Teller heißer Suppe und ein freundliches Lächeln für alle übrig, denen es nicht so gut geht, basteln und verpacken mit viel Geduld und Handfertigkeit die letzen Geschenke für unsere Liebsten und finden immer noch Zeit für ein paar besinnliche Momente beim Singen von süßen Weihnachtsmelodien, in denen wir inne halten und dem wahren Grund für dieses Fest gedenken: die Geburt des Heilands.