Stylerkarre des Monats: Maserati Boomerang

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Der Maserati Boomerang ist sehr sehr flach! Wäre die Windschutzscheibe noch ein Grad flacher, könnte man nicht mehr durchschauen. Zum Einsteigen muß man sich auf den Rücken legen und sich dann mit den Füßen zuerst langsam ins Auto hangeln. Doch diese Strapazen nimmt man gerne auf sich, denn der Boomerang ist einfach ein geiles Auto. Mit keinem anderen Auto kann man zum Beispiel im Stau einfach unter den anderen drunter durchfahren, mit dem Boomerang ist das kein Problem. Und um noch einen draufzusetzen hat dieser Maserati auch noch Flügeltüren. Für richtige Punker ist der Boomerang allerdings doch nicht zu empfehlen, denn erstens ist er sehr selten und daher auch so teuer wie ein kleines Wasser im P1 (ca. 42,4 Millarden Mark) und außerdem ist der Kofferraum so klein, dass man maximal eine 0,33l Flasche Bier darin transportieren kann und wer will schon 0,3er Bier trinken?

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Wurstkuchen

Zutaten:
1 großer fertiger Tortenboden, 2 Paar Wiener Würstl, 500g grobe Leberwurst, 1 Wammerl, 1 Stück Pressack, 1 Blutwurst, 1 Hirnwurst, 200g Kutteln, 2 Kalbsfüße, 16 Spareribs, 1 Flasche Rum, 1 Schweinekopf, 2l Blut

Zubereitung:
Als erstes muß der Schweinekopf zwei Tage im Blut eingelegt werden. Dann nimmt man den Tortenboden und legt erst den Pressack und das Wammerl in die Mitte. Am Rand wird ein Kranz aus Spareribs in den Boden gesteckt. Jetzt die Hirnwurst durch ein Sieb auf das Wammerl passieren. Die Kutteln werden kurz angedünstet und mit den Kalbsfüßen vermengt. Füllen Sie nun die Zwischenräume mit der groben Leberwurst auf. Schneiden Sie als nächstes die Blutwurst in Scheiben und legen Sie sie oben drauf. Um den einzigartigen Wurstgeschmack zu unterstreichen, stecken Sie die Wiener liebevoll oben hinein. Der Kuchen wird nun mit dem Rum abgeschmeckt. Zu guter Letzt schmeißen Sie den Schweinekopf in den Müll. Bon appetit!

Shredder Mag - Top Ten

Was macht eigentlich?

 

Das Urban Cookie Collective
Der andere von Milli Vanilli
Matthias Rust (remember Roter Platz…)
Chesney Hawks ( i am the one and only!)
Der Moderator von „Spaß am Dienstag“
Hootie and the Blowfish
Die 30 Albaner vom Stachus (Schlägerei mit Säbeln)
Bros
Der Geschäftsführer vom Wendy’s Leopoldstraße
Der Geräusche-Neger aus Police Academy

Boarding-Innovationen

board1_shreddermaghrend die einen das Skateboard als einzig adequate Möglichkeit sehen unsere Straßen unsicher zu machen, sind viele Sportartikelhersteller und Kinderzimmer-Ingenieure da ganz anderer Meinung, was dann in der Regel ziemlich in die Hose geht (Snake- und Kickboard eröffneten einem ganz neue Möglichkeiten, sich auf der Straße zum Deppen zu machen). Neu ins Rennen geschickt wurde nun das sogenannte Freeboard (www.freeboard.com), ein Snowboard-geshapes Brett (1) mit extrabreiten Achsen und zwei zusätzlichen, mittig unter diesen angebrachten Rollen, das echtes Snowboard-Feeling auch im Sommer aufkommen lassen soll. Das selbe verspricht uns das Flowlab Board (2) von DCS Skateboards. Aber auch für Leute wie uns, die das gute alte Skateboard immer nboard2_shreddermagoch für die stylischste Art halten, die Straße zu rocken, gibt es Neugikeiten. Bulletproof (www.bulletproofboards.com) fertigt ab sofort Skateboards aus neuen Materialien, die angeblich sieben Mal haltbarer sind als die herkömmlichen 7-Ply-Holz-Decks. Auf unsere Anfrage, um was für Materialen es sich denn nun dabei handele, erhielten wir exklusiv das folgende offizielle Statement: „The decks are half carbon fiber and half cheese sandwiches.“ Leider hatten wir keine Möglichkeit diese neuen Teile zu testen. Daher bleiben wir vorerst skeptisch und mit unseren geliebten alten Skateboards glücklich.

 

Editorial
Mitte Mai, linkes Bein: seit einem Monat eine fette Schürfwunde am Knie (Ollie verbauert), 10 mittelgroße blaue Flecken auf dem Schienbein, die Kickflips hätten werden sollen oder vom letzten Konzert stammen. Rechtes Bein: Blauer Fleck über die ganze Breite vom halben Schienbein bis unter den Knöchel (good ol‘ Sick of it All-Moshpit), ansonsten nur noch ein beim anschieben schmerzender Zeh (FS 180° dumm aufgekommen). Wenn ich so mit kurzen Hosen irgentwo auftauche, werde ich gleich mal ausgelacht und für blöd erklärt. Ob ich denn total bescheuert sei und was ich damit erreichen will. Verdammt noch mal, ich haue mir doch nicht absichtlich mit dem Hammer auf’s Bein. Sowas passiert halt. Wer das nicht versteht, kann Punkrock- und Hardcore-Konzerte ja meiden, sein Skateboard in die Ecke stellen und sich ein Dreirad kaufen. Ich kann’s nicht. Diese Ausgabe des Shredder Mags geht auf jeden Fall an alle anderen, die noch den einen oder anderen blauen Fleck vom vom letzten Pit oder dem letzten nicht geschafften Trick mit sich rumschleppen. Haut rein!

Nächste Ausgabe mit Gimmick:

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Sid Vicious oder Tom Cruise?