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Der Diss des Monats geht raus an all die neunmalklugen Vollspongos die Anfang Mai immer noch von den Dosen-Vorräten essen müssen, die sie im Dezember angelegt haben um der hundertprozentig eintreffenden Versorgungskatastrophe zu entgehen. Möget ihr bis zum 21 Jan 2018 Ravioli und Eintopf essen müssen!

Es skate-and-destroy_shreddermagist also mal wieder Winter und auch dieses Mal macht er keine Ausnahme und dauert von November bis April. Will man skaten gehen, ist entweder Glatteis und Schneesturm oder die Straßen sind frei, man versinkt dafür aber knietief im Rollsplit. Außerdem ist es ab 3 Uhr eh schon wieder dunkel. Für diese Tage, and denen weder das Wetter stimmt, noch man dank Göttlicher einen geeigneten Sport im Kopf hat, aber trotzdem auf Teufel komm raus skaten will, hat Rockstar Games zusammen mit Thrasher Magazine eine Skateboard-Simulation für die Playstation – sozusagen als Ersatzbefriedigung – geschaffen. Und während man bei Tony Hawk’s Pro Skater recht schnell vom mangelnden Realismus gelangweilt wird, geht’s bei Thrasher zurück ins bisweilen bittere Skater-Anfänger-Dasein. Ollies kann man zwar auf Anhieb, aber um einen Spot zu clearen, ist mehr gefragt. Will man also nicht ewig in „Hometown“ skaten, sondern von Sponsoren verhätschelt an Orten wie den China oder Brooklyn Banks skaten, heißt es üben und sich einen Trick nach dem anderen aneignen (und es gibt ne Menge davon…). Als kleine Motivation wartet am Ende die Apperance als „Skater of the Year“ auf der Titel-Seite des Thrasher magazines. Während der ganzen Skaterei gibt es OldSchool-Hits unter anderem von Stetasonic, Run DMC und EPMD auf die Ohren. So lenkt einen Thrasher eine ganze Weile von der draußen tobenden Skate-Misere ab.

Editorial
You wanted the best – you got the best! Here it is, the hottest mag in the world – Shredder!

München hat ein neues Schmuddelheft für alle Punkrocker und Punkrock-Girls, Kinderzimmer-Nicht-Aufräumer, Verbrecher, Unterhemden-Träger, Privatiers, Zecken, Stagediving-Heroes, Dosenbier-Fans, Kinder der Wüste, Krawallmacher, Rollbrett-Freunde, Rollsplit-Hasser, Störenfriede, Asseln, Schumi-Fans und P1-Gänger. Aus Liebe zu allem was nicht im Radio kommt und nicht in der Bunten steht, entstand die erste Ausgabe. Hoffentlich tragen wir dazu bei, dass es weiter voran geht in München. Und bis uns Fat Mike nicht jedem einen neuen Lamborghini vor die Tür gestellt hat, zahlen wir lieber drauf, das Shredder Mag bleibt frei von Werbung und wir haben dafür mehr Platz für das, was uns wirklich am Herzen liegt. Wir hoffen ihr habt Spaß damit.

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